Juni 28, 2025

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Juni 28, 2025

Embraer schließt Wartungsvertrag mit CommuteAir in Texas

Der Luftfahrtkonzern Embraer hat einen neuen Wartungsvertrag mit der Fluggesellschaft CommuteAir bekanntgegeben. Dieser Vertrag umfaßt die Wartung, Reparatur und Überholung der Embraer-Flugzeuge in der Flotte von CommuteAir und wird in den neuen, auf die kommerzielle Luftfahrt spezialisierten Einrichtungen von Embraer am Perot Field Alliance Airport in Fort Worth, Texas, ausgeführt. Lon Ziegler, Vizepräsident Technical Operations bei CommuteAir, äußerte sich erfreut über die Vertiefung der Partnerschaft mit Embraer. Er betonte, daß die Aufnahme der sogenannten „Heavy Airframe Maintenance“ in der neuen Embraer-Einrichtung in Fort Worth die Ziele von CommuteAir unterstütze, die höchste Zuverlässigkeit für die ERJ145-Flotte zu gewährleisten. Diese Zusammenarbeit mit dem Flugzeughersteller selbst sei von großer Bedeutung, um die Betriebsstandards aufrechtzuerhalten und die Verfügbarkeit der Flugzeuge zu sichern. Frank Stevens, Vizepräsident MRO Services bei Embraer Services & Support, bezeichnete den Vertrag mit CommuteAir als einen wichtigen Meilenstein für Embraer. Er versicherte, daß man CommuteAir erstklassigen Support bieten und Ausfallzeiten reduzieren werde. Stevens hob die langjährige Beziehung zu CommuteAir hervor und erklärte, daß mit der neuen Einrichtung ein neues Kapitel aufgeschlagen werde. Embraer hatte in Zusammenarbeit mit der Stadt Fort Worth und dem Bundesstaat Texas bereits am Dienstag den Betrieb in einem bestehenden Hangar aufgenommen. Zusätzlich zu den bestehenden Kapazitäten ist der Bau eines zweiten Hangars geplant, dessen Fertigstellung für das Jahr 2027 erwartet wird. Mit diesen neuen Einrichtungen soll die Kapazität von Embraer zur Kundenbetreuung in den Vereinigten Staaten erheblich gesteigert werden, mit einem erwarteten Zuwachs von 53 Prozent landesweit. Dies unterstreicht die strategische Bedeutung des Standortes Fort Worth für

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Streikwelle droht Finnlands Luftverkehr: Finnair vor massiven Flugausfällen durch Arbeitskampf der Bodendienste

Der Flugverkehr in Finnland steht vor erheblichen Turbulenzen: Die Finnische Luftfahrtgewerkschaft (IAU) hat für Anfang Juli, namentlich den 2., 4. und 7. Juli, Arbeitskampfmaßnahmen angekündigt, die zu massiven Betriebsstörungen am Flughafen Helsinki führen werden. Diese vierstündigen Streiks, welche verschiedene Arbeitsschichten betreffen sollen, werden voraussichtlich die Bodendienste von Finnair, der größten Fluggesellschaft am Flughafen Helsinki, vollständig lahmlegen. Die Airline rechnet mit der Streichung eines Großteils der über 900 für diese Tage geplanten Flüge, und auch Verbindungen an den umliegenden Tagen könnten betroffen sein. Dies kündigt eine herausfordernde Periode für Reisende an, die Finnland anfliegen oder von dort abreisen möchten, insbesondere da auch für die zweite Julihälfte weitere Streiktermine in Aussicht gestellt wurden. Umfangreiche Auswirkungen auf den Flugbetrieb der Finnair Die Ankündigung der Streiks durch die IAU hat die Finnair, Finnlands nationale Fluggesellschaft, in eine schwierige Lage gebracht. Als primärer Nutzer des Flughafens Helsinki ist Finnair in hohem Maße von den Bodendiensten abhängig, die durch die Arbeitskampfmaßnahmen direkt betroffen sein werden. Diese Dienste umfassen essentielle Bereiche wie die Gepäckabfertigung, die Flugzeugwartung, das Catering, die Frachtabfertigung sowie den Kundenservice am Boden – allesamt unerläßliche Säulen für einen reibungslosen Flugbetrieb. Die Gewerkschaft, die die Interessen des Bodenpersonals vertritt, hat ihre Streiks strategisch so angesetzt, daß sie maximale Wirkung erzielen. Sami Suokas, Head of Solution Management bei Finnair, äußerte sich zu den erwarteten Folgen: „Flugausfälle aufgrund von Arbeitskampfmaßnahmen haben leider zu einer Überlastung unseres Kundenservice geführt. Wir entschuldigen uns für den dadurch entstehenden Schaden für unsere Kunden. Wir tun alles, um unsere Kunden bestmöglich zu

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Pegasus Airlines erweitert Flugnetz von London in die Türkei

Die Fluggesellschaft Pegasus Airlines erweitert ihr Streckennetz in diesem Sommer um direkte Flugverbindungen vom Vereinigten Königreich zu zwei neuen türkischen Destinationen: Gaziantep und Kayseri. Diese neuen Routen sollen Reisenden aus London einen direkten Zugang zu kulturell und landschaftlich bedeutsamen Regionen der Türkei ermöglichen. Am 21. Juni wurde die neue Direktroute zwischen London Stansted und Gaziantep aufgenommen. Diese Verbindung zur südlichen Stadt in der Türkei, bekannt als kulinarische Hauptstadt des Landes, wird einmal wöchentlich bedient. Der Abflug von London erfolgt jeden Samstag um 20:40 Uhr, während die Rückflüge aus Gaziantep am Sonntag um 04:20 Uhr starten. Gaziantep ist für seine reiche Eßkultur bekannt, darunter das Pistazien-Baklava und diverse Kebab-Variationen, welche der Stadt den Status einer UNESCO Creative City of Gastronomy eingebracht haben. Die Stadt bietet zudem Märkte für Gewürze, ein großes Mosaikmuseum und eine historische Burganlage. Am 25. Juni folgte die Eröffnung der neuen Route von London Stansted zum Flughafen Kayseri. Diese Verbindung bietet direkten Zugang zur Region Kappadokien, die für ihre einzigartigen Felsformationen und historischen Stätten bekannt ist. Der Dienst wird ebenfalls einmal wöchentlich angeboten, mit Abflugzeiten von London jeden Mittwoch um 20:40 Uhr und Rückflügen von Kayseri am Donnerstag um 04:30 Uhr. Kappadokien ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und berühmt für seine unterirdischen Kirchen, die in das weiche Gestein gehauen wurden, sowie für das Göreme Open-Air Museum. Die Region ist zudem populär für Ballonfahrten bei Sonnenaufgang; vom 7. bis 10. August findet dort das Cappadocia Heißluftballon Festival statt. Zur Feier der neuen Verbindungen verlost Pegasus Airlines ein Paar Hin- und Rückflüge

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