August 30, 2025

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August 30, 2025

Alpenverein erhält Unterstützung aus den Niederlanden

Der Österreichische Alpenverein hat bei der Sanierung alpiner Wege erstmals Unterstützung aus den Niederlanden erhalten. Ehrenamtliche des Niederländischen Kletter- und Bergsportvereins (NKBV) halfen in verschiedenen Bundesländern, um die Instandhaltung der Wanderwege zu unterstützen. Insgesamt fünf Teams mit vier bis zehn Freiwilligen arbeiteten jeweils eine Woche lang Seite an Seite mit Verantwortlichen der Alpenvereinssektionen. Die Einsätze fanden in der Steiermark, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg und Tirol statt. Die Initiative entstand aus dem Wunsch des NKBV, etwas zurückzugeben, da seine Mitglieder die Wege in Österreich ebenfalls nutzen. Der Alpenverein kämpft mit der wachsenden Herausforderung der Wegeerhaltung und einem Rückgang des ehrenamtlichen Engagements. Die Initiative soll daher auch als Signalwirkung dienen, um mehr Menschen für die wichtige Aufgabe der Wegewartung zu gewinnen. Laut Projektverantwortlichem Marco Gabl war die Zusammenarbeit eine bereichernde Erfahrung für alle Beteiligten. Die Freiwilligen aus den Niederlanden zeigten sich erstaunt, wie viel Aufwand für die Instandhaltung der Wege nötig sei. Aufgrund des erfolgreichen Ablaufs soll das Projekt im kommenden Jahr fortgeführt werden.

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Schon wieder: Linz steht ohne Hub-Anbindung da

Die Austrian Airlines (AUA), eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, stellt zum Ende des Sommerflugplans die einzige verbliebene Hub-Strecke vom Flughafen Linz zum internationalen Drehkreuz Frankfurt ein. Die Entscheidung, die ab dem 26. Oktober 2025 wirksam wird, begründet die Fluglinie mit unzureichender Nachfrage und hohen Verlusten. Dieser Schritt hat weitreichende Folgen für den ohnehin finanziell angeschlagenen Flughafen Linz und löst eine heftige politische Debatte über die Rolle der AUA und die Anbindung Österreichs an das internationale Flugnetz aus. Die Einstellung der Flugroute ist nicht nur eine wirtschaftliche Notwendigkeit für die Fluggesellschaft, sondern auch ein symbolischer Einschnitt für die Region Oberösterreich, die nun ihre wichtigste Anbindung an einen globalen Verkehrsknotenpunkt verliert. Wirtschaftliche Gründe für eine schwere Entscheidung: Fehlende Nachfrage und rote Zahlen In einer offiziellen Stellungnahme gab die AUA bekannt, daß sie die Strecke Linz – Frankfurt im kommenden Winterflugplan pausieren müsse. Als Hauptgründe wurden die grossen Verluste auf der Route genannt, deren Ausblick für die kommenden Monate keinen Raum für Zuversicht lasse. Auch der Flughafen Linz selbst bestätigte in einer schriftlichen Stellungnahme die schwierige Lage: Die Nachfrage sei speziell in den letzten Monaten deutlich hinter den Prognosen zurückgeblieben. Besonders enttäuschend sei der Umsteigeverkehr in das interkontinentale Streckennetz der Lufthansa-Gruppe, der unter den Erwartungen geblieben sei. Die Strecke von Linz nach Frankfurt war in erster Linie keine Punkt-zu-Punkt-Verbindung für Reisende, die direkt nach Frankfurt wollten, sondern diente als Zubringer für das globale Streckennetz der Lufthansa-Gruppe. Die Rentabilität einer solchen Zubringerroute hängt maßgeblich davon ab, wie viele Passagiere von Linz aus weiter in die

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Iberia baut Flugverbindung nach Puerto Rico aus

Die spanische Fluggesellschaft Iberia verstärkt ihr Angebot auf der Strecke zwischen Madrid und San Juan, Puerto Rico. Die Anzahl der Flüge soll bis April 2026 schrittweise auf zwölf wöchentliche Verbindungen erhöht werden. Dies wäre die höchste Kapazität, die die Airline jemals auf dieser Route angeboten hat. Die Route, die 2025 mit sieben wöchentlichen Flügen startete, wurde bereits im Juni auf neun Frequenzen ausgebaut. Im September sind zehn und im Dezember elf Flüge pro Woche geplant. Für Februar und März sind zudem zwei Flüge täglich vorgesehen, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen. Die Strecke wird weiterhin mit dem Airbus A330-200 bedient. Für die zusätzlichen Frequenzen soll auch der Airbus A321XLR zum Einsatz kommen, der flexiblere Flüge auf Langstrecken ermöglicht. Der kontinuierliche Ausbau spiegelt die wachsende Nachfrage auf der Verbindung wider und stärkt Iberias Position als wichtiger Anbieter zwischen Europa und der Karibik. Die Entwicklung der Route sei ein strategisches Ziel des Unternehmens.

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Flughafen Maastricht/Aachen baut Frachtangebot aus

Der niederländische Flughafen Maastricht/Aachen erweitert sein Frachtflugangebot. Ab September werden drei zusätzliche wöchentliche Flüge das Portfolio des Flughafens ergänzen. Die türkische Frachtfluggesellschaft Turkish Cargo verstärkt ihre bestehende Verbindung mit einem zusätzlichen wöchentlichen Flug einer Boeing 777 F auf der Route Quito-Bogotá-Miami-Istanbul-Maastricht/Aachen. Neu hinzukommt die usbekische Frachtfluggesellschaft My Freighter, die zwei wöchentliche Flüge mit Boeing 767-300 F-Maschinen auf der Strecke Shanghai-Taschkent-Almaty-Maastricht/Aachen aufnimmt. Auf der neuen Verbindung aus Asien werden unter anderem E-Commerce-Produkte, Autoteile und allgemeine Fracht transportiert. Der zusätzliche Flug von Turkish Cargo befördert vor allem Blumen und Gemüse aus Südamerika. Die Ausweitung des Angebotes unterstreicht die strategische Position des Flughafens als Luftfracht-Drehkreuz an der niederländisch-deutschen Grenze und stärkt die Verbindungen nach Asien und Südamerika.

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Finanzielle Turbulenzen bei Kenya Airways: Kurzfristige Kredite sollen Überleben sichern

Die kenianische Staatsfluggesellschaft Kenya Airways kämpft erneut mit finanziellen Schwierigkeiten. Wie bekannt wurde, hat die Airline kurzfristige Darlehen in Höhe von 50 Millionen US-Dollar von lokalen Geschäftsbanken erhalten, um ihren dringendsten Betriebskapitalbedarf zu decken. Diese sogenannte Überbrückungsfinanzierung ist notwendig geworden, da eine geplante langfristige Kapitalbeschaffung von 500 Millionen US-Dollar, die das Unternehmen nachhaltig stabilisieren soll, ins Stocken geraten ist. Das Hauptproblem liegt in der Verzögerung der Genehmigung durch die kenianische Regierung, die mit einem Anteil von 49 Prozent der Hauptaktionär der Fluggesellschaft ist. Die aktuellen Herausforderungen bei Kenya Airways sind ein Spiegelbild der anhaltenden Spannungen in der globalen Luftfahrt, die durch operative Engpässe und die Suche nach stabiler Finanzierung gekennzeichnet ist. Ein Rückfall in die roten Zahlen: Die finanzielle Lage im ersten Halbjahr Die finanziellen Zahlen für das erste Halbjahr 2025 zeichnen ein beunruhigendes Bild. Kenya Airways schlitterte mit einem Nachsteuerverlust von 12,15 Milliarden kenianischen Schilling (entsprechend 94 Millionen US-Dollar) wieder in die Verlustzone, nachdem im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch ein kleiner Gewinn von 513 Millionen Schilling (vier Millionen US-Dollar) erzielt werden konnte. Die Umsätze des Unternehmens fielen um fast 19 Prozent auf 74,5 Milliarden Schilling (577 Millionen US-Dollar), ein direkter Spiegelbild des Rückgangs der Passagierzahlen um 14 Prozent und einer Reduzierung der verfügbaren Sitzkapazität um 16 Prozent. Diese negativen Entwicklungen, so gab die Airline bekannt, sind das Resultat einer Kombination aus betrieblichen und finanziellen Schwierigkeiten. Die Liquidität der Gesellschaft geriet unter Druck, da die Einnahmen sanken, während die Betriebskosten nur um 4,6 Prozent auf 86,7 Milliarden Schilling (671

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Österreich feiert erstes Kinofest mit Einheitspreis

Am Samstag, 13. September 2025, findet in Österreich zum ersten Mal das Kinofest statt. Die Veranstaltung, die vom Fachverband der Kinos der Wirtschaftskammer Österreich organisiert wird, bietet Kinotickets an diesem Tag zum Einheitspreis von 5,90 Euro an. Die Initiative orientiert sich am Erfolg ähnlicher Formate in Deutschland und dient als Auftakt in die kommende Herbst- und Wintersaison. Alle Standorte der Kinokette Cineplexx nehmen an der Aktion teil. Für die Besucher stehen verschiedene Filmgenres zur Auswahl. Zu sehen sind unter anderem Familienfilme wie „Die Gangster Gang 2“ und Horrorfilme wie „Conjuring 4“. Das Programm umfaßt zudem Komödien wie „Kanu des Manitu“ sowie Dramen und Romanzen. Die Veranstaltung soll die Vielfalt des Kinos hervorheben. Der Vorverkauf für das Kinofest hat bereits begonnen.

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Hohe Gebühren bremsen Luftverkehr: Ryanair kritisiert Deutschlands Erholung

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat scharfe Kritik am deutschen Luftverkehrsmarkt geübt. Im Rahmen der Veröffentlichung ihres Verkehrsupdates für Deutschland gab das Unternehmen bekannt, daß sich der Flugverkehr nur schleppend von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erhole. Gemäß den Daten von Ryanair habe der Flugverkehr lediglich 89 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht. Die Airline macht dafür insbesondere die hohen Zugangskosten am Standort Deutschland verantwortlich. Ryanair-Chef Eddie Wilson appellierte direkt an die Regierung, die Steuern und Gebühren zu senken, um die Erholung zu beschleunigen. Der Konflikt zwischen den Fluggesellschaften und der deutschen Regierung rückt damit die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Luftverkehrs ins Zentrum der öffentlichen Debatte. Die Kluft in der Erholung: Deutschland im europäischen Vergleich Die Erholung des Luftverkehrs ist in vielen Ländern Europas in vollem Gange. Während einige Länder das Vorkrisenniveau bereits erreicht oder sogar übertroffen haben, hinkt der deutsche Markt nach Ansicht von Marktbeobachtern und Branchenverbänden hinterher. Die von Ryanair genannten 89 Prozent des Vorkrisenniveaus stellen eine signifikante Lücke dar. Besonders deutlich wird dies an regionalen Flughäfen, die für das Geschäftsmodell von Billigfluggesellschaften von entscheidender Bedeutung sind. Ryanair hat sich beispielsweise vollständig von den Flughäfen in Dresden und Leipzig zurückgezogen. Die Passagierzahlen liegen dort nach Unternehmensangaben bei lediglich 60 beziehungsweise 74 Prozent des Vorkrisenniveaus. Auch der Hauptstadtflughafen in Berlin erreicht mit nur 71 Prozent noch nicht wieder seine volle Kapazität. Diese Zahlen spiegeln einen breiteren Trend wider, bei dem die Nachfrage zwar zurückkehrt, aber die Fluggesellschaften ihre Kapazitäten strategisch in Märkte mit günstigeren Bedingungen verlagern. Der Rückzug von Fluglinien wie Ryanair hat direkte

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Ryanair will Flugangebot an spanischen Flughäfen reduzieren

Die Fluggesellschaft Ryanair will einem Medienbericht zufolge ihr Flugangebot an spanischen Regionalflughäfen reduzieren. Als Grund dafür nannte Ryanair-Chef Eddie Wilson die geplante Gebührenerhöhung des staatlichen Flughafenbetreibers Aena. Die Kapazität soll im kommenden Winter um rund eine Million Sitzplätze verringert werden. Ryanair, die in Spanien die meisten Passagiere befördert, hatte bereits im Januar eine Reduzierung um 800.000 Plätze für die Sommersaison angekündigt. Aena plant, die Flughafengebühren im kommenden Jahr um 6,5 Prozent anzuheben. Die Erhöhung soll unter anderem den Ausbau der Großflughäfen in Madrid und Barcelona finanzieren. Die Ankündigung von Ryanair wird als direkte Reaktion auf die geplante Verteuerung der Dienstleistungen von Aena gewertet. Die Gegenüberstellung der beiden Unternehmen unterstreicht den Preiskampf zwischen Low-Cost-Carriern und Flughafenbetreibern.

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Thai Airways vor Kapazitätsengpässen: Modernisierung der Flotte könnte neue Europa-Routen verzögern

Die staatliche Fluggesellschaft Thai Airways International, die sich in einer Phase tiefgreifender Restrukturierung befindet, steht vor einer bedeutenden operativen Herausforderung. Im Zuge der Flottenmodernisierung ist eine zeitliche Lücke in der Verfügbarkeit von Langstreckenflugzeugen entstanden, die das Unternehmen dazu zwingen könnte, Pläne für neue Europa-Verbindungen zu verschieben. Wie aus Berichten hervorgeht, hat die Airline mehr ältere Maschinen ausgemustert, als zeitnah neue Flugzeuge geliefert werden können. Konzernchef Chai Eamsiri bestätigte einen „signifikanten Engpaß im Sitzangebot“, der sich direkt auf die Kapazität der Airline auswirkt. Die thailändische Fluggesellschaft durchforstet nun den Leasingmarkt nach einer Überbrückungslösung, um ihre ambitionierten Wachstumsziele im lukrativen Europaverkehr zu sichern. Der Flottenumbau als strategische Zäsur: Abschied von Riesenjets Die Flottenmodernisierung von Thai Airways ist ein notwendiger und strategischer Schritt. In den vergangenen Jahren hatte die Airline eine ineffiziente und heterogene Flotte betrieben, bestehend aus bis zu acht verschiedenen Flugzeugtypen. Diese Vielfalt führte zu hohen Betriebskosten, komplexen Wartungsprozessen und aufwendigen Schulungsprogrammen für das Personal. Als Folge einer finanziellen Restrukturierung und des drastischen Rückgangs des Flugverkehrs wurde beschlossen, die Flotte radikal zu vereinfachen und zu modernisieren. Ausgemustert wurden bereits ikonische, aber unwirtschaftliche Flugzeuge wie der doppelstöckige Airbus A380 und die vierstrahlige Boeing 747-400. Auch ältere Modelle der Boeing 777-200ER wurden aus dem Verkehr gezogen. Der Plan sieht vor, die Flotte bis zum Jahr 2033 auf lediglich vier Flugzeugtypen zu reduzieren. Die Strategie konzentriert sich auf effiziente und kostengünstige Flugzeuge, die auf die Bedürfnisse der Airline zugeschnitten sind. Für die Langstreckenverbindungen sollen die Boeing 777-300ER, die Boeing 787 (Dreamliner) und der Airbus

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Österreichs Campingbranche mit starkem ersten Halbjahr 2025

Die österreichische Campingbranche hat im ersten Halbjahr 2025 einen deutlichen Anstieg der Übernachtungszahlen verbucht. Laut Statistik Austria wurden insgesamt 3.020.022 Nächtigungen gezählt, was einem Plus von 12,4 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres entspreche. Besonders stark war der April, in dem sich die Nächtigungen auf 357.186 verdoppelten. Der Mai hingegen verzeichnete mit einem Minus von 25 Prozent einen Rückgang der Zahlen. Am häufigsten wurde in Tirol genächtigt, das mit 906.399 Übernachtungen an der Spitze liegt. Kärnten und Salzburg folgen auf den Plätzen zwei und drei. Tomas Mehlmauer, Präsident des Österreichischen Campingclubs, erklärte, daß sich die Campingzahlen seit Jahren auf hohem Niveau bewegen. Die Zahlen zeigten, daß Camping kein vorübergehender Trend, sondern eine feste Größe im österreichischen Tourismus sei. Trotz eines kühleren Julis rechne die Branche mit einer zufriedenstellenden Sommersaison. Die guten Zahlen im August und der Nächtigungsrekord des gesamten Tourismus im Halbjahr würden auf ein positives Ergebnis hindeuten.

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