November 14, 2025

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November 14, 2025

Flughafen Zürich verzeichnet höchsten Passagiertag der Geschichte

Der Flughafen Zürich verzeichnete im Oktober 2025 einen weiteren Monat mit starkem Wachstum. Insgesamt reisten 3.168.118 Passagiere über den größten Flughafen der Schweiz, was einer Steigerung von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Das Passagieraufkommen wurde maßgeblich von den Lokalpassagieren getragen, deren Zahl bei 2.302.670 lag. Die Umsteigepassagiere machten mit 860.832 Reisenden einen Anteil von 27,2 Prozent aus. Der ungebrochene Reisetrend im Jahr 2025 setzte sich fort und bestätigt die Stellung des Flughafens als wichtiges internationales Drehkreuz. Ein besonderes Highlight war der 5. Oktober 2025, an dem mit 122.668 Passagieren der verkehrsreichste Tag in der gesamten Geschichte des Flughafens registriert wurde. Damit wurde der erst im August desselben Jahres aufgestellte Tageshöchstwert von 115.587 Fluggästen deutlich übertroffen. Die starke Nachfrage führte auch zu einer höheren Auslastung der Flugzeuge: Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug stieg um 2,3 Prozent auf 143,3. Die Sitzplatzauslastung erhöhte sich leicht um 0,4 Prozentpunkte auf 83,2 Prozent, was auf eine effiziente Nutzung der Kapazitäten hindeutet. Parallel zum Passagierwachstum nahm auch die Anzahl der Flugbewegungen zu. Im Oktober wurden insgesamt 24.625 Starts und Landungen gezählt, was einem Zuwachs von 3,4 Prozent entspricht. Im Frachtbereich gab es hingegen nur eine minimale Veränderung: Mit 39.831 Tonnen verzeichnete der Güterumschlag lediglich eine geringfügige Zunahme von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Monatszahlen des Flughafens Zürich fügen sich in eine Serie von Rekordmonaten ein, die seit Jahresbeginn verzeichnet wurden, was darauf hindeutet, dass der Flughafen 2025 auf dem Weg zu einem neuen Passagierjahresrekord ist.

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Kölner Hauptbahnhof vor doppeltem Stillstand

Der Kölner Hauptbahnhof, einer der wichtigsten Knotenpunkte im europäischen Schienennetz, steht vor einer komplexen und potenziell weitreichenden Phase von Betriebseinschränkungen. Obwohl die ursprünglich geplante, zehntägige Sperrung für Regional- und Fernverkehrszüge vom 14. bis 24. November 2025 wie vorgesehen beginnt, hat ein technisches Problem die Inbetriebnahme des neuen elektronischen Stellwerks (ESTW) verhindert. Wie die Deutsche Bahn (DB) bestätigte, können Software-Probleme die geplante Umstellung nicht zulassen. Die Konsequenz: Der Kölner Hauptbahnhof wird in absehbarer Zeit zusätzlich zu der aktuellen Sperrung ein zweites Mal für den gesamten Fern- und Regionalverkehr gesperrt werden müssen. Die erste Sperrpause wird nun für dringende Vorarbeiten an Weichen und Oberleitungen genutzt, um die Zeit nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Für Reisende bedeutet dies eine Verlängerung der Unsicherheit und die Notwendigkeit, sich langfristig auf weitere massive Fahrplanänderungen im gesamten Rheinland einzustellen. Die erste Sperrphase: Fokus auf Infrastruktur Die erste, bereits angelaufene Sperrung des Hauptbahnhofs vom kommenden Freitag, dem 14. November, bis zum 24. November 2025, war ursprünglich vollständig der Inbetriebnahme des ESTW gewidmet. Aufgrund der nun aufgetretenen technischen Probleme musste dieser Plan revidiert werden. Die Deutsche Bahn nutzt die freie Zeit auf den Gleisanlagen nun für umfangreiche und wichtige physische Arbeiten: Der technische Stolperstein: Software-Probleme und die Folgen Die Verschiebung der Stellwerks-Inbetriebnahme ist auf unerwartete Software-Probleme zurückzuführen. Elektronische Stellwerke, wie sie in Köln installiert werden, sind hochkomplexe, rechnergesteuerte Systeme, die die gesamte Zugsteuerung, Signalgebung und Weichenlogik zentral regeln. Die fehlerfreie Funktion der Software ist absolut entscheidend für die Betriebssicherheit. Die Deutsche Bahn erklärte, dass die geplante Inbetriebnahme nicht umgesetzt

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Flughafen Frankfurt verzeichnet deutliches Passagierwachstum im Oktober 2025

Der Flughafen Frankfurt (FRA) verzeichnete im Oktober 2025 einen merklichen Anstieg der Passagierzahlen. Mit rund 6,0 Millionen Fluggästen wurde ein Zuwachs von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat registriert. Die Herbstferien wirkten sich als wesentlicher Treiber auf die Passagierstatistik aus, was sich insbesondere am 5. Oktober widerspiegelte, dem zweitstärksten Tag des Jahres mit etwa 221.000 abgefertigten Reisenden. Im innereuropäischen Verkehr waren Urlaubsziele hoch frequentiert; die Nachfrage nach Italien (+16,5 Prozent), Griechenland (+11,8 Prozent), Norwegen und Österreich war besonders hoch. Im interkontinentalen Verkehr verzeichneten Ziele in Südkorea (+23,9 Prozent), dem Nahen Osten (+22,8 Prozent) und Thailand (+20,3 Prozent) überdurchschnittliche Zuwächse. Währenddessen blieb das Frachtvolumen in Frankfurt (Luftfracht und Luftpost) nahezu stabil und stagnierte bei 179.543 Tonnen, was einem geringfügigen Rückgang von 0,1 Prozent entspricht. Die Anzahl der Flugbewegungen erhöhte sich jedoch um 6,6 Prozent auf 42.478 Starts und Landungen, und die kumulierten Höchststartgewichte (MTOWs) stiegen um 3,7 Prozent auf rund 2,6 Millionen Tonnen. Auch das globale Flughafennetzwerk des Betreibers Fraport verbuchte im Oktober mehrheitlich Zuwächse. Besonders auffällig war die Steigerung am Flughafen Ljubljana in Slowenien (+18,1 Prozent). In Brasilien stiegen die kombinierten Passagierzahlen der Flughäfen Fortaleza (FOR) und Porto Alegre (POA) um beachtliche 70,3 Prozent auf 1,2 Millionen Fluggäste, was jedoch auf den mehrmonatigen Ausfall von Porto Alegre im Vorjahr zurückzuführen ist. Der Flughafen Antalya an der türkischen Riviera registrierte 5,0 Millionen Passagiere (+9,3 Prozent). Lediglich der Flughafen Lima (LIM) in Peru verzeichnete einen leichten Rückgang der Passagierzahlen um 2,4 Prozent. Insgesamt wuchs die Passagierzahl an allen aktiv von Fraport gemanagten Flughäfen

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Tui: Strategische Ausrichtung auf Hotels und Kreuzfahrten treibt Gewinnsteigerung voran

Die Tui Group, einer der weltweit größten Reisekonzerne, hat ihre eigene Prognose für das abgelaufene Geschäftsjahr deutlich übertroffen. Das vorläufige bereinigte Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um bemerkenswerte 12,6 Prozent und erreichte mehr als 1.459 Millionen Euro, berechnet zu konstanten Wechselkursen. Dieses Ergebnis liegt über der im August angehobenen Wachstumserwartung, die einen Anstieg von neun bis elf Prozent vorsah. Gleichzeitig verzeichnete der Konzernumsatz einen Zuwachs von 4,4 Prozent auf 24.185 Millionen Euro zu konstanten Wechselkursen. Die überzeugenden Geschäftszahlen signalisieren die Robustheit des integrierten Geschäftsmodells der Tui Group und unterstreichen die erfolgreiche Fokussierung auf die Bereiche Hotels & Resorts sowie Kreuzfahrten. CEO Sebastian Ebel betonte in einer ersten Stellungnahme, dass die strategische Neuausrichtung des Konzerns sich bezahlt mache und das Unternehmen auf einem soliden Wachstumspfad sei. Die endgültigen, testierten Zahlenwerke werden am 10. Dezember 2025 veröffentlicht. Wachstumstreiber: Hotels und Kreuzfahrten im Fokus Das Kerngeschäft der Tui Group, das traditionell von den Veranstaltersparten dominiert wurde, hat eine strategische Verschiebung erfahren, die sich nun massiv in den Ergebnissen niederschlägt. Die Bereiche Hotels & Resorts sowie Kreuzfahrten erwiesen sich als die zentralen Wachstumstreiber und Motor für die signifikante EBIT-Steigerung. Hotels & Resorts: Das Segment der konzerneigenen Hotels, zu dem Marken wie Riu, Tui Magic Life und Robinson gehören, hat überproportional zum Ergebnis beigetragen. Die Strategie der Tui, die Wertschöpfungskette durch den Besitz und das Management eigener Hotels zu verlängern, zahlt sich aus. Hohe Auslastungsraten und eine verbesserte Preisdurchsetzung in beliebten Zielgebieten, insbesondere rund um das Mittelmeer und auf der Langstrecke, sorgten für

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Finnair erweitert Europa-Netzwerk um zwölf neue Ziele

Die finnische Fluggesellschaft Finnair baut ihr europäisches Streckennetz massiv aus und nimmt für den Sommerflugplan 2026 insgesamt zwölf neue Destinationen von ihrem Drehkreuz Helsinki auf. Neben den bereits angekündigten Zielen wie Alta, Catania, Florenz, Kos und Valencia umfasst die Erweiterung nun auch Flüge nach Kuressaare (Estland), Luxemburg, Stavanger (Norwegen), Thessaloniki (Griechenland), Tirana (Albanien), Turin (Italien) und Umeå (Schweden). Mit dieser Expansion reagiert Finnair auf wachsende Marktchancen und unterstreicht die zentrale Rolle des Helsinki Airport als wichtiges Bindeglied zwischen Europa, Asien und Nordamerika. Die neuen Verbindungen stärken strategisch die Präsenz der Airline in Nordeuropa und im Baltikum. Die neue Route nach Stavanger in Norwegen ist besonders auf Geschäftsreisende ausgerichtet und wird über Arlanda (Schweden) betrieben, um auch den Verkehr zwischen Schweden und Norwegen zu erfassen. Umeå verstärkt die Präsenz in Schweden, während Kuressaare (Estland) das Baltikum-Angebot für Urlauber erweitert, die Naturerlebnisse und kulturelles Erbe suchen. Zudem wird das Mittelmeer-Angebot durch Thessaloniki (Griechenland) und Tirana (Albanien) ergänzt, wobei Tirana ein neues Länderziel für Finnair markiert. Neben den europäischen Zielen stärkt Finnair auch die Verbindung nach Lappland: Im Winter 2026 werden neue Direktflüge von den europäischen Hauptstädten Brüssel, Paris und Zürich in das finnische Lappland aufgenommen. Mit wöchentlichen Verbindungen nach Kittilä (dem Tor zum Levi-Skigebiet) und Rovaniemi (der Hauptstadt der Arktis) ergänzen diese Direktrouten die bestehenden täglichen Verbindungen über Helsinki. Durch diese Zusätze umfasst das gesamte Streckennetz von Finnair für 2026 nun 93 europäische, elf asiatische, sieben nordamerikanische (inklusive Toronto) und zwei Ziele im Nahen Osten.

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Flixtrain passt Beförderungsbedingungen an: Koffer können extra kosten

Das private Eisenbahnverkehrsunternehmen Flixtrain, das seit 2018 auf den deutschen Schienen als Konkurrent der Deutschen Bahn agiert, hat seine Beförderungsbedingungen grundlegend überarbeitet und zusätzliche Gebühren für bestimmte Gepäckstücke eingeführt. Reisende, die mehr als ein Handgepäckstück und ein kleines Reisegepäckstück mitführen, müssen seit Juli dieses Jahres mit Aufpreisen rechnen. Diese Anpassung, die in der Vergangenheit hauptsächlich von Fluggesellschaften bekannt war, begründet FlixTrain mit dem Ziel, das Platzangebot und den Reisekomfort an Bord für alle Passagiere zu optimieren. Wer die neuen Regeln ignoriert, riskiert bei stichprobenartigen Kontrollen ein erhöhtes Beförderungsentgelt. Die Maßnahme, die auf den ersten Blick als finanzielle Zusatzbelastung erscheint, ist strategisch motiviert. FlixTrain, das mit einer Flotte von 140 renovierten Wagen und stetiger Netzausweitung seine Marktposition stärkt, versucht damit, die betrieblichen Abläufe in den oft stark frequentierten Zügen effizienter zu gestalten und die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen zu verbessern, indem Gänge und Einstiegsbereiche frei von übermäßig großem Gepäck gehalten werden. Die neue Gepäckstruktur: Was bleibt kostenlos? Die geänderten Beförderungsbedingungen legen präzise Maße und Gewichte für die im Ticketpreis inbegriffenen, kostenlosen Gepäckstücke fest. FlixTrain hält fest, dass Handgepäck und eine normale Tasche weiterhin ohne Aufpreis befördert werden können. Beide Kategorien sind so bemessen, dass sie problemlos in den Ablagefächern über den Sitzen oder – im Fall des Handgepäcks – unter dem Vordersitz verstaut werden können. Dies entspricht der gängigen Praxis in anderen europäischen Eisenbahnunternehmen. Kostenpflichtige Gepäckstücke und Zusatzleistungen Größere Gepäckstücke, die bisher oft ohne Zusatzkosten im Fahrpreis enthalten waren, fallen nun in die kostenpflichtigen Kategorien „Zusatzgepäck“ und „Sondergepäck“. Ausnahmen und Sonderregelungen: Kinderwagen

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Anteil der getöteten Motorradfahrer an allen Verkehrstoten auf 25 Prozent gestiegen

Die Zahl der tödlich verunglückten Motorradfahrer in Österreich liegt im Jahr 2025 auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr. Bis zum 10. November 2025 kamen 77 Motorradfahrer bei Verkehrsunfällen ums Leben, verglichen mit 82 Getöteten im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der ÖAMTC (Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touring Club) weist darauf hin, dass Motorradfahrer damit fast 25 Prozent aller Verkehrstoten ausmachen. Das Durchschnittsalter der Verunglückten beträgt 46 Jahre, wobei neun von zehn Betroffenen Männer sind. Die Analyse der Unfallstatistik zeigt eine Verschiebung der Unfallschwerpunkte. Während die Zahl der Unfälle an Kreuzungen in den letzten zwei Jahrzehnten zurückging, stieg die Zahl der Alleinunfälle sowie der Unfälle im Richtungsverkehr (etwa beim Überholen) um jeweils mehr als 50 Prozent an. In 88 Prozent der Fälle waren die Motorradfahrer selbst Hauptverursacher des tödlichen Unfalls. Falsche Einschätzung des eigenen Fahrkönnens, erhöhte Risikobereitschaft und nicht angepasstes Tempo spielen bei 40 Prozent der Alleinunfälle und 27 Prozent der Unfälle im Begegnungsverkehr eine tragende Rolle, so die Analyse der ÖAMTC-Experten. Besonders gefährdet sind Wiedereinsteiger und Fahrer mit wenig Routine. Ein kleiner Fahrfehler kann aufgrund der fehlenden schützenden Karosserie zu Unfällen mit schwersten Folgen führen. Der Mobilitätsclub betont, dass im Gegensatz zu anderen Mobilitätsformen, bei denen die Zahl der Verkehrstoten sinkt, die Unfallzahlen im Motorradverkehr stagnieren. Obwohl die absolute Zahl der getöteten Motorradfahrer seit dem Höchstwert im Jahr 2000 leicht gesunken ist, hat sich der Anteil der getöteten Motorradfahrer an allen Verkehrstoten von sieben Prozent (1995) auf aktuell fast 25 Prozent vervierfacht. Der ÖAMTC empfiehlt daher dringend, die Fahrtechnik

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