Dezember 15, 2025

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Dezember 15, 2025

IndiGo muss Kapazität kürzen: Indische DGCA ordnet Einschnitt nach operativem Zusammenbruch an

Die indische Fluggesellschaft IndiGo Airlines hat ihre finanzielle Prognose für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 nach unten korrigiert. Grund dafür ist eine behördliche Anweisung der indischen Zivilluftfahrtbehörde (Directorate General of Civil Aviation – DGCA), die eine Kapazitätskürzung von 10 Prozent und die Entsendung von Aufsichtsteams zur Überwachung der Fluggesellschaft anordnete. Diese umfassende regulatorische Intervention erfolgte als direkte Reaktion auf einen operativen Zusammenbruch, der Anfang Dezember zu massiven Flugstreichungen führte. In einer behördlichen Mitteilung vom 10. Dezember revidierte IndiGo ihre Wachstumsprognose für die verfügbaren Sitzkilometer (ASK) von einer zuvor avisierten Steigerung im „hohen Zehnerbereich“ auf nunmehr ein Wachstum im „hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich“. Infolgedessen wird nun erwartet, dass der Passagier-Einheitserlös (PRASK) einen Rückgang im „mittleren einstelligen Bereich“ verzeichnen wird, was eine deutliche Abwärtskorrektur gegenüber der zuvor erwarteten „flachen bis leichten Steigerung“ darstellt. DGCA-Anordnung: 10 Prozent Kürzung der Inlandsflüge Die Revision der Prognose folgt direkt der Anordnung der DGCA vom 9. Dezember, IndiGo zur Kürzung der geplanten Inlandsflüge für den Winterflugplan 2025 um 10 Prozent zu zwingen. Die Fluggesellschaft bestätigte, dass dieser Einschnitt Auswirkungen auf ihre Kapazitätsprognosen für das dritte Quartal, das vierte Quartal und das gesamte Geschäftsjahr haben wird. Diese drastische behördliche Maßnahme wurde notwendig, nachdem IndiGo in der ersten Dezemberwoche schätzungsweise 4.500 Flüge annullieren musste. Die massiven Störungen im Flugbetrieb wurden mit der Implementierung neuer Vorschriften für die Flugdienst- und Ruhezeiten (Flight Duty Time Limitations – FDTL) in Verbindung gebracht. IndiGo versicherte, dass der Flugbetrieb seitdem in einem „optimierten“ Netzwerk wiederhergestellt wurde. Die hohe Zahl der Annullierungen

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Flughafen München als „Airport of the Year 2026“ ausgezeichnet

Der Flughafen München ist im Rahmen der 51. ATW Annual Airline Industry Achievement Awards in Lissabon zum „Airport of the Year 2026“ gekürt worden. Mit dieser Ehrung wird der Flughafen für seine Vorbildfunktion in mehreren Schlüsselbereichen der Luftfahrtindustrie gewürdigt. Die Auszeichnung unterstreicht die Rolle des Münchner Flughafens als eines der führenden europäischen Luftverkehrsdrehkreuze. Besonders hervorgehoben wurde die vorbildliche Zusammenarbeit des Flughafens mit seinen Airline-Partnern. Ein zentrales Beispiel dafür ist das Joint Venture mit Lufthansa im Terminal 2, das als Modell für eine enge Partnerschaft zwischen einem Flughafen und einer Fluggesellschaft gilt. Darüber hinaus wurden verschiedene Innovationsprojekte gewürdigt. Dazu zählen die Eröffnung eines Busdepots für Elektrobusse, die Inbetriebnahme von solarbetriebenen Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie die Erprobung autonomer Rollstühle, die Reisenden mit eingeschränkter Mobilität zugutekommen sollen. Diese Initiativen unterstreichen die Bemühungen des Flughafens, operative Prozesse zu modernisieren und das Passagiererlebnis zu verbessern. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, bezeichnete die Auszeichnung als eine großartige Anerkennung für das gesamte Team des Flughafens. Er betonte, dass der Preis den Anspruch des Flughafens bestätige, gemeinsam mit den Airline-Partnern Innovationen voranzutreiben, Wachstum zu fördern und ein erstklassiges Reiseerlebnis anzubieten. Die ATW Awards gehören zu den angesehensten Auszeichnungen in der globalen Luftfahrtbranche und werden jährlich vom renommierten Fachmagazin Air Transport World verliehen. Die Ehrung würdigt damit die strategische Ausrichtung des Flughafens München, der sich auf effiziente Abläufe, Technologieeinsatz und starke Partnerschaften konzentriert, um seine Position im internationalen Wettbewerb zu festigen.

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