Dezember 29, 2025

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Dezember 29, 2025

Neugründung im libyschen Luftverkehr: Libyan United Airlines soll 2026 starten

Libyen bereitet den Start einer neuen nationalen Fluggesellschaft unter dem Namen Libyan United Airlines vor. Das Unternehmen soll nach Regierungsangaben bereits im ersten Quartal 2026 den Flugbetrieb aufnehmen. Als Basis für die neue Fluglinie dient der Flugzeugtyp Airbus A320, der aufgrund seiner Vielseitigkeit für Kurz- und Mittelstreckenverbindungen innerhalb Nordafrikas und des Nahen Ostens als ideal gilt. Zum ersten Vorstandsvorsitzenden wurde Ziad Farhoud ernannt, der die Aufgabe hat, von Tripolis aus ein modernes Streckennetz aufzubauen und Libyen wieder stärker an den internationalen Luftverkehr anzubinden. Die Gründung ist Teil einer umfassenden Strategie der libyschen Luftfahrtbehörden, den Sektor nach Jahren der Instabilität zu professionalisieren. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen die schwierige Ausgangslage im libyschen Markt. Die bisherigen staatlichen Anbieter, Libyan Airlines und Afriqiyah Airways, verfügen derzeit nur über eine sehr begrenzte Anzahl einsatzbereiter Flugzeuge. Finanzielle Engpässe und die Folgen langjähriger Konflikte haben eine Modernisierung der Bestände bisher verhindert. Libyan United Airlines soll dieses Vakuum füllen und durch eine klare Unternehmensführung sowie den Einsatz geleaster Airbus-Maschinen eine verlässliche Alternative schaffen. Parallel dazu plant die Regierung die Gründung einer nationalen Luftfahrtholding, um die zersplitterten Kapazitäten des Landes zu bündeln und die Investitionskoordination zu verbessern. Der Fokus auf den Airbus A320 ermöglicht der neuen Gesellschaft einen effizienten Start, da dieser Flugzeugtyp in der gesamten Region weit verbreitet ist und die Rekrutierung von zertifiziertem Personal sowie die Wartung vereinfacht. Ziel ist es, zunächst wichtige regionale Wirtschaftszentren anzufliegen, um den Handel und die Mobilität zu fördern. Branchenexperten weisen darauf hin, dass der Erfolg des Projekts maßgeblich von der politischen Stabilität

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Wien: Rekordmarke von 32 Millionen Passagieren überschritten

Der Flughafen Wien hat noch vor dem Ende des Kalenderjahres 2025 eine neue historische Höchstmarke im Passagierverkehr gesetzt. Mit der Begrüßung des 32-millionsten Fluggastes übertrifft der Airport sein bisheriges Rekordniveau aus dem Vorjahr und festigt seine Position als eines der bedeutendsten Drehkreuze im europäischen Luftraum. Dieser Zuwachs unterstreicht die wirtschaftliche Dynamik der gesamten Ostregion und bildet die Grundlage für weitreichende Infrastrukturinvestitionen, die den Standort bis zum Jahr 2027 grundlegend modernisieren sollen. Die symbolische Marke wurde durch die Ankunft einer Passagierin aus Bukarest erreicht, die gemeinsam mit ihrer Schwester seit zwei Jahrzehnten regelmäßig die österreichische Bundeshauptstadt besucht. Der Empfang durch die Wiener Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak sowie den Flughafen-Vorstand Julian Jäger verdeutlicht die Relevanz, die dem Flughafen für die Standortpolitik beigemessen wird. Für die Stadt Wien fungiert der Airport als zentrales Eingangstor, das nicht nur den Tourismus stützt, sondern auch als entscheidender Faktor für die Ansiedlung internationaler Unternehmen und die Sicherung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit gilt. Wirtschaftlicher Motor und regionale Wertschöpfung Hinter den reinen Passagierzahlen steht ein komplexes wirtschaftliches Geflecht, das weit über den reinen Flugbetrieb hinausgeht. Der Flughafen Wien hat sich in den vergangenen Jahren zu einer pulsierenden Airport City entwickelt, die tausende Arbeitsplätze sichert und als bedeutender Steuerzahler fungiert. Die steigende Frequenz an Reisenden korreliert direkt mit einer erhöhten Nachfrage in den Bereichen Gastronomie, Hotellerie und im Dienstleistungssektor der Region. Schätzungen zufolge hängen zehntausende Arbeitsplätze direkt oder indirekt von der Leistungsfähigkeit des Standorts ab, wobei jeder zusätzliche Passagier zur Wertschöpfung im Großraum Wien beiträgt. Die positive Entwicklung spiegelt sich

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Flugverkehr am Flughafen Hannover durch Drohnensichtungen massiv beeinträchtigt

Am späten Abend des zweiten Weihnachtstages hat eine erneute Drohnensichtung den Betrieb am Flughafen Hannover-Langenhagen für mehrere Stunden vollständig zum Erliegen gebracht. Nach offiziellen Angaben des Flughafens wurde der Luftraum gegen 21.47 Uhr gesperrt, nachdem mindestens ein unbemanntes Flugobjekt in der Nähe des Geländes identifiziert worden war. Die Sperrung dauerte bis weit nach Mitternacht an und wurde erst um 0.16 Uhr wieder aufgehoben. Insgesamt waren sieben landende Maschinen direkt von der Maßnahme betroffen. Diese mussten auf umliegende Flughäfen wie Paderborn, Bremen, Düsseldorf und Frankfurt am Main ausweichen, was für Passagiere und Fluggesellschaften erhebliche logistische Probleme am Ende der Feiertage bedeutete. Die Auswirkungen der nächtlichen Sperrung zogen sich bis in den darauffolgenden Samstag. Da zwei Maschinen aufgrund der Umleitungen nicht planmäßig in Hannover landen konnten, fehlten sie für die morgendlichen Rotationen. Infolgedessen mussten wichtige Linienverbindungen nach Paris und Frankfurt ersatzlos gestrichen werden. Berichten zufolge wurde die erste Drohne zunächst in einer Höhe von etwa 80 Metern über einem nahegelegenen Modellflugplatz gesichtet, bevor etwa eine Stunde später weitere Sichtungen von mindestens zwei Drohnen in unmittelbarer Nähe der Start- und Landebahnen erfolgten. Die Bundespolizei leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen im Flughafenumfeld ein, konnte jedoch bislang keine Tatverdächtigen festnehmen. Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie von Sicherheitsstörungen am Flughafen Hannover ein. Erst im November 2025 musste der Flugverkehr für 45 Minuten unterbrochen werden, nachdem Drohnenpiloten in die Kontrollzone eingedrungen waren. Experten weisen darauf hin, dass illegale Drohnenflüge in Flughafennähe schwerwiegende Straftaten darstellen, die den gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr zum Tatbestand haben. Trotz strenger Verbotszonen

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