
Ökonomische Analyse des Adults-only-Segments: Preisvarianzen im globalen Tourismusmarkt 2026
Die Wahl einer Unterkunft ohne minderjährige Gäste hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil des globalen Tourismusmarktes entwickelt. Eine umfassende Datenanalyse des Anbieters freiheit+, die auf der Auswertung von über 44.000 Angeboten in mehr als 50 internationalen Urlaubsdestinationen basiert, offenbart nun signifikante Preisunterschiede zwischen herkömmlichen Hotels und spezialisierten Erwachsenenresorts. Während das Segment Adults-only oft mit Exklusivität assoziiert wird, zeigen die Ergebnisse für den Reisezeitraum im Juni 2026 ein differenziertes Bild. In Destinationen wie Phuket oder Queenstown lassen sich durch die Wahl von Unterkünften für Erwachsene massive Einsparungen von bis zu 72 Prozent erzielen. Im Gegensatz dazu verdoppeln sich die Kosten in Regionen wie der Côte d’Azur oder auf den Malediven nahezu, sobald der Filter für kinderfreie Hotels aktiviert wird. Diese Diskrepanz verdeutlicht, dass das Konzept der Ruhe je nach geografischer Lage und lokaler Marktstruktur entweder als kosteneffiziente Nische oder als hochpreisiges Luxusgut gehandelt wird. Regionale Sparpotenziale durch spezialisierte Zielgruppenansprache Die Untersuchung identifiziert Phuket als den weltweit attraktivsten Standort für preisbewusste Reisende, die eine kinderfreie Umgebung suchen. Hier zahlen Urlauber im Durchschnitt 72 Prozent weniger als in vergleichbaren Hotels, die Gästen aller Altersgruppen offenstehen. Auf eine Woche gerechnet entspricht dies einer Ersparnis von rund 1.279 Euro. Ein ähnliches Muster zeigt sich in Queenstown, Neuseeland. Obwohl das dortige Preisniveau grundsätzlich höher angesiedelt ist, sinken die Kosten für Adults-only-Angebote um 65,6 Prozent, was eine reale Ersparnis von durchschnittlich 2.263 Euro pro Woche bedeutet. Auch in der Karibik und in Europa finden sich Standorte mit deutlichen Preisvorteilen. Barbados verzeichnet einen Rückgang


