Februar 5, 2026

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Februar 5, 2026

TAP Air Portugal weitet Südbrasilien-Angebot im Sommer 2026 aus

Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal verstärkt ihre Präsenz auf dem südamerikanischen Markt und erhöht die Flugfrequenzen in den Süden Brasiliens. Ab Juli 2026 wird die Airline jeweils eine vierte wöchentliche Verbindung von Lissabon nach Porto Alegre und Florianópolis anbieten. Die zusätzliche Frequenz nach Florianópolis startet am 5. Juli und wird jeweils sonntags bedient, während Porto Alegre ab dem 6. Juli montags einen weiteren Flug erhält. Diese Entscheidung erfolgt weniger als zwei Jahre nach der Aufnahme der Verbindung nach Florianópolis im September 2024 und unterstreicht die hohe Nachfrage in der Region Santa Catarina. Die Expansion ist Teil einer breiteren Wachstumsstrategie von TAP in Brasilien. Bereits im Vorfeld kündigte die Fluggesellschaft an, ab dem 2. Juli 2026 mit Curitiba ein 14. Ziel in Brasilien direkt anzufliegen, womit die Airline ihre Position als wichtigster europäischer Anbieter für Flüge nach Südamerika festigt. Für Porto Alegre bedeutet der Kapazitätsausbau eine wichtige Konsolidierung, nachdem der dortige Flughafen Salgado Filho nach schweren Überschwemmungen im Jahr 2024 zeitweise den internationalen Betrieb einstellen musste. Mit der Rückkehr zu einem stabilen und erweiterten Flugplan signalisiert TAP Vertrauen in die wirtschaftliche Erholung des Bundesstaates Rio Grande do Sul. Operativ setzt TAP auf dieser Langstrecke vornehmlich Flugzeuge vom Typ Airbus A330-200 und A330-900neo ein. Die zusätzlichen Flüge sind zeitlich auf die europäische Sommersaison abgestimmt, um dem erhöhten Passagieraufkommen im Transatlantikverkehr gerecht zu werden. Neben dem Ausbau der Flugziele führt die Airline zum Sommer 2026 zudem eine neue Zwischenklasse in Teilen ihrer Flotte ein, um die Flexibilität für Reisende zu erhöhen. Durch

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COMAC sichert sich Aufträge für spezialisierte C909-Varianten auf der Singapore Airshow

Die Commercial Aircraft Corporation of China (COMAC) hat im Rahmen der Singapore Airshow 2026 einen bedeutenden Meilenstein für die Diversifizierung ihres Portfolios erreicht. Der chinesische Staatskonzern gab den Abschluss einer Absichtserklärung über bis zu sechs Maschinen des Typs C909 in einer speziellen Löschflugzeug-Konfiguration bekannt. Der Vertrag mit dem Unternehmen Shanxi Victory General Aviation umfasst zunächst drei Festbestellungen sowie Optionen für drei weitere Einheiten. Dieser Erfolg markiert den ersten kommerziellen Durchbruch für die spezialisierte Brandbekämpfungs-Variante der C909-Familie auf internationaler Bühne. Zeitgleich verstärkt COMAC seine Bemühungen um eine globale Zertifizierung des größeren Mittelstreckenjets C919, während europäische Prüfpiloten bereits intensive Testflüge in Shanghai absolvieren, um den Weg für den Markteintritt im Westen zu ebnen. Technische Spezifikationen und Einsatzgebiete der C909-Löschvariante Die C909, die bis Ende 2024 unter der Bezeichnung ARJ21 bekannt war und im Zuge einer Markenvereinheitlichung umbenannt wurde, hat sich längst über ihre Rolle als reines Regionalverkehrsflugzeug hinausentwickelt. Die nun georderte Löschvariante ist technisch darauf ausgelegt, bis zu 10 Tonnen Wasser oder chemische Löschmittel zu transportieren. Mit dieser Kapazität ordnet sich das Flugzeug als leistungsstarkes Werkzeug in die Kategorie der mittleren bis großen Löschflugzeuge ein. Neben dem Wassertank bietet die Kabine Platz für bis zu 19 Personen, was den Transport von spezialisierten Einsatzkräften direkt an den Brandherd ermöglicht. Die notwendige Zertifizierung durch die chinesische Luftfahrtbehörde (CAAC) erhielt diese Konfiguration bereits im Dezember 2025. Das Flugzeug zeichnet sich durch seine Robustheit und die Fähigkeit aus, von kurzen und schmalen Landebahnen sowie unter extremen Bedingungen in großen Höhen oder bei hohen Temperaturen zu operieren.

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Dan Air verdoppelt Flottenkapazität und baut Streckennetz ab Rumänien massiv aus

Die rumänische Privatfluggesellschaft Dan Air leitet zum 1. April 2026 eine umfassende Expansionsphase ein. Durch die Inbetriebnahme eines zweiten fest für den Linienbetrieb reservierten Flugzeugs verdoppelt das Unternehmen seine aktive Flottenkapazität auf zwei Maschinen des Typs Airbus A320 mit jeweils 180 Sitzplätzen. Diese Kapazitätserweiterung ermöglicht die Aufnahme von sechs neuen Destinationen in Westeuropa und im Mittelmeerraum. Im Fokus stehen dabei Märkte in Spanien, Italien, Frankreich und Zypern, die sowohl für den Tourismus als auch für die Verbindung der rumänischen Diaspora in Europa von zentraler Bedeutung sind. Die neuen Verbindungen werden während der gesamten Sommersaison bis Ende Oktober 2024 bedient. Besonderes Gewicht legt die Fluggesellschaft auf den regionalen Ausbau am Flughafen Bacău, der sich zunehmend zum wichtigsten Drehkreuz für die Region Moldau entwickelt. Ab Bacău werden künftig zwölf Ziele angeflogen, darunter neue Routen nach Madrid, Barcelona, Paris-Beauvais und Treviso. Zudem werden die Frequenzen nach London-Luton und Brüssel auf drei wöchentliche Flüge erhöht. Auch ab dem Standort Bukarest erweitert die Airline ihr Angebot um Flüge nach Larnaca und Valencia. Branchenanalysen zeigen, dass Dan Air damit gezielt Lücken füllt, die durch den Rückzug anderer Billigflieger aus rumänischen Regionalknoten entstanden sind. Hintergrund dieser Entwicklung sind die stabilen operativen Kennzahlen des Vorjahres. Im Geschäftsjahr 2025 beförderte die Fluggesellschaft rund 235.000 Passagiere und erreichte eine Pünktlichkeitsrate von 98 Prozent. CEO Matt Ian David sieht in der Stationierung des zweiten Flugzeugs einen entscheidenden Schritt, um der steigenden Nachfrage nach Direktverbindungen gerecht zu werden. Neben dem Linienverkehr bleibt das Unternehmen weiterhin im Charter- und ACMI-Geschäft tätig, wobei die

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Qantas kündigt Rückzug aus Joint Venture mit Jetstar Japan an

Die australische Qantas Gruppe hat eine weitreichende Entscheidung über ihre Präsenz im asiatischen Raum getroffen und leitet den Verkauf ihrer gesamten Beteiligung an dem Günstigflieger Jetstar Japan ein. Am 3. Februar 2026 unterzeichnete das Unternehmen eine unverbindliche Absichtserklärung mit Japan Airlines, um seinen Anteil von 33 Prozent an der in Narita ansässigen Fluggesellschaft abzugeben. Damit endet nach 14 Jahren die trilaterale Partnerschaft zwischen Qantas, Japan Airlines und der Tokyo Century Corporation. Dieser Schritt markiert den Übergang von Jetstar Japan zu einer rein japanisch geführten Eigentümerstruktur, die durch den Einstieg der Development Bank of Japan (DBJ) gestärkt werden soll. Während das operative Geschäft und bestehende Buchungen vorerst unberührt bleiben, bereitet sich das Unternehmen auf eine umfassende Neuausrichtung vor, die auch einen vollständigen Markenwechsel beinhaltet. Neustrukturierung der Eigentumsverhältnisse und Einstieg der DBJ Die Neuordnung der Kapitalstruktur von Jetstar Japan ist darauf ausgerichtet, die Fluggesellschaft für eine neue Wachstumsphase innerhalb des dynamischen japanischen Marktes zu positionieren. Durch den Ausstieg von Qantas rücken nationale Investoren in den Vordergrund. Japan Airlines wird ihre Rolle als Ankeraktionär festigen, während die staatlich nahestehende Development Bank of Japan als neuer strategischer Partner an Bord kommt. Die Beteiligungsgesellschaft Tokyo Century, ein auf Finanzdienstleistungen und Leasing spezialisiertes Unternehmen, wird ihren Anteil von 16,68 Prozent behalten und damit für Kontinuität in der Finanzierung der Flotte sorgen. Die Einbindung der Development Bank of Japan wird in Branchenkreisen als entscheidender Faktor für die künftige Stabilität gewertet. Die Bank verfügt über umfassende Kenntnisse im nationalen und internationalen Luftverkehrssektor und unterhält gewachsene Beziehungen zu regionalen

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Notlandung in Dublin: Medizinischer Notfall unterbricht Delta-Flug nach Tel Aviv

Ein Langstreckenflug der US-Fluggesellschaft Delta Air Lines musste am frühen Morgen des 3. Februar 2026 auf dem Weg von New York nach Tel Aviv unplanmäßig am Flughafen Dublin zwischenlanden. Die Maschine des Typs Airbus A330-900neo mit der Registrierung N430DX befand sich etwa vier Stunden in der Luft, als die Besatzung über dem Nordatlantik den internationalen Notruf-Code „Squawk 7700“ absetzte. Grund für die Kursänderung war ein akuter medizinischer Notfall an Bord, der eine sofortige ärztliche Versorgung des betroffenen Passagiers am Boden erforderlich machte. Die Landung in Dublin stellte die Piloten vor eine technische Herausforderung, da das Flugzeug aufgrund der erst kurzen Flugdauer noch einen Großteil seiner Treibstoffreserven für die geplante zehnstündige Reise mitführte. Da das Gewicht der Maschine das strukturell vorgesehene maximale Landegewicht überschritt, musste eine sogenannte „Übergewicht-Landung“ (Heavyweight Landing) durchgeführt werden. Bei diesem Verfahren sind besondere fliegerische Präzision sowie eine anschließende Inspektion der Fahrwerke und Bremssysteme zwingend vorgeschrieben, um die strukturelle Integrität des Flugzeugs nach der hohen Belastung sicherzustellen. Nach dem Aufsetzen gegen 01:17 Uhr Ortszeit wurde der Patient unmittelbar von bereitstehenden Rettungskräften übernommen und in ein Krankenhaus in der Nähe des Flughafens transportiert. Der Airbus verblieb für notwendige technische Überprüfungen und zur Betankung knapp vier Stunden am Boden in Irland. Nachdem die Techniker die Freigabe erteilt hatten, setzte Flug DL234 seine Reise um 05:03 Uhr fort und erreichte Tel Aviv mit einer entsprechenden Verspätung. Branchenberichte bestätigen, dass solche Vorfälle auf der Nordatlantikroute regelmäßig vorkommen und Dublin aufgrund seiner Lage oft als Ausweichflughafen dient. Zusätzliche Daten des Flugverfolgungsdienstes Flightradar24 zeigen,

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