März 31, 2026

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März 31, 2026

Luftfahrtbranche warnt vor massivem Chaos durch neues EU-Einreisesystem

Die Einführung des europäischen Ein- und Ausreisesystems (EES) droht den Flugverkehr in der diesjährigen Osterreisezeit erheblich zu beeinträchtigen. Branchenverbände wie ACI Europe und Airlines for Europe (A4E) schlagen Alarm, da die Übergangsphase des biometrischen Erfassungssystems ausgerechnet in der verkehrsreichsten Zeit des Frühjahrs ausläuft. Bereits seit der Umstellung auf eine obligatorische Registrierungsquote von 50 Prozent der Drittstaatsangehörigen am 10. März berichten Flughäfen von einer drastischen Verschlechterung der Abfertigungszeiten. An großen Drehkreuzen wie Paris-Charles-de-Gaulle, Frankfurt und Madrid müssen Reisende aus Nicht-Schengen-Staaten zu Stoßzeiten regelmäßig mit Wartezeiten von über zwei Stunden rechnen, was die operative Stabilität der Terminals gefährdet. Besondere Sorge bereitet den Verantwortlichen der 31. März 2026, ab dem die Registrierungspflicht auf alle betroffenen Reisenden ausgeweitet wird. Mit dem Ende der offiziellen Übergangsfrist am 9. April entfällt zudem eine entscheidende Sicherheitsmaßnahme: Die Grenzkontrollbehörden der Mitgliedstaaten verlieren die Befugnis, die EES-Prozesse bei extremer Überlastung vollständig auszusetzen. Ohne diese Flexibilität befürchten Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber „katastrophale Betriebsstörungen“. Oliver Jankovec von ACI Europe forderte daher die Europäische Kommission eindringlich auf, die Ausnahmeregelungen für die gesamte Sommersaison 2026 zu verlängern, um einen Kollaps der Grenzinfrastruktur zu verhindern. Die Ursachen für die drohenden Engpässe sind vielschichtig und technischer wie personeller Natur. Trotz langjähriger Vorplanung mangelt es an vielen Standorten an ausreichendem Grenzschutzpersonal, um die zeitintensiven biometrischen Erstregistrierungen – inklusive Fingerabdrücken und Gesichtsscans – durchzuführen. Zudem erweisen sich die neu installierten Selbstbedienungskioske (SSKs) oft als fehleranfällig, und die zentrale IT-Infrastruktur der EU weist laut Branchenberichten weiterhin Stabilitätsprobleme auf. Eine Entlastung durch Vorregistrierungs-Apps findet kaum statt, da bisher lediglich Schweden

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Lufthansa Group setzt Treibstoffabsicherung angesichts volatiler Energiemärkte aus

Die Lufthansa Group hat auf die massiven Verwerfungen an den globalen Rohstoffmärkten reagiert und ihre bewährte Strategie zur Absicherung der Kerosinkosten vorübergehend ausgesetzt. Wie der Luftfahrtkonzern bestätigte, führt die aktuelle geopolitische Lage im Nahen Osten zu Rekordpreisen beim Flugkraftstoff, die eine langfristige Bindung an das derzeitige Preisniveau aus betriebswirtschaftlicher Sicht riskant erscheinen lassen. Um zu vermeiden, sich zu historischen Höchstpreisen einzudecken, hat das Management entschieden, die üblichen Termingeschäfte – das sogenannte Hedging – ruhen zu lassen, bis eine Stabilisierung der Märkte eintritt. Diese Entscheidung markiert eine Abkehr von der bisherigen Praxis, bei der das Unternehmen bis zu 85 Prozent seines Bedarfs rollierend über 24 Monate absichert. Da die Treibstoffkosten neben den Personalausgaben den größten Posten in der Bilanz darstellen, hat dieser Schritt unmittelbare Auswirkungen auf die Kostenstruktur und die Preisgestaltung des Konzerns. Während die Absicherung für das laufende Geschäftsjahr weitgehend abgeschlossen ist, wächst die Unsicherheit für die kommenden Perioden. Gleichzeitig belasten operative Erschwernisse wie notwendige Umfliegungen von Krisengebieten und eine steigende internationale Zusatzgebühr die Gesamtkalkulation des größten europäischen Luftverkehrskonzerns. Die Mechanik des Kerosin-Hedgings und die aktuelle Zäsur In der Luftfahrtbranche ist die Absicherung gegen schwankende Treibstoffpreise ein Standardinstrument des Finanzmanagements. Die Lufthansa Group verfolgt dabei normalerweise einen strukturierten Ansatz: Über einen Zeitraum von zwei Jahren werden kontinuierlich Kontrakte abgeschlossen, um den Preis für künftige Lieferungen zu fixieren. Ziel dieser Strategie ist es, Planungssicherheit zu schaffen und kurzfristige Preissprünge am Spotmarkt abzufedern. Die angestrebte Zielquote sieht vor, dass sechs Monate vor dem eigentlichen Verbrauch 85 Prozent des benötigten Kerosins preislich abgesichert

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Ryanair fordert Abschaffung der Ticketsteuer und stellt Investitionsplan für Österreich vor

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat am Montag, den 30. März 2026, ihre Forderung an die österreichische Bundesregierung unter Bundeskanzler Stocker und Verkehrsminister Hanke bekräftigt, die nationale Luftverkehrssteuer in Höhe von 12 Euro pro Passagier mit Wirkung zum 1. Mai aufzuheben. Nach Ansicht des Unternehmens gefährdet die Abgabe die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich im Vergleich zu Ländern wie Schweden, Italien oder der Slowakei, die ihre entsprechenden Steuern bereits gestrichen oder deutlich gesenkt haben. Ryanair argumentiert, dass die Steuereinnahmen von jährlich weniger als 150 Millionen Euro in keinem Verhältnis zu den wirtschaftlichen Einbußen stünden, die durch abwanderndes Passagieraufkommen und stagnierende Tourismuszahlen an den Flughäfen Wien und den Bundesländerflughäfen entstünden. Zusätzliche Marktanalysen stützen die Darstellung, dass Billigfluggesellschaften ihre Kapazitäten zunehmend in Märkte verlagern, die geringere staatliche Belastungen aufweisen. So hat beispielsweise Schweden seine Luftverkehrsabgabe zum Jahreswechsel vollständig abgeschafft, was dort zu einer unmittelbaren Ausweitung des Flugangebots führte. Ryanair verknüpft seine Forderungen in Österreich mit einem konkreten Investitionsversprechen: Sollte die Steuer fallen und die Flugsicherungsgebühren gesenkt werden, ist die Fluggesellschaft bereit, zehn neue Flugzeuge des Typs Boeing 737 im Wert von rund einer Milliarde US-Dollar in Wien zu stationieren. Ziel sei es, das Passagieraufkommen in Österreich innerhalb der nächsten fünf Jahre um 70 Prozent auf insgesamt 12 Millionen Fluggäste pro Jahr zu steigern. Andreas Gruber, Sprecher von Ryanair, kritisierte die aktuelle Haltung der Regierung scharf und bezeichnete das bloße Prüfen der Steuer als Zeitverschwendung. Neben der steuerlichen Entlastung fordert das Unternehmen den Flughafen Wien dazu auf, Wachstumsanreizprogramme wiedereinzuführen, um die Kostenbasis für Fluggesellschaften nachhaltig

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