April 15, 2026

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April 15, 2026

Erster Airbus A350 für das Projekt Sunrise von Qantas in Toulouse fertiggestellt

Die Ära der direkten Flugverbindungen zwischen den entlegensten Metropolen der Welt rückt in greifbare Nähe. Am 12. April 2026 rollte der erste für das Projekt Sunrise konzipierte Airbus A350-1000ULR in Toulouse aus der Endmontagehalle. Damit erreicht ein Vorhaben, das die Grenzen der zivilen Luftfahrt verschieben soll, eine entscheidende Phase. Mit einer Reichweite von fast 10.000 Seemeilen wird dieses Flugzeug in der Lage sein, Nonstop-Flüge von Sydney nach London und New York durchzuführen, was eine Flugzeit von etwa 22 Stunden bedeutet. Nach Jahren der Verzögerung durch globale Krisen und Engpässe in den Lieferketten markiert dieser Rollout den Beginn einer intensiven Testphase. Das Flugzeug, das vorerst die französische Testregistrierung F-WZNK trägt, ist bereits vollständig mit seinen Rolls-Royce Trent XWB-97 Triebwerken bestückt. Für die australische Fluggesellschaft Qantas bedeutet dieser Fortschritt nicht nur eine technische Meisterleistung, sondern auch eine strategische Neupositionierung im Wettbewerb mit den großen Drehkreuzen im Nahen Osten und Asien. Technische Anpassungen für extreme Distanzen Um die enorme Distanz von Australien zur US-Ostküste und nach Europa ohne Zwischenstopp bewältigen zu können, bedurfte es signifikanter technischer Modifikationen am Basismodell des Airbus A350-1000. Das Herzstück der Ultra-Long-Range-Variante (ULR) ist ein zusätzlicher Treibstofftank im hinteren Bereich des Rumpfes, der ein Fassungsvermögen von weiteren 20.000 Litern aufweist. Dieses erhöhte Kraftstoffvolumen ermöglicht es der Maschine, die notwendige Ausdauer für Flugzeiten von über 20 Stunden zu erreichen, selbst unter Berücksichtigung der strengen Sicherheitsreserven für unvorhergesehene Umwege oder Warteschleifen. Der Rollout in Toulouse leitet nun ein zweimonatiges Flugtestprogramm ein, nachdem zuvor umfangreiche Bodenchecks an den Systemen, der Hydraulik und

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International Aerospace Coatings expandiert mit neuem Standort auf Malta

Das irische Unternehmen International Aerospace Coatings (IAC), einer der weltweit führenden Dienstleister im Bereich der Flugzeuglackierung, erweitert seine globale Präsenz durch die Eröffnung eines neuen Standorts auf Malta. Im Safi Aviation Park wurden zwei Hangars angemietet, die sowohl für Schmalrumpf- als auch für Großraumflugzeuge ausgelegt sind. Besonders hervorzuheben ist dabei die Kapazität des Großraumhangars, der technisch in der Lage ist, sämtliche gängigen Flugzeugtypen bis hin zum Airbus A380 aufzunehmen. Diese strategische Wahl unterstreicht die Bedeutung Maltas als wachsendes Zentrum für Flugzeugwartung und -instandsetzung im Mittelmeerraum. Die Expansion auf Malta ist Teil einer umfassenden Wachstumsstrategie des Konzerns, der seinen Hauptsitz in Shannon hat. Neben den neuen Kapazitäten im Safi Aviation Park treibt IAC derzeit weitere Ausbauprojekte in den USA und in Europa voran. In Texas sowie im spanischen Teruel entstehen zusätzliche Kapazitäten, wodurch das weltweite Netzwerk des Unternehmens in den kommenden Monaten von aktuell 19 auf insgesamt 25 Standorte anwachsen wird. Diese Vergrößerung der Infrastruktur erfolgt als Reaktion auf die weltweit steigende Nachfrage nach spezialisierten Lackierdienstleistungen und technischen Oberflächenbehandlungen in der zivilen Luftfahrt. Der Safi Aviation Park auf Malta bietet für solche Vorhaben eine spezialisierte Infrastruktur mit direktem Zugang zur Start- und Landebahn des internationalen Flughafens. Die Ansiedlung von IAC stärkt den dortigen Luftfahrtcluster, in dem bereits namhafte Unternehmen der Instandhaltungsbranche vertreten sind. Durch die Fähigkeit, den Airbus A380 zu bearbeiten, positioniert sich der neue Standort an der Spitze der technischen Dienstleister in der Region. Die Lackierung von Großraumflugzeugen erfordert hochspezialisierte Belüftungs-, Filter- und Temperatursteuerungssysteme, um die strengen Qualitätsvorgaben der Flugzeughersteller

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