
Air Astana Group erweitert Ausbildungskapazitäten durch zweiten Airbus-Simulator
Die Air Astana Group hat ihre Position als führender Akteur in der zentralasiatischen Luftfahrt durch den Ausbau ihres Trainingszentrums in der kasachischen Hauptstadt Astana gefestigt. Mit der Inbetriebnahme eines zweiten Full Flight Simulators (FFS) für die Airbus-A320-Familie erweitert die Gruppe die Kapazitäten für die Aus- und Weiterbildung ihres Flugpersonals erheblich. Bei dem neuen Gerät handelt es sich um das Modell Reality7e des Herstellers L3Harris (vertrieben durch Acron Aviation), das für seine präzise Simulation von Flugphysik und Systemlogik bekannt ist. Diese technische Aufrüstung folgt auf die erfolgreiche Einführung des ersten Simulators dieser Bauart im Jahr 2023, an dem bereits über 600 Piloten ihre regelmäßigen Qualifikationschecks absolviert haben. Ein wesentliches Merkmal des neuen Ausbildungssystems ist die duale Zertifizierung durch die europäische Luftfahrtbehörde EASA sowie die nationale kasachische Luftfahrtbehörde. Damit ist Air Astana die erste Fluggesellschaft des Landes, die internationale Standards für Flugsimulationen in diesem Umfang direkt vor Ort erfüllt. Der Simulator nutzt eine Bewegungsplattform mit sechs Freiheitsgraden, um dynamische Flugzustände und Bodenmanöver exakt abzubilden. Durch die lokale Verfügbarkeit dieser Hochtechnologie reduziert die Unternehmensgruppe ihre Abhängigkeit von externen Trainingszentren im Ausland, was die operativen Abläufe beschleunigt und die logistische Planung für die mehr als 60 Flugzeuge umfassende Flotte optimiert. Die Expansion des Trainingszentrums steht im Kontext eines ambitionierten Wachstumsplans der Air Astana Group, die seit Anfang 2026 verstärkt in die Modernisierung ihrer Infrastruktur investiert. Neben der Kernmarke Air Astana profitiert auch der Low-Cost-Carrier FlyArystan von der erweiterten Kapazität, da beide Airlines auf Maschinen der Airbus-A320-Serie setzen. Die Gruppe, die an den Börsen in

