Boeing 787-9 (Foto: Riyadh Air).
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Ausbau der Asien-Verbindungen: Riyadh Air kündigt Linienflüge nach Pakistan an

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Die saudi-arabische Fluggesellschaft Riyadh Air nimmt im August 2026 regelmäßige Flugverbindungen nach Pakistan auf.

Wie das Unternehmen mitteilte, starten die Flüge von der Basis Riad zum internationalen Flughafen Islamabad am 14. August mit einer täglichen Frequenz. Ab dem 18. August folgt eine Verbindung nach Lahore mit drei wöchentlichen Umläufen. Der Ticketverkauf für beide Routen wurde freigeschaltet. Für den Flugbetrieb setzt die Gesellschaft Großraumflugzeuge vom Typ Boeing 787-9 Dreamliner ein.

Die Aufnahme der beiden Destinationen zielt maßgeblich auf die Beförderung von Arbeitskräften und Familienangehörigen der großen pakistanischen Gemeinschaft in Saudi-Arabien ab. Neben dem Direktverkehr dient der Heimatflughafen König Khalid in Riad als Umsteigeknotenpunkt für Anschlussflüge in Richtung Naher Osten und Europa. Riyadh Air tritt auf den Strecken zwischen Saudi-Arabien und Pakistan in direkten Wettbewerb mit etablierten Anbietern wie Pakistan International Airlines, Saudia und Flynas, die diesen Markt bereits mit dicht getakteten Routen bedienen.

Der Markteintritt erfolgt vor dem Hintergrund des schrittweisen Aufbaus des Streckennetzes der 2023 gegründeten staatlichen Fluggesellschaft. Die Finanzierung und der Aufbau des Flottenbestands stützen sich auf den saudi-arabischen Staatsfonds PIF (Public Investment Fund). Branchenbeobachter verweisen jedoch darauf, dass der aggressive Ausbau von Beförderungskapazitäten im Nahen Osten mit hohen Investitionsrisiken und intensivem Wettbewerb verbunden ist. Das Erreichen profitabler Margen hängt davon ab, ob die Fluggesellschaft ihre Flugzeuge auch außerhalb der Peak-Zeiten im saisonalen Reiseverkehr ausreichend auslasten kann.

Zudem muss der Carrier die operativen Herausforderungen bei der termingerechten Übernahme neuer Großraumflugzeuge bewältigen, da weltweite Lieferkettenprobleme bei Flugzeugbauern und Zulieferern die Flottenplanung der gesamten Branche beeinträchtigen. Ob der ambitionierte Flugplan im asiatischen Raum planmäßig und ertragreich umgesetzt werden kann, bleibt in den kommenden Monaten abzuwarten.

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