In der Demokratischen Republik Kongo ereignete sich am Samstag ein absolut nicht alltäglicher Zwischenfall bei der Landung der DHC Dash 8-400 mit der Registrierung 9S-AAN. Das Turbopropflugzeug kollidierte mit einem Motorradfahrer.
Offiziellen Angaben nach ist zwar das Motorrad schrottreif, jedoch sollen sowohl die Insassen des Turbopropflugzeugs als auch der Fahrer wohlauf sein. Vorsorglich wurde der Mann, der sich offensichtlich auf die Runway verirrt hatte, zur Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort soll es aber grünes Licht gegeben haben.
Congo Airways DHC-8-400 (9S-AAN, built 2010) struck a motorist during landing at Lubumbashi Airport (FZQA), DR Congo. The motorist who was crossing the runway received non-fatal injuries. A tyre of the aircraft was damaged while the bike was a "hull loss". https://t.co/X4T5LESaao pic.twitter.com/Oyt5NZk3QR
— JACDEC (@JacdecNew) August 15, 2021
Doch wie kommt eigentlich ein privater Motorradfahrer auf die Start- und Landebanhn des Flughafens Lubumbashi? Genau das will der Premierminister genau wissen und hat eine ausführliche Untersuchung des Zwischenfalls angeordnet. Lokale Medien schreiben, dass es keine Einfriedung um das Areal des Airports geben soll und Einheimische hie und da mal eine „Abkürzung“ nutzen.
Die Maschine von Congo Airways erlitt durch den Zwischenfall nicht unerhebliche Beschädigungen. Diese betreffen primär das Fahrwerk und die Nase der DHC Dash 8-400. Am wichtigsten erscheint jedoch, dass alle Passagiere, Crewmitglieder und der Motorradfahrer großes Glück im Unglück hatten.
ÉTONNAMMENT :
— BelokoOpay Trésor (@belokoopay) August 15, 2021
au pays des interférences et de sans honte,comment une moto peut disputer avec un avion,une piste réservée aux avions?
C'est comme à une compétition électorale où nous voyons des candidats sans bilans ni projets vouloir s'imposer en candidats uniques @Congo_Airways pic.twitter.com/pIsa0chcAL