Normalerweise ist die Feuerwehr an Verkehrsflughäfen für die Brandbekämpfung zuständig. In Manchester wurden einige Mitarbeiter der Betriebsfeuerwehr gebeten im Bereich des Gepäck-Handlings mitzuhelfen.
Dieser Umstand führt auch zu Kritik, denn dadurch könnte die Einsatzfähigkeit beeinträchtigt werden. Das sieht man seitens der Manchester Airports Group gänzlich anders und verweist unter anderem darauf, dass man nicht nur Feuerwehrleute, sondern auch Beschäftigte aus anderen Bereichen des Unternehmens um Mithilfe gebeten habe. Man würde am Flughafen Manchester den “One-Team-Spirit” leben und daher helfen sich die einzelnen Divisionen gegenseitig. Weiters wurden Brandereignisse ohnehin sehr selten vorkommen.
Allein in diesem Jahr ist es auf diesem Airport wiederholt zu Problemen im Bereich Gepäck-Handlung gekommen. Passagiere mussten zum Teil fünf Stunden und länger auf die Ausgabe ihrer Koffer warten. Hintergrund war unter anderem, dass es hinten und vorne an Personal gemangelt haben soll. Viele Beschäftigte sollen im Zuge der Corona-Pandemie gekündigt haben und sich anderweitig orientiert haben bzw. wurden vom Handling-Unternehmen abgebaut.
Der Flughafen Manchester erklärt auch, dass mit dem Einsatz von Mitarbeitern aus anderen Bereichen, so auch Feuerwehrleuten, die Wartezeiten für die Reisenden minimiert werden sollen. Man räumt jedoch auch ein, dass es nur ein Provisorium und keine Dauerlösung ist. Die Handling-Firmen befinden sich auf der Suche nach zusätzlichen Mitarbeitern.