Die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong bestraft ab sofort Fluggesellschaften nicht mehr für den „Import“ von Corona-Fällen. Bislang kassierten die Carrier ab fünf positiv getesteten Personen Flugverbote von bis zu zwei Wochen.
Diese Praxis hat man nun fallen lassen und will stattdessen das Testsystem verstärken und verschärfen. So könne man die Coronafälle besser nachvollziehen, heißt es seitens der Administration Hongkongs. Hinter dieser Umstellung dürfte aber mehr stecken, denn es wird vermutet, dass die chinesische Regierung in der Sonderverwaltungszone ein neues System testet, das auf ganz China ausgeweitet werden könnte.
Man behält sich aber ausdrücklich vor, dass die Flugverbote ohne große Ankündigung wieder eingeführt werden könnten. Bislang waren die „Circuit-Breaker“ wenig erfolgreich und haben insbesondere den Fluggesellschaften massiven finanziellen Schaden zugefügt. Hongkong und China versuchen weiterhin an ihrer Null-Covid-Strategie festzuhalten, jedoch stößt diese zunehmend auf Probleme, da auch in diesem Staat die Akzeptanz stark abgenommen hat.