Die Fluggesellschaft Alaska Airlines hat ein in London geführtes Gerichtsverfahren bezüglich der Markenrechte gegen die Virgin Group verloren. Hintergrund ist, dass im Zuge der Übernahme von Virgin America vereinbart wurde, dass das Brand gegen eine Lizenzgebühr weiterhin genutzt werden kann.
Alaska Airlines hat zwischenzeitlich die Marke Virgin America aufgegeben und vertrat die Ansicht, dass man somit auch keine Lizenzgebühren mehr bezahlen muss. Das sah die Virgin Group anders und pochte auf die Einhaltung des Vertrags, der vorsieht, dass bis 2039 zumindest acht Millionen U.S.-Dollar pro Jahr zu bezahlen sind.
Das Gericht entschied zu Gunsten der Virgin Group. Allerdings kündigte ein Sprecher von Alaska Airlines an, dass man gegen das Urteil in Berufung gehen wird, da man es als unbegründet betrachtet.