Flughafen Pristina (Foto: Margarete Bottig).
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Montenegro und Kosovo vereinbaren kürzere Flugrouten

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Die Regierungen von Montenegro und des Kosovo haben ein Luftfahrtabkommen unterzeichnet, das Flüge von/nach Pristina erleichtern wird. Konkret dürfen zusätzliche Korridore im Luftraum von Montenegro genutzt werden.

Laut offizieller Erklärung des Kosovo soll dies dazu führen, dass sich die Flugzeiten um etwa 15 Minuten verkürzen werden. Man hofft, dass die Airlines die daraus resultierenden Kostenvorteile an die Passagiere weitergeben werden. Bislang wurden die meisten bestehenden Ein- und Ausreisekorridore zwischen Montenegro und dem Kosovo nur für militärische Flüge der NATO genutzt.

Das Abkommen ist auch von ganz anderer Bedeutung, denn bis zur Abspaltung von Serbien gehörte Montenegro zur Staatengemeinschaft „Serbien und Montenegro“. Das Land mit Belgrad als Hauptstadt anerkennt den Kosovo nicht als eigenständigen Staat, sondern betrachtet diesen als „abtrünnige Provinz“. Auch einige andere Länder, darunter die Slowakei, versagen dem Kosovo die Anerkennung.

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