Der Billigflieger Easyjet will in den nächsten Jahren stark in die Flotte expandieren, denn man beabsichtigt bei Airbus 157 Maschinen der A320neo-Rehihe zu bestellen. Diese sollen zwischen 2029 und 234 ausgeliefert werden.
Weiters hat man sich die Option auf 100 weitere Exemplare gesichert. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Aktionäre des orangefarbenen Billigliegers. Laut Mitteilung könnte die Order also bis zu 257 Flugzeuge umfassen.
Bis zum Jahr 2029 sollen aus einem bestehenden Auftrag, der bereits vor einiger Zeit erteilt wurde, 158 Maschinen geliefert werden. Hier hat Easyjet Veränderungen vorgenommen, denn man wandelt 35 A320neo-Bestellungen in das größere Modell A321neo um. Somit beläuft sich der derzeitige Auftragsbestand auf 315 Flugzeuge sowie 100 Optionen.
Easyjet kann hohen Gewinn verkünden
Das Geschäftsjahr des britischen Billigfliegers endete am 30. September 2023. Der Carrier habe eigenen Angaben nach allein im vierten Quartal einen Rekordgewinn erzielt. Über die gesamte Periode steht ein Gewinn vor Steuern zwischen 440 und 460 Millionen Pfund-Sterling.
„Diese Leistung hat gezeigt, dass unsere Strategie Früchte trägt. Deshalb haben wir heute einen ehrgeizigen Fahrplan aufgestellt, um mehr noch mehr Kunden zu bedienen und attraktive Aktionärsrenditen zu erzielen. Dies wird untermauert durch eine kontinuierliche Konzentration auf Kosten und operative Exzellenz. Unsere neuen mittelfristigen Ziele bilden die Grundlage für die Gewinnerzielung vor Steuern von mehr als einer Milliarde Pfund. Dies wird durch die Reduzierung der Winterverluste, die Aufrüstung unserer Flotte und den Ausbau von easyJet holidays erreicht. Im Rahmen unseres Engagements für die Rendite unserer Aktionäre beabsichtigt der Vorstand, ab dem Geschäftsjahr 2023 wieder Dividenden auszuschütten“, so Konzernchef Johan Lundgren. „Wir haben außerdem eine Vereinbarung mit Airbus über eine zusätzliche Bestellung von 157 Flugzeugen und weitere 100 Kaufrechte getroffen. Damit können wir die Modernisierung und das Wachstum der easyJet-Flotte über das Jahr 2028 hinaus fortsetzen und gleichzeitig erhebliche Vorteile wie Kosteneffizienz und Nachhaltigkeitsverbesserungen erzielen“.
Der Carrier prognostiziert für das Geschäftsjahr 2024, dass im ersten Quartal die Kapazität um etwa 15 Prozent steigen wird. Der durchschnittliche Ticketerlös soll über dem Vorjahresniveau liegen, wobei die Auslastung aus aktueller Sicht konstant bleiben wird. Weiters rechnet man damit, dass die Pro-Sitzplatz-Kosten ohne Treibstoff im Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahresmonat leicht sinken werden.