Kofferwagen am Flughafen Stuttgart (Foto: Jan Gruber).
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Rückgang fehlgeleiteter Gepäckstücke bei steigendem Passagieraufkommen

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SITA, ein Anbieter von Technologielösungen für die Luftfahrtindustrie, hat in seinem aktuellen Bericht „Baggage IT Insights 2024“ eine Verbesserung der Quote fehlgeleiteter Gepäckstücke bekannt gegeben. Laut dem Bericht ist die Zahl der fehlgeleiteten Gepäckstücke im Jahr 2023 auf 6,9 pro 1.000 Passagiere gesunken, verglichen mit 7,6 im Vorjahr. Diese Verbesserung kommt trotz eines Anstiegs der Fluggastzahlen auf 5,2 Milliarden, das höchste Niveau seit fünf Jahren.

Seit 2007 ist die Fehlleitungsrate um 63 % gesunken, während das Passagieraufkommen um 111 % gestiegen ist. Dies wird auf Investitionen in neue Technologien zurückgeführt, insbesondere auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Computer-Vision-Technologien zur automatischen Gepäckabfertigung. Dennoch bleibt die Branche vor Herausforderungen, insbesondere im Umgang mit dem steigenden Gepäckaufkommen.

Der Bericht betont die Bedeutung der Digitalisierung und der Automatisierung, um die Effizienz zu steigern und die Anzahl der fehlgeleiteten Gepäckstücke weiter zu reduzieren. Zwei Drittel der Fluggesellschaften bieten heute eine automatische Gepäckabfertigung an, und 85 % der Flughäfen stellen Self-Service-Optionen für die Gepäckaufgabe zur Verfügung. Der Austausch von Gepäckdaten zwischen Fluggesellschaften und Flughäfen wird ebenfalls als Schlüssel zur Verbesserung gesehen.

David Lavorel, CEO von SITA, betonte die Notwendigkeit engerer Zusammenarbeit und Investitionen in neue Technologien, um die Reiseerfahrung für Passagiere zu verbessern und die Effizienz zu steigern. Besonders hervorzuheben ist der Rückgang der Fehlleitungsrate in Europa und Nordamerika, während die Asien-Pazifik-Region die weltweit niedrigste Rate aufweist.

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