Mit dem Beginn des Sommers führt der Österreichische Alpenverein eine innovative Lösung ein, um Konflikte zwischen Mountainbiker und Wandernden zu reduzieren: die Trailbell. Diese kleine Glocke, am Mountainbike oder Rucksack angebracht, soll frühzeitig auf die Anwesenheit der Radler hinweisen und somit das Miteinander am Berg verbessern.
Mountainbiken ist nach wie vor eine der beliebtesten Sommersportarten im Alpenverein, wobei viele Biker*innen sowohl Forststraßen für den Aufstieg als auch Wanderwege für die Abfahrt nutzen. Diese Praxis soll durch die Verwendung der Trailbell harmonisiert werden, um die Sicherheit und das Naturerlebnis für alle zu gewährleisten.
René Sendlhofer-Schag, der Mountainbike-Koordinator des Alpenvereins, betont die Bedeutung von Rücksichtnahme und Respekt für ein friedliches Miteinander auf den Bergwegen. Die Trailbell bietet eine elegante Lösung, indem sie rechtzeitig und sanft läutet, ohne die Umgebung zu stören, im Gegensatz zu lauten Fahrradklingeln.
Die Trailbell kann zudem auf Forststraßen stumm geschaltet werden, um die Ruhe in der Natur zu bewahren. Zusammen mit einem bewussten Fahrverhalten und Fahrtechnikkursen des Alpenvereins trägt die Trailbell dazu bei, dass sowohl Mountainbiker*innen als auch Wandernde sicher und respektvoll die Berge genießen können.