Michael Trestl (Foto: Angelika Evergreen).
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AUA-Trestl zu China Eastern: „Wenn Wettbewerb, dann mit gleichen Spießen“

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Kürzlich wurde bekannt, dass China Eastern Airlines seitens der Republik Österreich keine Verkehrsrechte für die geplante Route zwischen Shanghai und Wien erhalten hat. Dabei soll Austrian Airlines interveniert haben, berichten einige Medien.

Offensichtlich will sich die AUA nicht dem Wettbewerb stellen, denn das chinesische Luftfahrtunternehmen darf – im Gegensatz zu Austrian Airlines – den russischen Luftraum nutzen und profitiert somit von deutlich kürzeren Flugrouten. Das wirkt sich vorteilhaft auf die Betriebskosten aus. Genau damit scheint man bei Austrian Airlines ein Problem zu haben und will sich seitens der österreichischen Bundesregierung protegieren lassen. Die Folge daraus: China Eastern Airlines hat – zumindest vorläufig – keine Verkehrsrechte erhalten.

Auf Nachfrage sagte AUA-Chief Commercial Officer Michael Trestl, dass das China-Geschäft derzeit generell nicht nach den Erwartungen verlaufen würde. Es würden weniger Geschäftsreisende und Touristen in das Reich der Mitte fliegen und auch erheblich weniger chinesische Touristen nach Europa kommen. Er räumt ein, dass sich die Nichtnutzbarkeit des russischen Luftraums für Austrian Airlines nachteilig auswirkt, da man längere Flugrouten fliegen muss und daher höhere Kosten habe. „Wenn Wettbewerb dann aber mit gleichen Spießen“, war der einzige Kommentar auf die Frage warum Austrian Airlines beim Verkehrsministerium derartig interveniert hat, dass China Eastern Airlines vorläufige die Streckenrechte verweigert wurden.

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