Delta Air Lines hat Klage gegen das Cybersicherheitsunternehmen CrowdStrike eingereicht, um einen Schadenersatz von über 500 Millionen Dollar zu fordern. Grund für die Klage ist ein IT-Ausfall, der durch ein fehlerhaftes Software-Update von CrowdStrike im Juli 2024 verursacht worden sein soll.
Dieser führte zu etwa 7.000 Flugausfällen und massiven Einnahmeeinbußen. Die Fluggesellschaft wirft CrowdStrike Fahrlässigkeit und Vertragsbruch vor, da das Update Sicherheitsvorkehrungen auf Windows-basierten Systemen umgangen und so das System instabil gemacht habe.
Das Update führte zu weitreichenden Systemausfällen und zwang Delta zu umfangreichen Erstattungen für gestrandete Passagiere. Obwohl CrowdStrike sich entschuldigte und Änderungen zur Vermeidung zukünftiger Probleme anbot, fordert Delta eine Entschädigung für die entstandenen Verluste, die in nur fünf Tagen entstanden sein sollen. Die Klage unterstreicht Deltas Position, dass die Sicherheitsvorkehrungen unzureichend gewesen seien, um die Stabilität des Systems zu gewährleisten.
„Während wir eine geschäftliche Lösung anstrebten, bei der die Kunden an erster Stelle stehen, hat Delta einen anderen Weg gewählt. Deltas Behauptungen beruhen auf unbewiesenen Fehlinformationen, zeugen von mangelndem Verständnis für die Funktionsweise moderner Cybersicherheit und spiegeln einen verzweifelten Versuch wider, die Schuld für die langsame Erholung des Unternehmens von dem Versäumnis abzulenken, seine veraltete IT-Infrastruktur zu modernisieren“, erklärt ein CrowdStrike-Sprecher.