CSA am Flughafen Stuttgart (Foto: Jan Gruber).
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Ende einer Ära: CSA flog letztmalig unter eigenem Code

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Nach 101 Jahren stellte Czech Airlines (CSA) am 26. Oktober 2024 den Flugbetrieb ein. Der letzte Flug der Traditionsfluglinie, die seit ihrer Gründung im Jahr 1923 den tschechischen Luftverkehr geprägt hatte, startete von Paris Charles de Gaulle und landete planmäßig in Prag.

Damit endet die Ära einer der ältesten noch operierenden Fluggesellschaften weltweit. Ursprünglich als „Československé státní aerolinie“ gegründet, bot CSA ab 1923 Inlandsflüge zwischen Prag und Bratislava und ab 1930 auch internationale Verbindungen.

CSA musste sich in den letzten Jahrzehnten verschiedenen Herausforderungen stellen, darunter die Auswirkungen des Niedergangs des Kommunismus, die Konkurrenz durch Billigfluggesellschaften und den Einbruch durch die COVID-19-Pandemie. Seit 2018 gehört CSA mehrheitlich zur tschechischen Fluggesellschaft Smartwings, die auch die verbleibende Flotte der CSA Airbus A320 übernehmen und unter ihrer Marke betreiben wird. Die traditionsreiche Flugnummer „OK“ wird durch das Kürzel „QS“ ersetzt. Mit dem Verlust der SkyTeam-Mitgliedschaft wird die Präsenz von Czech Airlines am internationalen Markt weiter schrumpfen, während die symbolträchtigen Maschinen vorerst noch in CSA-Farben fliegen werden.

Trotz ihrer bewegten Geschichte und einer gewissen nostalgischen Verbundenheit in der Bevölkerung bleiben Flugreisende nach Ansicht von Fachleuten zunehmend pragmatisch und setzen auf Preis und Bequemlichkeit, wie es Experten wie der tschechische Luftfahrtspezialist Jan Sůra betonen.

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