Boeing 787 (Foto: Jan Gruber)
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Royal Jordanian droht ohne frisches Geld die Liquidation

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Die Fluggesellschaft Royal Jordanian befindet sich in einer schwierigen Finanzlage und befindet sich in Gesprächen mit der Regierung, die in einer beschleunigten Bereitstellung von staatlichen Hilfsgeldern münden sollen.

CH-Aviation.com berichtet, dass der Wirtschaftsprüfer Ernst & Young bei der Überprüfung des Zwischenabschlusses per 30. September 2020 festgestellt hat, dass das Unternehmen Verluste in der Höhe von 192,5 Millionen U.S.-Dollar angehäuft hat und die Schulden das Vermögen um 167,7 Millionen U.S.-Dollar überschreiten. Die Prüfer haben daher erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens seine Geschäftstätigkeit fortzusetzen. Ernst & Young warnte auch davor, dass Royal Jordanian nach der lokal gültigen Rechtslage liquidiert werden muss, wenn die Verluste 75 Prozent des Kapitals übersteigen. Das kann die Generalversammlung durch eine Kapitalerhöhung oder mittels der Übernahme der Verluste aber verhindern.

Das Finanzministerium wird über einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt 70,5 Millionen U.S.-Dollar beisteuern. Die Mittel sollen spätestens ab 1. Jänner 2021 bereitgestellt werden. Über weitere 32,25 Millionen U.S.-Dollar befindet man sich in laufenden Verhandlungen. Diese sollen in einem Zeitraum von zwei Jahren in Raten ausbezahlt werden. Eine finale Entscheidung ist aber noch nicht erfolgt. Es gilt jedoch als unwahrscheinlich, dass die Regierung Jordaniens ihren Flag-Carrier fallen lassen wird.

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