Nach dem tragischen Flugzeugunglück am 29. Dezember 2024 mit 179 Todesopfern bleibt der internationale Flughafen Muan in Südkorea weiterhin geschlossen. Das südkoreanische Verkehrsministerium verlängerte die Schließung des Flughafens im Südwesten des Landes bis zum 14. Januar, um umfassende Ermittlungen und notwendige Sicherheitsmaßnahmen durchzuführen.
Das Unglück ereignete sich, als eine Boeing 737-800 der Billigfluggesellschaft Jeju Air aus Thailand bei der Landung ohne ausgefahrenes Fahrwerk über die Landebahn hinausrollte, gegen eine Mauer prallte und in Brand geriet. Von den 181 Personen an Bord überlebten nur zwei Besatzungsmitglieder.
Die genaue Ursache des Unglücks bleibt ungeklärt. Erste Ermittlungen deuten auf möglichen Vogelschlag hin, der die Maschine beschädigt haben könnte. Unabhängig davon wurde Kritik an der Infrastruktur des Flughafens laut. Experten bemängelten die Platzierung der Mauer am Ende der Landebahn, die nicht den internationalen Sicherheitsstandards entsprochen habe.
Die Verlängerung der Schließung soll nicht nur der Untersuchung des Vorfalls dienen, sondern auch die Umsetzung möglicher Änderungen am Flughafengelände ermöglichen.