Strand in Agadair (Foto: Jan Gruber).
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Reiselust der Österreicher trotz Teuerung ungebrochen: Fokus auf klassische Urlaubsziele

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Das aktuelle Reisemonitoring 2025 des ÖAMTC zeigt, daß die Reiselust der Österreicherinnen und Österreicher trotz anhaltender Teuerungen weiterhin auf einem hohen Niveau ist. Laut der repräsentativen Online-Befragung von 1.000 Personen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren planen 96 Prozent, in diesem Sommer mindestens einmal zu verreisen.

Allerdings zeigen die Zahlen des Vorjahres, daß nicht alle Urlaubswünsche in die Realität umgesetzt werden konnten: Während 95 Prozent der Befragten 2024 Reisepläne hatten, lag die tatsächliche Reisetätigkeit bei 89 Prozent. Als Hauptgründe gegen eine Reise wurden finanzielle Aspekte sowie zeitliche und gesundheitliche Einschränkungen genannt.

Sparzwang trübt die Urlaubsvorfreude – Klassiker bleiben beliebt

Die Auswirkungen der Teuerung machen sich auch bei der Urlaubsplanung bemerkbar: Sechs von zehn Österreichern geben an, beim diesjährigen Sommerurlaub sparen zu müssen, wobei jede fünfte Person sogar stark einschränken will. Als größte Sparpotenziale sehen die Reisenden die Unterkunft, die Ausgaben vor Ort sowie die Anzahl und Dauer der Reisen. Trotz dieser Notwendigkeit zum Sparen wollen die meisten Österreicherinnen und Österreicher aber keinesfalls auf ihren Sommerurlaub verzichten und wählen stattdessen gezielt günstigere Optionen.

Das mittlere Urlaubsbudget pro Person liegt aktuell bei 1.233 Euro, was zwar eine Steigerung von 171 Euro im Vergleich zum Vorjahr darstellt, doch die Teuerung schmälert die tatsächliche Kaufkraft im Urlaub. Dabei planen Reisende über 60 Jahre und Alleinreisende mit einem überdurchschnittlich hohen Budget, während Familien mit Kindern pro Kopf rund 120 Euro weniger zur Verfügung haben.

Bei der Wahl des Reiseziels setzen die Österreicherinnen und Österreicher weiterhin auf Klassiker: 58 Prozent zieht es ans Meer. Italien und Kroatien sind dabei die Top-Destinationen für den Sommerurlaub, gefolgt von Griechenland, Deutschland und Spanien. Auch Urlaub im Inland erfreut sich großer Beliebtheit, wobei Kärnten, die Steiermark und Niederösterreich hier besonders gefragt sind.

Bevorzugte Verkehrsmittel variieren je nach Reisegruppe

Der private PKW bleibt mit 71 Prozent das bevorzugte Verkehrsmittel für die Anreise in den Sommerurlaub. Allerdings nutzen nur 37 Prozent das Auto exklusiv, während 21 Prozent den PKW mit dem Flugzeug und 13 Prozent mit der Bahn kombinieren. Interessanterweise ist in den Altersgruppen unter 40 Jahren der Mietwagen als Mobilitätsform besonders beliebt.

Die Befragung zeigt, daß die Wahl des Transportmittels stark davon abhängt, mit wem man verreist: Familien mit Kindern bevorzugen mit 75 Prozent den eigenen PKW, während Alleinreisende mit 31 Prozent häufiger die Bahn und mit 27 Prozent den Bus nutzen.

(Grafik: ÖAMTC).
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