Soldatin (Foto: Bundesheer).
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Österreich verlängert Bundesheer-Auslandseinsätze

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Der Ministerrat hat am 22. Oktober 2025 die Verlängerung aller Auslandseinsätze des Österreichischen Bundesheeres beschlossen. Damit setzt Österreich sein Engagement in zwölf internationalen Missionen auf drei Kontinenten fort, die von der Westbalkanregion über den Nahen Osten bis nach Afrika reichen. Aktuell sind rund 550 Soldaten im Ausland stationiert, wobei die grössten Kontingente bei friedenserhaltenden Einsätzen in Bosnien-Herzegowina, im Kosovo und im Libanon tätig sind.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner unterstrich die Bedeutung der Einsätze als Zeichen der Professionalität, Solidarität und Verlässlichkeit Österreichs als internationaler Partner. Der Einsatz der österreichischen Soldaten wird als Ausdruck gelebter Verantwortung für die internationale Stabilität gewertet. Österreichische Kontingente leisten in den Einsatzgebieten einen Beitrag mit militärischem Fachwissen, logistischen Fähigkeiten, Pionierarbeit und humanitärer Hilfe.

Zu den wichtigsten Missionen zählen die KFOR-Truppe im Kosovo, die UNIFIL-Mission im Libanon sowie EUFOR/Althea in Bosnien-Herzegowina. Die Regierung verlängerte die Mandate des Bundesheeres bis Ende 2026. Das Engagement Österreichs in internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen, der Europäischen Union und der NATO-Partnerschaft für den Frieden verdeutlicht, dass die österreichische Neutralität die internationale Kooperation nicht ausschliesst, sondern diese Position verstärkt. Die Tradition der Auslandseinsätze reicht bis ins Jahr 1960 zurück, als Österreich erstmals ein UNO-Kontingent in den Kongo entsandte. Seither waren über 100.000 Uniformierte in mehr als 100 Missionen tätig.

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