Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) nutzt die Zeit rund um den Black Friday für eine spezielle Ticketaktion unter dem Namen „Austrian Surprise“. Dabei bietet die AUA sogenannte Blind Booking-Flüge von Wien aus zu ungewöhnlich attraktiven Preisen an. Reisende wählen zunächst eine allgemeine Kategorie wie „Sonnenziele“ oder „Städtetrips“ und ihre Reisedaten. Das tatsächliche Ziel wird jedoch erst direkt nach der verbindlichen Buchung bekannt gegeben. Je flexibler die Kunden sind, desto günstiger gestaltet sich der Flug.
Die Aktion, die vom 21. November bis zum 3. Dezember 2025 läuft, umfasst ein exklusives „Black Friday Paket“ mit besonderen Überraschungszielen. Die Flugtickets für Hin- und Rückflug in der Economy- oder Business-Klasse sind bereits ab 139 Euro pro Person erhältlich. Zu den möglichen Zielen des Sonderpakets, die sich vorrangig an Sonnenanbeter richten, gehören unter anderem Destinationen wie Larnaka (Zypern), Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa (Kanarische Inseln), Valencia, Málaga (Spanien) sowie Marrakesch (Marokko). Dieses Angebot ermöglicht spontane Kurzreisen, da Buchungen bis zu einem Tag vor Abflug getätigt werden können, während die Preise niedriger sind als auf der regulären Buchungsplattform der AUA.
Die Aktion ist Teil des umfassenderen Black Friday Angebots des Mutterkonzerns Lufthansa Group, zu dem auch Swiss, Lufthansa und Eurowings gehören, die in diesem Zeitraum ebenfalls reduzierte Tarife oder Sonderaktionen anbieten. Das „Blind Booking“-Konzept der AUA zielt darauf ab, die Auslastung der Flüge in der nachfrageschwachen Zeit des Spätherbstes zu steigern und gleichzeitig unentschlossene Reisende mit dem Überraschungsfaktor anzulocken. Die Fluggesellschaft setzt bei der Bewerbung dieser Kampagne auf einen modernen Marketing-Mix, der erstmals auch intern produzierte KI-Videos und KI-Bilder einschließt, um den besonderen Erlebniswert der spontanen Reise hervorzuheben.
Experten sehen in solchen „Blind Booking“-Aktionen ein effektives Werkzeug des Yield-Managements, um überschüssige Kapazitäten zu füllen, ohne die regulären Ticketpreise zu stark zu untergraben. Die AUA setzt damit einen Trend fort, den Fluggesellschaften, wie beispielsweise auch Eurowings mit dem „Blind Booking“ von Düsseldorf oder Köln aus, bereits erfolgreich etabliert haben, um die Spontaneität und das Abenteuer des Reisens zu bewerben.