Das Reisejahr 2026 wird von einem bewussteren Reiseverhalten der Konsumenten geprägt sein, die Sinn, kulturellen Austausch und aktive Entschleunigung suchen. Dies geht aus aktuellen Umfragen und Analysen hervor, die eine Verschiebung der Präferenzen hin zu authentischen und tiefgreifenden Erlebnissen aufzeigen. Der Spezialist für Wander-Erlebnisreisen, Weltweitwandern, identifiziert auf dieser Grundlage vier zentrale Reisetrends, die das kommende Jahr bestimmen werden.
Einer der Haupttrends ist der Wunsch nach „Detour Destinations“ – inspirierenden Reisezielen abseits der überlaufenen Touristenpfade. Christian Hlade, Gründer von Weltweitwandern, empfiehlt in diesem Zusammenhang besonders Kasachstan und Kirgistan für Reisende, die Ursprünglichkeit und Weite erleben möchten. Als weiteres Segment gewinnen sogenannte „Once-in-a-Lifetime-Reisen“ an Bedeutung, bei denen kulturelles Eintauchen und tiefe Einblicke im Vordergrund stehen. Hlade nennt hier Japan als Beispiel, wo Pilgerwanderungen und der Austausch mit lokalen Führern unvergessliche Erinnerungen schaffen.
Ein weiterer starker Trend ist das Bedürfnis nach „Off the Grid“-Erlebnissen, um dem digitalen Dauerstress zu entkommen und bewusst abzuschalten. Laut Hlade bietet das Wandern in abgelegenen Regionen eine wohltuende mentale Entschleunigung. Seine Empfehlung hierfür ist die Wüste von Marokko, die fernab des digitalen Alltags zur Ruhe einlädt. Dieser Wunsch nach Abschalten und Stille wird durch den ungebrochenen Trend zu Naturerlebnisreisen ergänzt. Studien belegen, dass Zeit in der Natur Stress reduziert und neue Energie liefert. Hier wird die Atlantikinsel Madeira als ideales Ziel hervorgehoben, die mit ihrer spektakulären Küste, den Levada-Wanderwegen und der Pflanzenvielfalt lockt.
Zusammenfassend zeigen die ermittelten Reisetrends, dass Reisende im Jahr 2026 weniger an oberflächlichem Sightseeing und mehr an persönlichen, unvergesslichen und achtsamen Erfahrungen interessiert sind. Der Fokus liegt auf der tiefen Verbundenheit mit der Kultur und der Natur der jeweiligen Region, wodurch Reiseveranstalter wie Weltweitwandern, die auf Nischenerlebnisse spezialisiert sind, profitieren können.