ATR72-600 (Foto: Flughafen München).
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Skyhub PAD und Lufthansa schließen Codeshare-Abkommen – Expansion geplant

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Die Regional-Airline-Initiative Skyhub PAD hat eine Codeshare-Vereinbarung mit der Lufthansa Group geschlossen. Die Partnerschaft tritt voraussichtlich zum Sommerflugplan 2026 in Kraft und soll die Zubringerflüge vom Flughafen Paderborn/Lippstadt zum Lufthansa-Drehkreuz in München weiter stärken. Die Fluggesellschaft, die in Kooperation mit der DAT betrieben wird, wird dadurch tiefer in die Buchungssysteme der Lufthansa integriert.

Durch das Codesharing können Passagiere künftig durchgehende Reiseketten unter einer einzigen Lufthansa-Flugnummer buchen. Skyhub PAD betont, dass dies zu einem nahtlosen Reiseerlebnis führen werde, da Passagiere von Vorteilstarifen und einer gemeinsamen Abwicklung profitieren. Stefanie Wolf von der Lufthansa bezeichnete den Ausbau der regionalen Partnerschaft auf ein Codesharing als „konsequenten Schritt“ und bestätigte, dass sich Skyhub PAD und DAT als leistungsfähige und verlässliche Partner erwiesen hätten. Bislang bestand lediglich eine Interline-Partnerschaft für die Flüge nach München, die seit September auch Weiterflüge mit Partnern wie Swiss, Austrian Airlines, Air Dolomiti, Lufthansa City und Discover Airlines ermöglicht.

Mit dem Codeshare-Abkommen im Rücken bereitet Skyhub PAD nun die Expansion ihrer Geschäftstätigkeit vor. Das Unternehmen, das sich derzeit vollständig auf Hub-Zubringer ab Paderborn konzentriert, führt nach eigenen Angaben Gespräche mit Akteuren in mehreren Regionen Deutschlands über den Aufbau eines Destinationsnetzes. Damit reagiert die Airline auf den Wegfall von Hub-Verbindungen an verschiedenen deutschen Regionalflughäfen in den vergangenen Jahren.

Obwohl die Resonanz der regionalen Zielgruppe seit dem Start der Flüge am 1. September als sehr positiv beschrieben wird, musste die Abendverbindung nach München im Winterflugplan vorübergehend gestrichen werden. Die geplante Codeshare-Partnerschaft unterstreicht das wachsende Vertrauen der Lufthansa in die Rolle regionaler Zubringer.

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