Embraer 195-E2 (Foto: KLM).
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Sicherheitslandung einer KLM-Maschine auf dem Flughafen Paris-Orly

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Ein Flugzeug der niederländischen KLM Royal Dutch Airlines musste am Freitagvormittag, dem 30. Januar 2026, während des Fluges von Amsterdam nach Marseille eine unplanmäßige Landung in Paris einleiten. Die Maschine vom Typ Embraer E195-E2 mit dem Kennzeichen PH-NXO befand sich über französischem Luftraum, als die Besatzung gegen 10:43 Uhr MEZ den Notfallcode „Squawk 7700“ absetzte. Dieser international genormte Transpondercode signalisiert der Flugsicherung eine Luftnotlage und gewährt dem betroffenen Flugzeug Vorrang vor dem restlichen Flugverkehr sowie eine direkte Zuweisung von Landeprioritäten.

Nach der Aktivierung des Notrufs leitete das Cockpitpersonal einen raschen Sinkflug ein und steuerte den Flughafen Paris-Orly an, wo die Maschine gegen 11:00 Uhr sicher aufsetzte. Entsprechend der Standardprotokolle für derartige Vorfälle standen Rettungs- und Feuerwehrkräfte am Boden bereit, um das Flugzeug unmittelbar nach der Landung in Empfang zu nehmen. Zusätzliche Recherchen im Flugverlauf zeigen, dass die Maschine zuvor in einer stabilen Reiseflughöhe operierte, bevor die Entscheidung zur Umleitung getroffen wurde. Über die genauen technischen Hintergründe oder die Art des medizinischen Notfalls am Bord machten weder die Fluggesellschaft noch die französischen Luftfahrtbehörden bisher detaillierte Angaben.

Infolge der Sicherheitslandung wurden sowohl der ursprüngliche Weiterflug nach Marseille als auch der geplante Rückflug mit der Flugnummer KL1466 annulliert. KLM kümmerte sich um die Umbuchung der betroffenen Passagiere auf alternative Verbindungen, um deren Ankunft am Zielort sicherzustellen. Die Embraer E195-E2 verblieb lediglich zwei Stunden am Flughafen Paris-Orly, bevor sie ohne Passagiere als Überführungsflug unter der Flugnummer KL9935 zurück zur Basis am Flughafen Amsterdam Schiphol flog. Die PH-NXO ist ein relativ junges Flugzeug der E2-Generation, das erst vor wenigen Jahren in den Dienst der KLM Cityhopper gestellt wurde und für Kurz- sowie Mittelstrecken innerhalb Europas optimiert ist.

Der Vorfall unterstreicht die strikten Sicherheitsvorkehrungen im europäischen Luftraum, bei denen bereits bei geringfügigen Abweichungen vom Normalbetrieb präventive Maßnahmen ergriffen werden. Luftfahrtexperten weisen darauf hin, dass eine schnelle Rückführung der Maschine nach Amsterdam oft darauf hindeutet, dass keine schwerwiegenden strukturellen Schäden vorlagen, sondern das Problem möglicherweise im Bereich der Kabinentechnik oder durch externe Faktoren begründet war. Die Auswertung der Flugdaten durch die zuständigen Behörden dauert derzeit noch an, während der reguläre Betrieb der KLM auf der Strecke zwischen Amsterdam und Südfrankreich wieder aufgenommen wurde.

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