Am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) wurde heute im Terminal 1 die neue Gastronomie „Adler & Bär“ eröffnet. Die rund 210 Quadratmeter große Bar befindet sich an zentraler Stelle in der öffentlich zugänglichen Check-in-Halle, direkt unter dem markanten Kunstwerk „The Magic Carpet“. Mit 70 Sitzplätzen bietet die Einrichtung Reisenden sowie Besuchern vor der Sicherheitskontrolle einen neuen Treffpunkt. Das Konzept setzt auf regionale Spezialitäten wie Berliner Currywurst, Lausitzer Kartoffeln mit Leinöl und verschiedene Frühstücksvariationen. Der Name der Bar ist eine Hommage an die Wappentiere der Bundesländer Brandenburg und Berlin.
Betrieben wird die neue Lokalität von der Casualfood GmbH, die damit ihre Präsenz am Standort BER auf insgesamt neun Einrichtungen ausbaut. Das Unternehmen führt am Flughafen bereits bekannte Marken wie „Deli Berlin“ oder den „Berlin Pub“. Die Fläche, auf der „Adler & Bär“ nun von 4 Uhr bis 22 Uhr Gäste empfängt, wurde zuvor als Informationspunkt und Ticketschalter genutzt. Durch den Umbau und ein modernes Lichtkonzept soll die Aufenthaltsqualität in der belebten Abflughalle gesteigert werden. Die Flughafengesellschaft sieht in der Eröffnung einen weiteren Schritt zur Optimierung des Serviceangebots im Terminal 1.
Das gastronomische Gesamtportfolio am BER umfasst mittlerweile über 120 Einheiten im Bereich Handel, Service und Verpflegung. Die Eröffnung von „Adler & Bär“ ist Teil einer langfristigen Strategie, den öffentlich zugänglichen Bereich des Flughafens für Besucher attraktiver zu gestalten. Branchenexperten werten die Expansion von Casualfood als Zeichen für eine stabile wirtschaftliche Entwicklung des Standorts. Die zentrale Lage der Bar ermöglicht es zudem Begleitpersonen, die nicht selbst verreisen, in Flughafennähe zu verweilen und den Abschied in gastronomischem Rahmen zu verbringen.
Zukünftige Projekte zwischen der Flughafengesellschaft und dem Gastronomiepartner sind bereits in Planung, um die Vielfalt der kulinarischen Angebote weiter zu diversifizieren. Während sich viele Gastronomiebetriebe auf den Bereich nach der Sicherheitskontrolle konzentrieren, adressiert dieses Projekt gezielt die logistischen Anforderungen der landseitigen Infrastruktur. Die Kombination aus regionaler Küche und einer offenen Bar-Architektur soll dabei sowohl internationale Fluggäste als auch regionale Besucher ansprechen und die Funktion des Terminals als öffentlicher Raum stärken.