Ein 31-jähriger Pilot der Fluggesellschaft British Airways wurde festgenommen, nachdem ihm vorgeworfen wird, intime Begegnungen mit zahlreichen Frauen heimlich gefilmt und die Aufnahmen ohne deren Einverständnis auf pornografischen Plattformen veröffentlicht zu haben.
Nach aktuellen Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden werden dem Mann Aufzeichnungen von mindestens 16 Opfern im Zeitraum zwischen 2023 und 2025 zugeschrieben. Der Verdacht erhärtete sich, nachdem betroffene Frauen Videomaterial von sich selbst im Internet entdeckten. Berichten zufolge warnten sich Mitglieder des Bordpersonals bereits seit geraumer Zeit gegenseitig vor dem Verhalten des Verdächtigen.
Die Vorgehensweise des Piloten soll laut Zeugenaussagen systematisch gewesen sein. In einem dokumentierten Fall platzierte der Beschuldigte einen Laptop im Raum, unter dem Vorwand, Musik abspielen zu wollen. Während der Bildschirm dunkel blieb, soll die Kontrollleuchte der Kamera abgeklebt gewesen sein, um die laufende Aufnahme zu verbergen. Eine weitere Zeugin gab an, auf dem Computer des Mannes zahlreiche Videos gefunden zu haben, die verschiedene Frauen in unterschiedlichen Hotelzimmern zeigten. Die Aufnahmen deuten darauf hin, dass die Opfer nicht ausschließlich aus dem Umfeld seiner eigenen Fluggesellschaft stammten; einige der gefilmten Frauen trugen Berichten zufolge Uniformen anderer Airlines, darunter Virgin Atlantic.
Die zuständige Polizei bestätigte die Verhaftung des Mannes aufgrund einer Anzeige wegen Voyeurismus. Nach einer vorübergehenden Gewahrsamnahme wurde der Beschuldigte gegen Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt, während die Ermittlungen und die Auswertung digitaler Datenträger andauern. Die Tragweite des Falls hat innerhalb der Luftfahrtbranche für erhebliches Aufsehen gesorgt, da die Sicherheit und Privatsphäre des Personals während der Ruhezeiten in Hotels als hohes Gut gelten. British Airways hat den Piloten bis auf Weiteres vom Dienst suspendiert und ein Flugverbot verhängt, hält sich jedoch mit öffentlichen Stellungnahmen zum laufenden Verfahren derzeit zurück.
Internen Quellen zufolge prüfen die Ermittler nun, ob weitere Personen betroffen sind und inwieweit die Veröffentlichungen im Internet bereits verbreitet wurden. Der Fall wirft zudem Fragen zur Überprüfung des Personals und zur Sicherheit in Unterkünften für Crewmitglieder auf. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen dem Piloten neben der fristlosen Entlassung langjährige Haftstrafen wegen schwerer Verletzungen der Persönlichkeitsrechte und Verstoßes gegen Gesetze zur Bekämpfung von digitaler Gewalt. Die Kooperation mit den betroffenen Hotelketten und IT-Dienstleistern zur Löschung des Materials hat bereits begonnen.