Mit dem Beginn der Osterferien in bevölkerungsreichen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz am 27. März 2026 stellt sich die Lufthansa auf ein massives Passagieraufkommen ein.
Allein am ersten Ferienwochenende kalkuliert das Unternehmen an seinem Hauptdrehkreuz Frankfurt mit rund 152.000 Fluggästen bei etwa 960 geplanten Starts. Am Standort München werden im selben Zeitraum über 88.000 Reisende und mehr als 610 Abflüge erwartet. Um den operativen Ablauf an den Schaltern und Gates sicherzustellen, hat die Fluggesellschaft das Personalkontingent für die kommenden Wochen deutlich aufgestockt.
Zusätzliche Marktbeobachtungen bestätigen den anhaltenden Trend zu südeuropäischen Destinationen. Besonders hoch im Kurs stehen Portugal, Spanien, Griechenland und Italien, während im Fernreisebereich asiatische Metropolen wie Bangkok und Singapur sowie Kapstadt in Südafrika eine überdurchschnittliche Buchungslage verzeichnen. Um die Wartezeiten an den Terminals zu verkürzen, forciert die Airline digitale Prozesse. Passagiere werden dazu angehalten, den Online-Check-in bereits 30 Stunden vor Abflug zu nutzen und Gepäckstücke nach Möglichkeit bereits am Vorabend an den Automaten in Frankfurt oder München aufzugeben. Zudem empfiehlt die Gesellschaft, größeres Handgepäck kostenfrei einzuchecken, um die Sicherheitskontrollen und das Boarding zu beschleunigen.
Für Familien mit Kindern wurden spezifische Serviceangebote implementiert, um den Stresspegel während der Reisewelle zu minimieren. In München stehen separate Familien-Check-in-Schalter sowie zusätzliche Sicherheitskontrollen für Reisende mit Kleinkindern bereit. In Frankfurt wird das 100-jährige Gründungsjubiläum der Lufthansa mit Sonderaktionen am Gate A13 und speziellen Giveaways für Passagiere thematisiert. An Bord der Maschinen wird das Angebot durch kindgerechte Menüs und Spielzeug ergänzt, wobei zwischen dem 20. März und dem 12. April saisonale Aufmerksamkeiten wie Ferientüten mit Ostergeschenken und Schokoladenprodukte an die Fluggäste verteilt werden.
Die logistische Herausforderung wird durch die Nutzung des Fernbahnhofs in Frankfurt flankiert, wo Reisende ihr Gepäck direkt beim Übergang zum Flughafengebäude abgeben können. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Koordination zwischen Schienenverkehr und Flugplan in diesen Spitzenzeiten entscheidend für die Pünktlichkeitswerte der Airline ist. Durch die Vorbestellung von Speisen über die App oder Website versucht das Unternehmen zudem, die Serviceprozesse in der Kabine effizienter zu gestalten. Die umfassenden Maßnahmen unterstreichen die Bedeutung der Osterreisezeit als ersten wichtigen Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung des Luftverkehrsjahres 2026.