Flughafen Dresden (Foto: Flughafen Dresden GmbH, Michael Weimer)
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Sommerflugplan 2026 an den sächsischen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden gestartet

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An den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden tritt am 29. März 2026 der neue Sommerflugplan in Kraft, der eine signifikante Ausweitung des touristischen Angebots sowie der Anbindungen an internationale Drehkreuze vorsieht.

Bis zum 24. Oktober bedienen zahlreiche Fluggesellschaften Ziele in ganz Europa, Nordafrika und Vorderasien. Ein Schwerpunkt liegt am Flughafen Leipzig/Halle auf der Türkei, wobei Antalya mit bis zu 54 wöchentlichen Verbindungen Spitzenreiter bleibt. Neu im Programm ist die Hafenstadt Bodrum, die ab Ende Juni einmal wöchentlich von der Fluggesellschaft Ajet bedient wird. Auch klassische Destinationen wie Mallorca, Heraklion und Hurghada verzeichnen hohe Frequenzen mit bis zu 24 Starts pro Woche.

Am Flughafen Dresden sticht besonders die neue Direktverbindung nach Südtirol hervor. Die Regionalfluggesellschaft SkyAlps verbindet die sächsische Landeshauptstadt zweimal wöchentlich mit Bozen. Zum Einsatz kommen Maschinen vom Typ Dash 8-Q400, die die Flugzeit auf rund 90 Minuten begrenzen. Damit reagiert der Flughafen auf die steigende Nachfrage nach Wander- und Aktivurlaub in der Alpenregion. Zudem wurde das Angebot nach Palma de Mallorca massiv ausgebaut: Im Vergleich zum Vorjahr sind rund 30 zusätzliche Abflüge geplant, sodass insgesamt über 240 Starts auf die Baleareninsel durch Eurowings und Sundair durchgeführt werden. Ergänzt wird das Portfolio durch neue Sonderflüge zu Zielen wie Albanien, Jersey und Montenegro.

Zusätzliche Recherchen zur Standortstrategie der Mitteldeutschen Flughafen AG verdeutlichen die Bedeutung der Hub-Anbindungen für die regionale Wirtschaft. Leipzig/Halle sichert den Zugang zum weltweiten Luftverkehr durch tägliche Flüge der Lufthansa nach Frankfurt sowie Verbindungen von Turkish Airlines nach Istanbul und Austrian Airlines nach Wien. Dresden ist ebenfalls eng getaktet an Frankfurt und München angebunden, wobei SWISS die Verbindung zum Drehkreuz Zürich sicherstellt. Diese Netzstabilität ist ein entscheidender Faktor für Geschäftsreisende aus dem mitteldeutschen Raum, da sie flexible Umsteigemöglichkeiten in globale Streckennetze garantiert.

In der zweiten Jahreshälfte planen regionale Reiseveranstalter wie „momento“ by sz-Reisen eine weitere Expansion des Chartergeschäfts. Ab September und Oktober stehen exklusive Sonderziele wie Kalabrien, Ischia, Apulien und die Amalfiküste im Flugplan. Diese punktuellen Angebote ergänzen den Linienverkehr und richten sich gezielt an Urlauber, die abseits der großen Massenziele reisen möchten. Durch die Modernisierung der Abfertigungsprozesse und die Optimierung der Slot-Zuweisungen streben beide Flughäfen eine Steigerung der Passagierzahlen an, um das Vor-Corona-Niveau stabil zu halten oder zu übertreffen.

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