Die jordanische Nationalfluggesellschaft Royal Jordanian hat am 27. März 2026 den Flugbetrieb zwischen dem Flughafen München und ihrem Drehkreuz in Amman reaktiviert. Damit kehrt die Airline nach einer Unterbrechung seit dem Jahr 2020 in den bayerischen Flugplan zurück.
Die Wiederaufnahme wurde am Münchner Airport durch ein offizielles „Ribbon Cutting“ sowie eine feierliche Wassertaufe der Flughafenfeuerwehr begangen. Vertreter der Flughafen München GmbH, darunter Thomas Kube und Stephan Weisang aus der Abteilung für Routenentwicklung, hießen gemeinsam mit dem Gebietsleiter von Royal Jordanian die ersten Passagiere am Gate willkommen. Diese strategische Entscheidung festigt die Position Münchens als wichtiges Tor in den Nahen Osten und bietet Reisenden aus Süddeutschland wieder einen direkten Zugang zum Queen Alia International Airport.
Die Verbindung wird ganzjährig dreimal pro Woche bedient, wobei die Flugtage auf Mittwoch, Freitag und Sonntag fallen. Zum Einsatz kommt ein moderner Airbus A320neo, der über ein zeitgemäßes Kabinenprodukt sowie WLAN-Internetzugang an Bord verfügt. Über das Drehkreuz in Amman erhalten Passagiere zudem Anschlussmöglichkeiten zu über 60 weiteren Destinationen innerhalb des globalen Netzwerks von Royal Jordanian, das insbesondere Ziele in der Golfregion, Nordafrika und Asien umfasst. Zusätzliche Recherchen im Branchenumfeld ergeben, dass Royal Jordanian als Mitglied der Oneworld-Allianz durch diese Route auch die Kooperation mit Partnergesellschaften stärkt und somit die Konnektivität für Geschäftsreisende und Touristen gleichermaßen optimiert.
Jordanien verzeichnete zuletzt ein wachsendes Interesse an seinen kulturellen und landschaftlichen Attraktionen, was die wirtschaftliche Grundlage für die Wiederaufnahme der Strecke bildete. Ziele wie die Felsenstadt Petra, das Wadi Rum und das Tote Meer ziehen verstärkt internationales Publikum an. Die direkte Flugverbindung verkürzt die Reisezeit in das Haschemitische Königreich erheblich und fördert den bilateralen Austausch zwischen Deutschland und Jordanien. Marktanalysen deuten darauf hin, dass Royal Jordanian mit der Stationierung des effizienten A320neo-Modells auf dieser Mittelstrecke eine optimierte Kostenstruktur anstrebt, um im Wettbewerb der Flag-Carrier in der Region bestehen zu können.
Die Integration Münchens in den Flugplan ist Teil einer größeren Expansionsstrategie von Royal Jordanian, die darauf abzielt, ihre Präsenz auf dem europäischen Markt nach der Pandemie wieder vollständig herzustellen. Neben touristischen Verkehren spielt auch der Frachtanteil auf dieser Route eine Rolle, da München als Wirtschaftsstandort einen stetigen Bedarf an Logistikverbindungen in den arabischen Raum aufweist. Durch die festen Flugtage am Wochenende richtet sich das Angebot zudem an Kurzurlauber und Familienbesuche. Die Verantwortlichen beider Seiten erwarten eine stabile Auslastung der Maschinen, da die Nachfrage nach Direktflügen in die jordanische Hauptstadt bereits im Vorfeld der Eröffnung ein hohes Niveau erreichte.