Flughafen Graz (Foto: Andreas Knoll).
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Branchentreffen am Flughafen Graz zur Vorstellung des Sommerflugplans 2026

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Rund 250 Reisebüroagenten und Travel-Manager aus der Steiermark, Kärnten, dem Burgenland sowie aus Slowenien versammelten sich kürzlich am Flughafen Graz, um sich über die Details des Sommerflugplans 2026 zu informieren.

Im Rahmen des traditionellen Netzwerktreffens präsentierten etwa 20 Partner, darunter namhafte Reiseveranstalter und Fluggesellschaften, ein Portfolio von rund 35 Destinationen in 14 Ländern. Im Fokus der Gespräche standen vor allem die operativen Anpassungen an die aktuelle geopolitische Lage im Nahen Osten, die zu Verschiebungen in den Buchungsströmen führt. Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Grazer Flughafens, wies darauf hin, dass die eingeschränkte Erreichbarkeit einiger Ziele in Asien und dem Mittleren Osten eine verstärkte Konzentration auf den Mittelmeerraum zur Folge hat.

Das Programm für das Jahr 2026 zeichnet sich durch eine gezielte Stärkung klassischer Urlaubsregionen aus. So werden in der kommenden Saison sieben Ziele in Griechenland direkt angeflogen. Als Neuerung im Streckennetz wurde die Verbindung nach Olbia auf Sardinien vorgestellt, die das bestehende Angebot an Destinationen wie Palma de Mallorca, Brač, Calvi, Antalya und den Kanarischen Inseln ergänzt. Branchenexperten gehen davon aus, dass neben den Badezielen auch Städtereisen zu großen europäischen Drehkreuzen wie London, Berlin, Hamburg, Zürich und Istanbul eine steigende Nachfrage erfahren werden, da diese Ziele als stabil und sicher gelten. Die Veranstaltung diente somit als zentrale Plattform für die regionale Reisebranche, um Kapazitäten abzugleichen und Verkaufsstrategien für das Sommergeschäft zu koordinieren.

Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Regionalflughäfen wie Graz in Krisenzeiten von ihrer überschaubaren Infrastruktur und der engen Bindung an lokale Reisevermittler profitieren. Die Zusammenarbeit mit spezialisierten Touristikpartnern ermöglicht es, flexibel auf kurzfristige Änderungen im Reiseverhalten zu reagieren. Die Fachbesucher nutzten die Gelegenheit, um sich über aktuelle Sicherheitsbestimmungen und Einreiseformalitäten für die Sommersaison auszutauschen. Durch die Einbindung von Partnern aus den Nachbarländern unterstreicht der Flughafen Graz zudem seine Funktion als wichtiger Mobilitätsknotenpunkt für den gesamten südösterreichischen und slowenischen Raum, was die wirtschaftliche Bedeutung des Standorts für die regionale Tourismuswirtschaft festigt.

Die kulinarische Begleitung durch das Team von Lagardére sowie ein Gewinnspiel rundeten das informative Programm ab, das von Nina-Niké Velander moderiert wurde. Trotz der komplexen globalen Rahmenbedingungen herrschte unter den Teilnehmern eine verhalten optimistische Stimmung hinsichtlich der Buchungszahlen für das laufende Geschäftsjahr. Die Branche setzt verstärkt auf bewährte Destinationen und eine hohe Servicequalität, um die Reiselust der Kunden trotz inflationsbedingter Preissteigerungen im Flugverkehr aufrechtzuerhalten. Die vorgestellte Toolbox aus Direktverbindungen und Linienflügen über große Hubs bietet den Reisebüros eine solide Basis für die Beratung ihrer Klientel in den kommenden Monaten.

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