Embraer 195-E2 (Foto: Flughafen München).
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KLM verdoppelt Flugfrequenz zwischen Amsterdam und Ljubljana

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Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines hat ihre Präsenz auf dem Balkan verstärkt und die Verbindung zwischen dem Drehkreuz Amsterdam-Schiphol und dem Flughafen Ljubljana signifikant ausgebaut.

Ab sofort bedient die Airline die slowenische Hauptstadt mit einer zweiten täglichen Rotation. Diese Kapazitätserweiterung ist Teil einer strategischen Netzwerkanpassung, um die Konnektivität für Umsteigepassagiere zu optimieren. Durch die Verdopplung der Frequenzen verkürzen sich die Wartezeiten am Hub in Amsterdam erheblich, was den Zugang zu den über 160 weltweiten Destinationen im globalen Streckennetz der KLM verbessert.

Die Ausweitung des Flugplans hat zudem eine grenzüberschreitende Bedeutung für den Wirtschafts- und Tourismusraum im Alpen-Adria-Gebiet. Insbesondere für Reisende aus Südösterreich, namentlich aus Kärnten und der Steiermark, stellt der Flughafen Ljubljana eine etablierte Alternative zu den größeren Flughäfen in Wien oder München dar. Die kurzen Anfahrtswege über den Karawankentunnel machen die zusätzliche Verbindung für österreichische Passagiere attraktiv, die über Amsterdam Ziele in Nordamerika, Asien oder Nordeuropa ansteuern möchten. Branchenexperten sehen in diesem Schritt eine gezielte Antwort auf die steigende Nachfrage im osteuropäischen Markt.

Operativ setzt KLM auf dieser Strecke vorwiegend Flugzeuge vom Typ Embraer 175 und Embraer 190 der Tochtergesellschaft KLM Cityhopper ein. Diese Regionaljets sind speziell für europäische Kurzstrecken konzipiert und bieten eine effiziente Auslastung bei hoher Taktung. Die neuen Flugzeiten wurden so in das bestehende Wellenmodell des Amsterdamer Flughafens integriert, dass sowohl die frühen Vormittagsanschlüsse als auch die späten Nachmittagsflüge in Richtung Übersee erreicht werden können. Die slowenische Flughafenbetriebsgesellschaft Fraport Slovenija begrüßte die Entscheidung der KLM, da sie die Position Ljubljanas als regionalen Luftverkehrsknotenpunkt stärkt.

Wirtschaftlich betrachtet festigt KLM mit diesem Schritt ihre Marktanteile gegenüber konkurrierenden Netzwerk-Carrieren, die ebenfalls vermehrt auf Sekundärflughäfen setzen. Die zusätzliche Frequenz ermöglicht es Geschäftsreisenden, Tagestermine in den Niederlanden oder Slowenien effizienter wahrzunehmen, ohne auf zeitintensive Umstiege angewiesen zu sein. Gleichzeitig profitiert der lokale Tourismus in Slowenien von der verbesserten Erreichbarkeit für internationale Gäste. Die Erweiterung unterstreicht den Trend zur Verdichtung bestehender Routen, um die operative Flexibilität im europäischen Luftraum zu erhöhen und die Auslastung der Flotte am zentralen Drehkreuz Schiphol zu maximieren.

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