Foto: Flughafen Mönchengladbach.
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Zwangspause für Oldtimer-Events am Flughafen Mönchengladbach

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Die beliebte Veranstaltungsreihe „Oldtimer FLY & DRIVE IN“, die traditionell rund um den Hugo Junkers Hangar am Flughafen Mönchengladbach (MGL) stattfindet, entfällt im gesamten Jahr 2026.

Wie die Flughafengesellschaft gemeinsam mit ihren Partnern mitteilte, erfordert die aktuelle betriebliche Situation am Flugplatz eine temporäre Umnutzung von Freiflächen für notwendige operative Zwecke. Da diese Areale für die Logistik und die Kapazitätsplanung der Oldtimer-Treffen unverzichtbar sind, sahen sich die Organisatoren gezwungen, die Events aus logistischen Gründen abzusagen. Die Entscheidung fiel nach einer detaillierten Prüfung durch die Geschäftsführung und die beteiligten Partnerunternehmen.

Der Flughafen Mönchengladbach, der sich in den letzten Jahren als bedeutender Standort für die allgemeine Luftfahrt und als Wartungszentrum etabliert hat, priorisiert damit den reibungslosen Flugbetrieb gegenüber Publikumsveranstaltungen. Hintergrund der Flächenknappheit sind unter anderem verstärkte Aktivitäten im Bereich der Business Aviation und Kapazitätserweiterungen ansässiger Unternehmen. Trotz der Absage der Oldtimer-Reihe betonen die Verantwortlichen des Caterers noi! und des Fördervereins, dass man bereits an der Planung für das Jahr 2027 arbeitet. Ziel bleibt es, das historische Ambiente rund um die Junkers Ju 52 ab dem nächsten Jahr wieder in gewohntem Umfang zugänglich zu machen.

Statt der regelmäßigen Treffen konzentriert sich der Standort in diesem Jahr auf ein zentrales Großereignis: Am 21. Juni 2026 feiert der Flughafen Mönchengladbach sein 70-jähriges Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür. In der Zeit von 11:00 bis 17:00 Uhr erhalten Besucher Einblicke in die Infrastruktur und die dort ansässigen Betriebe. Dieser Festtag soll als Ersatz für die entfallenden Termine dienen und die wirtschaftliche sowie soziale Bedeutung des Flughafens für die Region hervorheben. Der Flughafen Mönchengladbach gilt als einer der wichtigsten Verkehrslandeplätze Deutschlands und verzeichnet jährlich rund 50.000 Flugbewegungen.

Ergänzend dazu prüfen die Beteiligten derzeit alternative Konzepte, um einzelne Höhepunkte der Luftfahrtgeschichte weiterhin punktuell zu präsentieren. So soll etwa die Besichtigung der legendären Ju 52 im Hangar zu ausgewählten Terminen ermöglicht werden. Diese Maßnahme dient dazu, die Verbindung zwischen der Öffentlichkeit und dem historischen Erbe der Junkers-Flugzeugwerke aufrechtzuerhalten, während der reguläre Ausbau des Standorts als Innovationszentrum für die Luftfahrt voranschreitet. Die Konzentration der Ressourcen auf das Jubiläumsfest unterstreicht die strategische Entscheidung, trotz operativer Engpässe einen qualitativen Höhepunkt für die lokale Bevölkerung zu schaffen.

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