Mit dem Start der Sommersaison verstärkt die Fluggesellschaft Sundair ihre Präsenz am Flughafen Bremen und nimmt am kommenden Sonntag eine neue wöchentliche Direktverbindung nach Rhodos in den Flugplan auf. Damit reagiert das Unternehmen auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Zielen im östlichen Mittelmeerraum.
Neben der neuen Route nach Rhodos bedient Sundair zudem dreimal wöchentlich die Insel Kreta, wobei die Abflüge jeweils für Dienstag, Donnerstag und Samstag terminiert sind. Durch diese Taktung bietet die Airline Reisenden aus Norddeutschland eine erhöhte Flexibilität bei der Gestaltung von Aufenthaltsdauern jenseits der klassischen Pauschalreiseintervalle.
Ergänzt wird das griechische Portfolio am Bremer Standort durch die Fluggesellschaft Freebird Airlines. Die Airline fliegt Kreta zusätzlich jeweils am Montag und Freitag an, wodurch die größte griechische Insel nun an fast jedem Wochentag direkt von der Weser aus erreichbar ist. Branchenexperten werten diese Verdichtung des Flugplans als deutliches Zeichen für die Erholung des regionalen Luftverkehrsmarktes. Der Flughafen Bremen profitiert hierbei von seiner Rolle als wichtiges Einzugsgebiet für Urlauber aus dem nordwestdeutschen Raum, während die Fluggesellschaften durch die Stationierung von Kapazitäten ihre Marktanteile gegenüber den größeren Drehkreuzen absichern.
Die wirtschaftliche Bedeutung dieser Verbindungen für den Standort Bremen ist erheblich, da der Tourismusverkehr traditionell ein stabiles Rückgrat für die Flughafengebühren und die damit verbundenen Arbeitsplätze darstellt. Sundair setzt auf diesen Strecken vornehmlich Maschinen des Typs Airbus A320 ein, die eine Kapazität von 180 Sitzplätzen bieten. Die Koexistenz von Sundair und Freebird auf der Route nach Kreta zeigt zudem den intensiven Wettbewerb im Bereich der Ferienfliegerei, von dem Passagiere durch eine breitere Auswahl an Flugzeiten und Tarifen profitieren können. Marktanalysen deuten darauf hin, dass die Auslastung auf den Griechenland-Routen bereits zu Beginn der Saison über den Erwartungen liegt.
Zusätzlich zum Ausbau der Flugfrequenzen haben die beteiligten Partner ihre logistischen Abläufe am Bremer Terminal optimiert, um die Abfertigung der Urlaubermaschinen effizienter zu gestalten. Der Fokus der Fluglinien liegt dabei auf der Bereitstellung zuverlässiger Point-to-Point-Verbindungen, die zeitintensive Umstiege an großen Hubs wie Frankfurt oder München überflüssig machen. Mit dem erweiterten Angebot nach Rhodos und Kreta festigt der Flughafen Bremen seine Position als zentraler Abflughafen für touristische Kurz- und Mittelstreckenflüge in der Region und stellt die Weichen für ein volumenstarkes Sommerhalbjahr 2026.