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Flugzeugkollision mit Lichtmast während des Anflugs auf Newark

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Eine Boeing 767-400 der US-amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines ist am Sonntag während des Landeanflugs auf den Newark Liberty International Airport mit einem Lichtmast kollidiert. Der Vorfall ereignete sich gegen 13:50 Uhr Ortszeit, als sich die Maschine auf dem Flug UA169 von Venedig befand.

Trotz des Zusammenstoßes mit der Infrastruktur des New Jersey Turnpike, einer der meistbefahrenen Autobahnen der Region, konnte das Flugzeug sicher auf der zugewiesenen Landebahn aufsetzen. An Bord befanden sich 221 Passagiere sowie zehn Besatzungsmitglieder, von denen nach ersten offiziellen Angaben niemand verletzt wurde.

Nach dem Aufsetzen konnte die Maschine mit der Registrierung N77066 eigenständig zum Gate rollen, wo die Fluggäste das Flugzeug normal verließen. Die Fluggesellschaft United Airlines bestätigte den Vorfall und teilte mit, dass das betroffene Flugzeug umgehend aus dem Betrieb genommen wurde. Wartungsteams untersuchen derzeit das Ausmaß der Schäden, die insbesondere an der Tragflächenstruktur oder dem Fahrwerksbereich vermutet werden. Der Newark Liberty International Airport ist ein zentrales Drehkreuz an der US-Ostküste, dessen Einflugschneisen unmittelbar über dicht besiedeltes Gebiet und komplexe Verkehrswege führen.

Die US-Bundesluftfahrtbehörde FAA hat bereits eine offizielle Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände der Kollision zu klären. Ein Schwerpunkt der Ermittlungen liegt auf der Frage, warum die Maschine während des Endanflugs eine so geringe Höhe aufwies, dass sie einen Mast auf der angrenzenden Autobahn berühren konnte. Dabei werden sowohl die Wetterbedingungen zum Zeitpunkt des Vorfalls als auch die Kommunikation mit dem Tower und die technischen Aufzeichnungen der Flugschreiber ausgewertet. Erst im vergangenen Jahr gab es verstärkte Diskussionen über die Sicherheitsabstände bei Anflügen auf stadtnahe Flughäfen in den USA.

Der betroffene Flugzeugtyp, eine Boeing 767-400ER, gilt als bewährtes Arbeitspferd auf transatlantischen Routen, wird jedoch zunehmend durch modernere Modelle ersetzt. Die Kollision mit stationären Objekten außerhalb des Flughafengeländes wird in Fachkreisen als schwerwiegendes Ereignis eingestuft, da dies potenziell katastrophale Folgen für den Straßenverkehr und die Flugzeugstabilität haben kann. Bis zum Abschluss der FAA-Untersuchung bleibt das Flugzeug am Boden. United Airlines bemüht sich derweil, die Auswirkungen auf den weiteren Flugplan durch den Einsatz von Ersatzmaschinen zu minimieren.

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