Boeing 737 Max 9 (Foto: Alaska Airlines).
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Alaska Airlines eröffnet Direktverbindung zwischen Seattle und Rom

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Die US-amerikanische Fluggesellschaft Alaska Airlines hat am 28. April 2026 eine historische Flugroute eingeweiht und verbindet erstmals Seattle direkt mit der italienischen Hauptstadt Rom. Dieser tägliche Saisondienst, der bis zum 23. Oktober betrieben wird, markiert den offiziellen Eintritt des Unternehmens in den europäischen Markt. Bisher konzentrierte sich die Fluggesellschaft primär auf den nordamerikanischen Raum sowie Verbindungen nach Mittelamerika. Mit der Aufnahme der Strecke zum Flughafen Rom-Fiumicino (FCO) festigt Alaska Airlines die Rolle Seattles als internationales Drehkreuz und positioniert sich verstärkt im Wettbewerb der globalen Langstreckenanbieter.

Zeitgleich mit der neuen Route führt das Unternehmen eine modernisierte internationale Business Class ein, die mit neu gestalteten Suiten ausgestattet ist. Diese Investition in das Bordprodukt zielt darauf ab, den Komfort auf den rund zehnstündigen Transatlantikflügen deutlich zu steigern und Geschäftsreisende sowie zahlungskräftige Urlauber anzusprechen. Die Flüge werden mit Maschinen des Typs Boeing 787-9 Dreamliner durchgeführt, die Alaska Airlines durch die Fusion mit Hawaiian Airlines in die Flotte integriert hat. Diese strategische Übernahme ermöglicht es der Airline, ihr Streckennetz über den Pazifik hinaus nun auch stabil in Richtung Osten auszuweiten.

Ein besonderer Vorteil der neuen Verbindung liegt in der optimierten Anbindung für Reisende von den Hawaiianischen Inseln. Durch die zeitliche Abstimmung der Flugpläne in Seattle können Passagiere aus Hawaii nun mit nur einem Zwischenstopp nach Europa gelangen, was eine erhebliche Zeitersparnis gegenüber bisherigen Routen über Los Angeles oder die US-Ostküste bedeutet. Umgekehrt eröffnet sich für europäische Touristen ein vereinfachter Zugang zum Pazifik-Nordwesten der USA und den Inseln im Pazifik. CEO Ben Minicucci bezeichnete den Erstflug als wesentlichen Bestandteil der langfristigen Wachstumsstrategie, die eine stärkere Präsenz auf internationalen Märkten vorsieht.

Die Flugzeiten wurden so gewählt, dass die Maschine am späten Nachmittag in Seattle startet und am frühen Nachmittag des Folgetages in Italien eintrifft. Der Rückflug verlässt Rom am Nachmittag, wodurch Anschlüsse an das dichte Inlandsnetz von Alaska Airlines an der Westküste sichergestellt sind. Marktbeobachter werten diesen Schritt als direkte Antwort auf das Engagement von Delta Air Lines, die Seattle ebenfalls als strategisches Hub nutzt. Mit dem Beitritt zur Oneworld-Allianz vor einigen Jahren und der nun erfolgten Expansion nach Europa festigt Alaska Airlines seinen Status als ernstzunehmender Akteur im transatlantischen Luftverkehr.

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