Logo der Graz Holding auf einem Bus (Foto: Jan Gruber).
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Premiere des „Grazer Jedermann“ auf den Kasematten am Schlossberg

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In der steirischen Landeshauptstadt Graz wurde am 13. Mai der offizielle Startschuss für eine neue kulturelle Ära auf dem Schlossberg gegeben. Mit der Inszenierung des Klassikers „Jedermann“ unter der Regie von Nicolai Tegeler und der Produktionsfirma „I Like Stories“ GmbH entsteht ein neues Theaterformat, das sich bewusst von der Salzburger Tradition abgrenzen und eine eigenständige steirische Handschrift tragen soll.

Schauplatz der Aufführungen ist die historische Kasemattenbühne, die durch ihre Lage über den Dächern der Stadt eine markante Kulisse bietet. Die Verantwortlichen der Region Graz sowie Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl betonen dabei die Bedeutung des Projekts für die lokale Wertschöpfung und die Positionierung der Stadt als Kulturhauptstadt.

Die Besetzung der Produktion vereint international bekannte Namen aus Film und Fernsehen mit regionalen Größen. In der Titelrolle kehrt der gebürtige Grazer Julian Weigend in seine Heimatstadt zurück. An seiner Seite übernimmt Susanne Bormann die Rolle der Buhlschaft, während Erol Sander den Tod verkörpert. Weitere Mitwirkende sind unter anderem Michael Rast als Schuldknecht, Simone Leski als Schuldweib sowie bekannte Persönlichkeiten wie Dorian Steidl, Eva Herzig und Dorkas Kiefer. Ein besonderes Augenmerk der Inszenierung liegt auf der Einbindung lokaler Nachwuchstalente aus den Grazer Spielstätten, wie etwa Johanna Fekonja und Antonia Hauboldt, sowie einer Tischgesellschaft, die sich aus Bürgern der Region zusammensetzt.

Hinter dem Projekt steht ein langfristiges Konzept, das über ein klassisches Gastspiel hinausgeht. Produzent Nicolai Tegeler, dessen Inszenierung bereits in Städten wie Berlin, Bayreuth und Weimar erfolgreich war, strebt eine dauerhafte Verankerung in der Steiermark an. Durch Kooperationen mit lokalen Partnern, darunter das E-Werk Franz aus dem Bezirk Gösting und das Restaurant Schlossberg, wird eine enge wirtschaftliche Verflechtung mit der Region angestrebt. Die Initiatoren sehen in dem Vorhaben nicht nur eine künstlerische Bereicherung, sondern auch einen wichtigen Impuls für den Tourismusstandort Steiermark, um nationale und internationale Besucher anzuziehen.

Die offizielle Auftaktveranstaltung am 13. Mai markierte den Beginn der Probenphase und der medialen Vermarktung. Tickets für die Aufführungen im Sommer 2026 sind bereits über die regionalen Tourismuskanäle und die Plattform des Jedermann-Theaters erhältlich. Das Ziel der Produktion ist es, das Stück als festen Bestandteil des Grazer Kultursommers zu etablieren und damit eine Brücke zwischen zeitloser Literatur und regionaler Identität zu schlagen. Die Unterstützung durch prominente Gäste aus Politik und Wirtschaft beim Kick-off-Event unterstreicht das große öffentliche Interesse an dieser Neupositionierung des Stoffes auf der Schlossbergbühne.

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