Airbus A330 (Foto: Mario Caruana / MAviO News).
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Sicherheitslandung eines SAS-Airbus in Maine nach Rauchentwicklung

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Ein Airbus A330-300 der Fluggesellschaft Scandinavian Airlines (SAS) musste am 25. Mai 2026 auf dem Weg von den USA nach Schweden eine unplanmäßige Landung einlegen.

Die Maschine mit dem Kennzeichen LN-RKM befand sich auf dem Flug SK904 vom Flughafen Newark in New Jersey nach Stockholm, als die Besatzung über dem Nordatlantik mit einer Rauchentwicklung in der Kabine konfrontiert wurde. Als Vorsichtsmaßnahme entschied sich die Cockpit-Crew für eine sofortige Kursänderung und steuerte den internationalen Flughafen von Bangor im Bundesstaat Maine an.

Die Landung erfolgte etwa 75 Minuten nach der Entscheidung zur Umkehr sicher auf der Landebahn 33 des Flughafens Bangor. Ersten Berichten zufolge wurden bei dem Vorfall keine der Passagiere oder Besatzungsmitglieder verletzt. Der Flughafen von Bangor ist aufgrund seiner geografischen Lage an der Ostküste Nordamerikas sowie seiner langen Start- und Landebahn ein häufig genutzter Ausweichflughafen für Transatlantikflüge in Notlagen. Nach dem Aufsetzen wurde das Flugzeug von Rettungskräften der Flughafenfeuerwehr in Empfang genommen und einer ersten Untersuchung unterzogen.

Der betroffene Airbus A330 wurde im Jahr 2002 gebaut und gehört zum Langstrecken-Rückgrat der skandinavischen Fluggesellschaft. Technische Experten untersuchen derzeit den Ursprung der Rauchentwicklung, wobei die Fluggesellschaft bislang noch keine detaillierten Angaben zur genauen Ursache machte. Branchenübliche Analysen deuten in solchen Fällen oft auf Defekte in der Klimaanlage, Probleme mit der Bordküche oder elektrische Kurzschlüsse in der Kabinenausstattung hin. Die Maschine blieb für weitere Überprüfungen am Boden in Bangor, während die Passagiere umgebucht werden mussten.

Dieser Zwischenfall ereignete sich in einer Phase, in der SAS ihre Flottenmodernisierung vorantreibt und verstärkt auf Zuverlässigkeit im Transatlantikgeschäft setzt. Zusätzliche Recherchen im Luftverkehrsbereich zeigen, dass solche Diversionen strengen Protokollen unterliegen, die bei Rauchverdacht grundsätzlich eine sofortige Landung am nächstgelegenen geeigneten Flugplatz vorschreiben. Die genauen Wartungsprotokolle der LN-RKM werden nun im Rahmen der Untersuchung durch die zuständigen Luftfahrtbehörden geprüft, um die Flugtauglichkeit des Fluggeräts für den Rückflug nach Europa festzustellen.

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