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Sicherheitspersonal: Streikaufruf an drei Airports in Australien

An den australischen Flughäfen Brisbane, Gold Coast Coolangatta und Canberra ist das Sicherheitspersonal von der United Workers Union zum Streik aufgerufen. Hintergrund ist, dass in einem Tarifstreit keine Einigung erzielt werden konnte. In Canberra soll die Arbeit am 16. Dezember 2022 niedergelegt werden. Am Montag, den 19. Dezember 2022 folgen Brisbane und Gold Coast. Betroffen ist ein großer Sicherheitsdienstleister, der an den drei Airports tätig ist. Mit Einschränkungen im Flugverkehr ist zu rechnen. Der Flughafen Brisbane erklärte unter anderem: „Wir sind besorgt, dass hart arbeitende Australier, von denen viele seit mehreren Jahren nicht in der Lage waren, ihre Familie zu sehen und einen Weihnachtsurlaub ohne Einschränkungen zu verbringen, zu Kollateralschäden in dieser Tarifverhandlung werden könnten“.

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Chalair nimmt Paris (Orly)-Brest auf

Die französische Regionalfluggesellschaft Chalair legt im Sommerflugplan 2023 eine neue Verbindung zwischen Paris-Orly und Brest auf. Diese soll mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 bedient werden. Der Erstflug wird noch im Winterflugplan 2023 durchgeführt, denn der Carrier will ab 6. März 2023 fliegen. Unter der Woche will man zwei tägliche Umläufe anbieten. An Sonntagen ist ein Kurspaar geplant. An Samstagen hingegen will man auf der Route nicht fliegen. Das eingesetzte Fluggerät wird von Brest aus operieren.

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Sommer 2023: Icelandair nimmt Keflavik-Tel Aviv auf

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair nimmt im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Keflavik und Tel Aviv an. Diese soll an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag bedient werden. Der Erstflug ist für den 10. Mai 2023 angekündigt. Vorerst soll diese Strecke saisonal bis zum 29. Oktober 2023 bedient werden. Über eine mögliche Fortführung im Winterflugplan 2023/24 hat man noch keine Entscheidung getroffen. „Tel Aviv ist ein aufregendes neues Ziel, das perfekt zu unserem Geschäftsmodell passt und uns ermöglicht, bequeme Verbindungen zwischen Israel und Nordamerika anzubieten. Es ist auch eine großartige Ergänzung zu den vielfältigen Zielen, die wir für unseren Heimatmarkt von und nach Island anbieten, mit einer interessanten Mischung aus Kultur, Geschichte und sonnigen Stränden“, so Icelandair-Chef Bogi Nils Bogason.

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Triebweksproblem: Ryanair-Jet musste in Madrid notlanden

Am 13. Dezember 2022 musste die von Ryanair betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-DCW auf dem Weg von Charleroi nach Marrakesch eine außerplanmäßige Landung in Madrid einlegen. Der Mittelstreckenjet war unter der Flugnummer FR8075 unterwegs. Während dem Flug wurde ein Triebwerksproblem festgestellt. Der Kapitän entschied sich aus diesem Grund die Reise abzubrechen und eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Madrid einzulegen. Diese ist erfolgreich verlaufen, so dass alle Insassen die Boeing 737-800 verlassen konnten. Die Ursache des Problems wird von Technikern untersucht und behoben. „Dieser Flug von Charleroi nach Marrakesch (13. Dezember) wurde aufgrund eines technischen Problems mit dem Flugzeug nach Madrid umgeleitet. Das Flugzeug ist sicher gelandet, und die Passagiere konnten wie gewohnt aussteigen. Um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, hat Ryanair schnell ein Ersatzflugzeug organisiert, das noch am selben Tag um 18:30 Uhr Ortszeit nach Marrakesch abflog. Wir entschuldigen uns aufrichtig bei unseren Kunden für alle Unannehmlichkeiten, die durch diese kleine Verspätung entstanden sind“, so eine Ryanair-Sprecherin.

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November: Flughafen Brüssel mit rund 1,5 Millionen Passagieren

Der belgische Hauptstadtflughafen Brüssel hatte im November 2022 rund 1,5 Millionen Passagiere. Damit hat man etwa 74 Prozent des Aufkommens, das man im gleichen Monat des Jahres 2019 hatte, erreicht. . Die Gewerkschaftsaktionen vom 9. November wirkten sich ebenfalls auf die Passagierzahlen aus. Im Logistikbereich des Flughafens Brüssel wurden über 64.000 Tonnen Fracht umgeschlagen, was einem Rückgang von 7 % gegenüber dem Vorjahresvolumen entspricht. Die 10 wichtigsten Zielländer im November waren Spanien, Deutschland, Italien, das Vereinigte Königreich, die Türkei, Frankreich, die Vereinigten Staaten, die Schweiz, Portugal und Marokko. Die Türkei und Marokko übertrafen die Ergebnisse vom November 2019. Der Anteil der abfliegenden Umsteigepassagiere lag bei 18 %, 6 Prozentpunkte niedriger als 2019.

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Berlin mit 1,56 Millionen Fluggästen im November 2022

Der Flughafen Berlin-Brandenburg zählte im November 2022 rund 1,56 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man zwar stark zulegen, jedoch lag man bei lediglich 60 Prozent des Aufkommens, das Tegel und Schönefeld im November 2019 hatten. Insgesamt wurden in diesem Jahr von Januar bis November 202218,3 Millionen Passagiere am BER begrüßt. Im vergangenen Monat starteten und landeten rund 12.800 Flugzeuge am BER, rund 3.200 weniger als im Vormonat Oktober. Im November des vergangenen Jahres waren es etwa 12.300 Starts und Landungen. Im Jahr 2019 zählte die Hauptstadtregion an den Flughäfen Schönefeld und Tegel insgesamt über 20.700 Flugbewegungen. Insgesamt wurden im vergangenen Monat rund 3.100 Tonnen Luftfracht umgeschlagen. Im Vorjahresmonat 2021 waren es rund 3.000 Tonnen, im November 2019 waren es 3.150 Tonnen.

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Weeze: Ryanair stationiert viertes Flugzeug

Im Sommerflugplan 2023 stockt der Billigflieger Ryanair die Basis am Regionalflughafen Weeze um eine vierte von Malta Air betriebene Boeing 737-800 auf. Gleichzeitig kündigte der Carrier die Aufnahme von vier zusätzlichen Strecken an. Teilweise hatte man die Ziele bereits in der Vergangenheit im Angebot. Es handelt sich um Asturien, Mailand-Bergamo, Pula und Reus. Weiters wird man auf den Strecken nach Agadir, Faro, Malaga, Trapani und Zadar die Frequenzen erhöhen. Die zuletzt genannte Route wird von Kroatien aus mit Airbus A320 von Lauda Europe bedient.

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Air Baltic feiert sechs Jahre Airbus-A220-Betrieb

Die lettische Air Baltic feierte am 14. Dezember 2022 den sechsjährigen Betrieb des Musters Airbus A220-300. Vor sechs Jahren hob in Riga der kommerzielle Erstflug in Richtung Amsterdam ab. Zum Zeitpunkt der Indienststellung dieses Musters wurde es offiziell noch als Bombardier CS-300 bezeichnet. Nach der Übernahme des Programms durch Airbus erfolgte die Umbenennung in A220-300. „Der Airbus A220-300 hat unsere Fluggesellschaft verändert und ist zu einem der wichtigsten und wertvollsten Vermögenswerte des Unternehmens geworden. Wir fliegen jetzt mit der effizientesten und umweltfreundlichsten Flotte und bieten unseren Fluggästen ein hohes Serviceniveau. Die A220-300 haben sich besser entwickelt als erwartet und haben es uns ermöglicht, immer weitere Ziele wie Marrakesch, Dubai oder Gran Canaria zu erreichen. Außerdem haben wir Anfang dieses Monats unsere 37. und 38. A220-300 in Empfang genommen, und wir streben weiterhin an, bis Anfang 2024 50 Flugzeuge zu haben“, erklärt Air-Baltic-Chef Martin Gauss.

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Sommer 2023: Ryanair stationiert weitere Boeing 737-800 am FKB

Die Ryanair-Tochter Malta Air wird im Sommerflugplan 2023 mit drei stationierten Flugzeugen ab dem Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden tätig sein. Eigenen Angaben nach bietet man rund 170 wöchentliche Flüge zu 23 Zielen an. Neu im Portfolio sind unter anderem die Ziele Mailand-Bergamo und Luqa (Malta). Diese hatte gegebenenfalls bereits in der Vergangenheit im Angebot. Der Carrier teilte mit, dass man im Sommer 2023 – im direkten Vergleich mit dem aktuellen Jahr – das Angebot ab FKB um 22 Prozent aufstocken wird.

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Wizz Air hat Hamburg-Sofia aufgenommen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air fliegt ab sofort auch zwischen Hamburg und Sofia. Damit ist die Nonstopverbindung in die Hauptstadt Bulgariens nach längerer Pause wieder ins Streckennetz ab der Hansestadt zurückgekehrt. Neben Sofia hat die Fluggesellschaft acht weitere osteuropäische Ziele im Programm. Mit Kutaissi in Georgien fliegt Wizz Air ab Juni 2023 zudem ein komplett neues Ziel ab Hamburg an. „Die Menschen verspüren mehr denn je das Bedürfnis, im Ausland lebende Verwandte und Freunde wieder besuchen zu können – hier bietet Wizz Air als größter Anbieter für Osteuropa-Flüge ab Hamburg nun noch mehr Möglichkeiten. Umso mehr freuen wir uns, dass wir unseren Passagieren mit Sofia ab sofort ein weiteres wichtiges Direktziel präsentieren können, das längere Zeit nicht direkt mit Hamburg verbunden war“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburger Flughafen.

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