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Luanda: Tankwagen crasht A340-Triebwerk

Der Airbus A340-300 mit der Registrierung 9H-FOX machte auf dem Flughafen Luanda unliebsame Bekanntschaft mit einem Tankwagen. Hifly Malta setzt dieses Langstreckenflugzeug im Auftrag von TAAG Angola Airlines ein. Es kam zu einem Zusammenstoß mit dem Betankungsfahrzeug im Bereich dem rechten äußeren Triebwerk. Dadurch ist eine leichte Beschädigung entstanden. Die 9H-FOX war zuletzt am 1. November 2022 unter der Flugnummer DT651 im Einsatz. Nachstehend sind einige Fotos, die die Beschädigung zeigen, eingebettet.

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Libyen: Medsky Airways registriert ersten Airbus A320

Das in Libyen ansässige Luftfahrtunternehmen Medsky Airways befindet sich in der finalen Zulassungsphase als Fluggesellschaft. Dies hat auch Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit der maltesischen Malta MedAir, auf deren AOC bislang die Flugzeuge des Typs Airbus A320 registriert waren. Als erste Maschine wechselte die 9H-MSB in das Register von Libyen. Dort trägt dieser A320 nun das Luftfahrtkennzeichen 5A-MSB. Nach Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung will Medsky Airways die Flüge selbst durchführen. Derzeit ist man als so genannte virtuelle Fluggesellschaft tätig. Die operative Durchführung der Flüge erfolgt durch MaltaMedAir, auf deren AOC die Maschinen registriert sind. Vor einigen Monaten hat Medsky Airways bei den lokalen Behörden in Tripolis die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung beantragt, um selbst als Airline tätig werden zu können. Laut lokalen Berichten soll man sich in der finalen Phase befinden, weshalb der erste A320 umgemeldet wurde.

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Italien: Fly LeOne will im Dezember 2022 wieder abheben

Das Luftfahrtunternehmen Fly LeOne plant Anfang Dezember 2022 den Flugbetrieb wieder aufzunehmen. Zunächst will man mit zwei Cessna Citation 550 starten. Später will man zumindest ein Turbopropflugzeug des Typs ATR42 einflotten. Ursprünglich führte Fly LeOne Regionalflüge ab dem italienischen Pescara durch. Im April 2022 wurden Instrumente aus einer abgestellten Beech 1900D gestohlen. Die offizielle Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen. Gegenüber Mavio News bestätigte Firmenchef Stefano Costantini, dass man in der ersten Dezemberwoche 2022 mit Cessna Citation 550 wieder abheben will. Auch soll in Rom-FCO ein 19-Sitzer stationiert werden. Von dort aus will man nach Sardinien und Korsika fliegen. Der Maschinentyp wurde nicht genannt, jedoch soll es sich um keine Beech 1900D handeln. Zu einem späteren Zeitpunkt will Fly LeOne mit ATR42 fliegen. Diese will man aber nicht auf der Linie einsetzen, sondern für ACMI- und Charterdienstleistungen zur Verfügung stellen. Offenbar hat man bereits einen Tour Operator an der Angel, der von diesem Unternehmen Flüge durchführen lassen will.

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Airbus-Shuttle: Volotea mengt 34 Prozent SAF bei

Seit Mitte September 2022 setzt die Fluggesellschaft Volotea zwischen Hamburg-Finkenwerder und Toulouse auf eine 34-prozentige Beimischung von SAF. Die Flugstrecke ist der interne Werksshuttle von Airbus. Der spanische Carrier konnte vor einiger Zeit die entsprechende Ausschreibung gewinnen. Durchgeführt werden die Shuttleflüge an den Verkehrstagen Montag bis Freitag. Diese sind exklusiv für Airbus-Mitarbeiter und verbinden die Produktionsstandorte Hamburg-Finkenwerder und Toulouse miteinander. Laut Volotea wird die SAF-Mischung jeweils in Deutschland für den Hin- und Rückflug getankt. „Wir sind sehr stolz darauf, gemeinsam mit unserem Partner Airbus immer mehr Schritte zur Dekarbonisierung der Luftfahrtindustrie zu unternehmen. Unsere Zusammenarbeit beim Airbus-Shuttle-Service entwickelt sich in die beste Richtung, wie das unermüdliche Engagement unserer beiden Unternehmen für eine nachhaltige Luftfahrt zeigt“, erklärt Carlos Muñoz, Gründer und CEO von Volotea

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Generalstreik: Vorsorglich 40 Prozent aller Brüssel-Flüge gestrichen

Der Flughafen Brüssel rechnet damit, dass der für den 9. November 2022 angekündigte Generalstreik erhebliche Auswirkungen auf den Flugbetrieb haben wird. Vorsorglich wurden seitens der Airlines rund 40 Prozent der geplanten Verbindungen abgesagt. Derzeit laufen Gespräche mit Partnern und Fluggesellschaften, um festzustellen, ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind, um ein Chaos zu vermeiden. Die Airlines wurden seitens des Airports ersucht ihre Passagiere zu kontaktieren und nach Möglichkeit umzubuchen. Der Flughafen Brüssel appelliert an jene Fluggäste, die am kommenden Mittwoch reisen müssen, dass diese Web-Check-in-Möglichkeiten nutzen und nur mit Handgepäck reisen. Das Verladen von Koffern kann aus heutiger Sicht nicht sichergestellt werden.

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Singapore Airlines meldet Rekordgewinn

Das Luftfahrtunternehmen Singapore Airlines erzielt den höchsten Halbjahres- und Quartalsgewinn in der Unternehmensgeschichte und nimmt ihre Dividendenzahlung wieder auf. Der Rekordgewinn von umgerechnet 888 Millionen Euro (1,23 Milliarden Singapur-Dollar) für das erste Halbjahr und umgerechnet 489 Millionen Euro (678 Millionen Singapur-Dollar) für das zweite Quartal ist unter anderem auf den starken Anstieg von Flugreisen und die Lockerung von Einreisebestimmungen in vielen Schlüsselmärkten zurückzuführen. Zudem hat die Gruppe während der Pandemie effiziente Initiativen in die Wege geleitet, um den Anstieg der Reisenachfrage zu bewältigen, beginnend mit der Einführung des Reisekorridors für Geimpfte, der sog. „Vaccinated Travel Lane“ zwischen Singapur und Deutschland im September 2021. Singapore Airlines und Scoot beförderten in den sechs Monaten bis zum 30. September 2022 11,4 Millionen Passagiere, was einem 13-fachen Anstieg gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Passagieraufkommen und die Auslastung waren in allen Kabinenklassen und Streckenregionen robust, abgesehen von Ostasien, wo in einigen Märkten weiterhin Reisebeschränkungen bestehen. Die Passagierkapazität der Gruppe stieg im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2022/23 auf durchschnittlich 68 Prozent des Niveaus vor der Pandemie.

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Oktober 2022: Norwegian mit rund 1,9 Millionen Passagieren

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle hatte im Dezember 2022 rund 1,9 Millionen Passagiere an Bord. Die Auslastung lag bei 86 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat steigerte sich das Aufkommen um rund 57 Prozent. Norwegian zählte im Oktober 1.885.606 Passagiere, 57 Prozent mehr als im Oktober des Vorjahres. Die Auslastung lag im Oktober bei 85,8 Prozent. Die Kapazität (ASK) lag bei 2.703 Millionen Sitzplatzkilometern, der tatsächliche Passagierverkehr (RPK) bei 2.319 Millionen Sitzplatzkilometern. Im Oktober setzte Norwegian durchschnittlich 67 Flugzeuge ein, und 99,4 Prozent der geplanten Flüge wurden durchgeführt. Die Pünktlichkeit, gemessen an der Anzahl der Flüge, die innerhalb von 15 Minuten nach der geplanten Zeit abflogen, lag im Oktober bei 84,2 Prozent. „Wir sind zufrieden mit einem weiteren starken Monat in Bezug auf die Verkehrszahlen. Unsere Passagiere schätzten besonders die Strecken zu unseren vielen beliebten Urlaubszielen. So entschieden sich beispielsweise mehr als eine halbe Million nordische Reisende dafür, mit Norwegian ins Mittelmeer zu fliegen. Das zeigt, dass wir ein Produktangebot haben, das unsere Kunden sehr schätzen“, so Geir Karlsen, CEO von Norwegian.

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Xfly fliegt mit zwei ATR72-600 für TAP

Die Fluggesellschaft TAP Air Portugal nimmt zwei Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 von Xfly ins Wetlease. Damit ersetzt man jene Maschinen, die man kürzlich gekündigt hat. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass TAP die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Regio-Partner White Airways fristlos beendet hat. Man warf dem Carrier unter anderem vor, dass dieser außergewöhnlich viele AOGs und damit Ausfälle und Verspätungen fabriziert habe. Ersatz hat man in Estland gefunden, denn TAP nimmt zwei ATR72-600 von Xfly ins Wetlease. Die Maschinen werden auf Regionalstrecken ab Portugal eingesetzt. Die Xfly-Konzernschwester Nordica hat vor wenigen Tagen den ersten kommerziellen Charterflug mit Airbus A320 durchgeführt.

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Spanischer Luftraum wegen chinesischer Weltraumrakete kurzzeitig gesperrt

Der spanische Luftraum musste am Freitagvormittag zeitweise gesperrt werden. Hintergrund ist, dass Reste einer chinesischen Weltraumrakete niedergegangen sind. Aus Sicherheitsgründen waren die Gebiete rund um Ibiza, Tarragona und Barcelona für rund 40 Minuten geschlossen. Zuvor hatte die EASA eine eindringliche Warnung herausgegeben, dass ein bis zu 23 Tonnen schweres Teil einer Weltraumrakete der Volksrepublik China über spanischem Gebiet niedergehen könnte. Vorsichtshalber wurden die möglichen Einschlaggebiete gesperrt, was zu erheblichen Verzögerungen im Flugverkehr geführt hat. Letztlich verglühte das Objekt weitgehend beim Eintritt in die Atmosphäre. Dennoch können kleinere Teile verbleiben, die für die Luftfahrt eine erhebliche Gefahr darstellen können. Der Gegenstand stammte von einer chinesischen Rakete, die am Montag ein Modul für Chinas Raumstation ins Weltall befördert hat.

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USA: Latam hat Gläubigerschutzverfahren verlassen

Die Latam Group konnte das in den USA geführte Insolvenzverfahren abschließen. Der Carrier meldete dieses im Nachgang der Corona-Pandemie im Mai 2020 an, um sich umfassend neu aufstellen zu können. Das Unternehmen konnte die Verschuldung um etwa 3,6 Milliarden U.S.-Dollar verringern und verfügt eigenen Angaben nach flüssige Finanzmittel in der Höhe von 2,2 Milliarden U.S-Dollar. Auch konnte man zahlreiche neue Aktionäre gewinnen. Latam-Chef Roberto Alvo hält das Verlassen des Verfahrens für einen wichtigen Meilenstein und hofft, dass die Flugbetriebe, die in Peru, Kolumbien, Ecuador, Chile und Brasilien angesiedelt sind, wieder auf Expansionskurz gehen können. Bis Ende dieses Jahres will man die Kapazität auf rund 85 Prozent jenes Niveaus, das man vor der Corona-Pandemie hatte, steigern.

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