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Bremen: Piloten von Laserstrahl geblendet

Am Mittwochabend wurde eine Besatzung eines Airbus-Jets im Landeanflug auf den Flughafen Bremen von einem grünen Laserstrahl geblendet. Die Piloten konnten dennoch sicher auf dem norddeutschen Airport landen. Laut Mitteilung der Bundespolizei wurde ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr eingeleitet. Die Exekutive bittet eventuelle Zeugen sich bei der nähest gelegenen Polizeiinspektion zu melden. Es wird aufgrund der Angaben der Flugzeugführer vermutet, dass der Laserstrahl aus dem Bereich der Kattenturmer Heerstraßen stammen dürfte.

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TAP: Gewerkschaft ruft Flugbegleiter zum Streik auf

Der Fluggesellschaft TAP Air Portugal steht am 8. und 9. Dezember 2022 ein Streik des Kabinenpersonals bevor. Die Gewerkschaft SNPVAC ruft die Flugbegleiter an den beiden Tagen zur Arbeitsniederlegung auf. Sofern die Maßnahme nicht abgesagt werden sollte, ist mit erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Begründet wurde die Aufforderung mit den „systematischen Verstößen“ gegen die geltende Betriebsvereinbarung und die befristete Notstandsvereinbarung. Weiters erklären die Arbeitnehmervertreter, dass das Management eklatante Fehlentscheidungen getroffen habe und „mangelnden Respekt gegenüber den Besatzungsmitgliedern“ zeigen würde.

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South African Airways will bald wieder auf die Langstrecke

Die Fluggesellschaft South African Airways beabsichtigt im ersten Quartal 2023 die seit einiger Zeit brachliegenden Langstrecken schrittweise zu reaktivieren. Auch will man im Verkehr innerhalb des afrikanischen Kontinents wieder wachsen. Die Flotte soll bis April 2023 aus einem Airbus A330-300 und zehn A320 bestehen. Man will ein weiteres Langstreckenflugzeug leasen. Zu den möglichen Strecken, die auf der Long Haul reaktiviert werden sollen, zählen London-Heathrow, Perth und Sao Paulo, berichtet CH-Aviation.com.

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Zürich: Chair Airlines reaktiviert Fuerteventura-Flüge

Die Ferienfluggesellschaft Chair Airlines wird im Sommerflugplan 2023 wieder zwischen Zürich und Fuerteventura fliegen. Die zuletzt im Jahr 2019 bediente Route soll an den Verkehrstagen Montag und Mittwoch mit Airbus A319 bedient werden. Flug GM114 soll jeweils um 7 Uhr 30 in Zürich starten und die Kanaren-Insel gegen 10 Uhr 40 erreichen. Der Rückflug hebt als GM115 um 11 Uhr 25 auf Fuerteventura ab und kehrt gegen 16 Uhr 25 in die schweizerische Metropole zurück. Im Sommerflugplan 2023 wird Chair Airlines die Destinationen Las Palmas, Pristina und Teneriffa Süd häufiger bedienen. Nach Gran Canaria wird man ab 6. Mai 2023 drei wöchentliche Umläufe anbieten. Die Hauptstadt des Kosovo wird man ab 3. Juli 2022 bis zu 15 Mal pro Woche anfliegen. Nach Teneriffa Süd geht es ab 26. März 2022 zweimal wöchentlich.

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Air Serbia nimmt Belgrad-Tianjin im Dezember 2022 auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird am 9. Dezember 2022 die schon länger angekündigten China-Flüge ab Belgrad aufnehmen. Diese sollen vorerst einmal wöchentlich mit Langstreckenmaschinen des Typs Airbus A330-200 bedient werden. In Belgrad hebt man am Verkehrstag Mittwoch als JU702 gegen 14 Uhr 10 ab. Das chinesische Tianjin erreicht man um 7 Uhr 00 am Folge Tag. Der Rückflug JU703 hebt an Sonntagen um 10 Uhr 30 Lokalzeit ab und erreicht die serbische Hauptstadt um 15 Uhr 20.

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Erfurt rechnet mit 140.000 Passagieren

Der Flughafen Erfurt hatte zwischen März und Ende Oktober 2022 rund 119.900 Passagiere. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man um 93 Prozent zulegen. Die meisten Fluggäste hatte man mit 25.400 Reisenden im Oktober 2022. Das aufkommensstärkste Reiseziel der Thüringer war Antalya an der türkischen Riviera, gefolgt von Palma de Mallorca auf den Balearen und Heraklion auf Kreta. Neun Fluggesellschaften (Corendon Airlines, Corendon Europe, AlbaStar, Tailwind, Freebird, smartlynx, Sundair, European Air Charter und Croatia Airlines) bedienten im Sommerflugplan acht Ziele. Diese waren Antalya, Gran Canaria, Burgas, Rhodos, Heraklion, Palma de Mallorca, Fuerteventura und Hurghada. Darüber hinaus gab es Sonderflüge nach Sizilien, Bologna, Sardinien, Montenegro, Ungarn, Kroatien und in Großbritannien Cornwell sowie die Kanalinseln. Für das gesamte Jahr 2022 prognostiziert der Flughafenbetreiber nun eine Fluggastzahl von etwa 140.000 Passagieren. Dies entspricht erneut einem kräftigen Wachstum von ca. 90 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2021. Bereits im Vorjahr waren die Fluggastzahlen um über 160 Prozent gewachsen.

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Schönefeld: BER-Terminal 5 vor endgültigem Aus

Das Terminal 5 des Flughafens Berlin-Brandenburg könnte für immer vom Netz genommen werden. Der Aufsichtsrat will darüber am 18. November 2022 entscheiden. Es wurde im Zuge der Corona-Pandemie – zunächst temporär – stillgelegt und beispielsweise als Impfzentrum genutzt. Die teilweise noch aus DDR-Zeiten stammenden Gebäude sollen der Flughafengesellschaft nicht nur hohe Betriebskosten verursachen, sondern für eine Wiederinbetriebnahme sollen auch millionenschwere Investitionen notwendig sein. Angesichts der weiterhin geringen Fluggastanzahl und dem Umstand, dass mehrere Carrier ihr Angebot ab dem BER reduziert haben, soll sich dies nicht rechnen. Ursprünglich war angedacht, dass das ehemalige Schönefeld-Terminal bis zur Errichtung der Terminals 3 und 4 weiterbetrieben werden soll. Anschließend sollte die Schließung erfolgen. Die Corona-Pandemie würfelte den Plan massiv durcheinander. Derzeit wäre nicht absehbar, dass die Kapazitäten von Terminal 5 benötigt werden. Für eine mögliche Nachnutzung gibt es keinen öffentlich bekannten Plan.

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Boeing: Italien will sechs Tankflugzeuge kaufen

Die italienische Regierung wird mit dem U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing Verhandlungen über den Ankauf von sechs KC-46A aufnehmen. Diese sollen in die Jahre gekommene KC-767A ersetzen. In Italien wird das Muster KC-767B genannt. Die sechs Exemplare sollen vier des Vorgängermodells ablösen und gleichzeitig soll die Tankerflotte um zwei Einheiten ausgebaut werden. Das Auftragsvolumen beträgt rund 1,3 Milliarden U.S.-Dollar, wobei die technische Herstellerunterstützung für fünf Jahre inkludiert ist.

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Flugzeuge in Russland: Auch Avolon klagt Versicherer

Mit Avolon hat ein weiterer großer Leasinggeber eine Klage gegen Flugzeugversicherer eingebracht. Der Konzern fordert von Llyod’s Schadenersatz für zehn Maschinen, die trotz mehrfacher Aufforderung von russischen Airlines nicht zurückgegeben wurden. Anfang dieser Woche wurde bekannt, dass der Mitbewerber Carlyle Aviation Partners in Florida eine Klage gegen rund 30 Assekuranzen eingebracht hat. Es geht um insgesamt 23 Flugzeuge, die von russischen Carriern nicht zurückgegeben wurden. Laut Reuters hat Avolon im ersten Quartal 2022 rund 304 Millionen U.S.-Dollar auf die betroffenen zehn Flugzeuge abgeschrieben. Für die Flugzeugversicherer ist die Angelegenheit durchaus pikant, da es Schätzungen nach um mögliche Entschädigungen von rund elf Milliarden U.S.-Dollar gehen kann. Leistungen werden unter anderem unter Verweis auf den Krieg oder aber, dass man genau weiß wo die Flugzeuge sind, abgelehnt. Das wollen die Leasinggeber aber nicht hinnehmen und klagen daher ihre Versicherungen auf Auszahlung der Versicherungsleistungen. Es ist mit langen Verfahrensdauern zu rechnen. Eine Expertin meinte auch, dass das Ausmaß die eine oder andere Assekuranz und deren Rückversicherer schwer belasten könnte.

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Oktober 2022: Flyr hatte 186.600 Passagiere

Der norwegische Billigflieger Flyr beförderte im Oktober 2022 rund 186.600 Passagiere. Die Auslastung wird seitens des Unternehmens mit 87 Prozent angegeben. Pünktlich waren 85 Prozent der Flüge. Während der Wintermonate 2022/23 schränkt man den Flugbetrieb stark ein. Zahlreiche Strecken werden temporär eingestellt. Der Carrier will mit dieser radikalen Maßnahme den Cashburn deutlich verringern. Man will maximal fünf bis sechs Flugzeuge einsetzen. Bedient werden die Ziele unter anderem die Ziele Alicante, Malaga, Las Palmas, Barcelona, Rom, Paris, Nizza, Berlin und Brüssel. Im Oktober 2022 hatte Flyr elf Maschinen im Einsatz.

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