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Lufthansa übernimmt 41 Prozent an ITA Airways

Die Lufthansa hat den Kauf eines 41-prozentigen Anteils an der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways für 325 Millionen Euro abgeschlossen. ITA Airways ist die staatliche Nachfolgegesellschaft von Alitalia. Der Erwerb wurde nach der Genehmigung durch die Europäische Kommission im November 2024 möglich und soll die Position der Lufthansa in Südeuropa stärken. ITA Airways wird damit die fünfte Netzwerkfluggesellschaft innerhalb der Lufthansa-Gruppe und soll deren Marktdominanz in Europa weiter ausbauen. Laut Lufthansa-Chef Carsten Spohr werden Passagiere bereits ab dem Sommerflugplan 2025 von verbesserten Angeboten und optimierten Verbindungen profitieren. Die italienische Regierung, vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen, bleibt mit einem Anteil von 59 Prozent Mehrheitseigentümer der Fluggesellschaft. Die Übernahme gilt als ein strategisch bedeutender Schritt für Lufthansa, um ihre Präsenz in Südeuropa und den Zugang zu einem der wichtigsten Luftfahrtmärkte der Region auszubauen.

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Rekordjahr für Charleroi: Über 10 Millionen Passagiere

Brussels South Charleroi Airport (BSCA) hat 2024 erstmals in seiner Geschichte die Marke von 10 Millionen Passagieren überschritten. Mit insgesamt 10,5 Millionen Reisenden verzeichnete der Flughafen einen Anstieg von 12 Prozent im Vergleich zu den 9,4 Millionen Passagieren im Jahr 2023. Damit festigt Charleroi seine Position als zweitgrößter Flughafen Belgiens. Sechs Fluggesellschaften trugen maßgeblich zu diesem Erfolg bei: Ryanair, Wizzair, Pegasus Airlines, Air Corsica, Volotea und Air Arabia. Der Flughafen bleibt ein bedeutender Knotenpunkt für regionale und internationale Flugverbindungen und spielt eine zentrale Rolle im belgischen Luftverkehr. Derzeit befindet sich Charleroi Airport in einem Genehmigungsverfahren zur Verlängerung seiner 20 Jahre alten Umweltlizenz, die im Sommer 2025 ausläuft. Eine öffentliche Anhörung beginnt Ende Januar, bevor die wallonische Regierung eine endgültige Entscheidung trifft.

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Sylt Air unter neuer Leitung: Padaviation übernimmt

Die traditionsreiche Sylter Fluggesellschaft Sylt Air hat zum 1. Januar 2025 neue Eigentümer: Die Charterfluggesellschaft Padaviation aus Paderborn hat das Unternehmen übernommen. Wie Padaviation-Chefin Christiane Wittland bestätigte, wird der Name Sylt Air weiterhin bestehen bleiben. Die Flüge werden künftig unter der Bezeichnung „Sylt Air operated by PAD Aviation“ durchgeführt. Mit der Übernahme möchte Padaviation ihr Angebot auf dem deutschen und europäischen Markt ausbauen. Die bisherigen Flugverbindungen zur Nordseeinsel Sylt bleiben bestehen, ergänzt durch zusätzliche europäische Ziele, die künftig durch die Padaviation-Flotte bedient werden sollen. Sylt Air war bisher auf Flüge von und nach Sylt spezialisiert, insbesondere Charterflüge und saisonale Verbindungen. Die Erweiterung des Angebots verspricht eine bessere Anbindung der Insel an den europäischen Flugverkehr. Die „Sylter Rundschau“ hatte zuerst über die Übernahme berichtet.

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Genf: Flughafen erreicht fast wieder Vor-Corona-Niveau

Der Flughafen Genf hat im Jahr 2024 insgesamt 17,8 Millionen Passagiere abgefertigt und liegt damit nur 0,73 Prozent unter dem Niveau von 2019. Dabei konnte der Flughafen die Zahl der Flugbewegungen um 3,73 Prozent senken, was auf den Einsatz größerer Flugzeuge und eine bessere Auslastung zurückzuführen ist. Finanzielle Anreize trugen dazu bei, die Effizienz weiter zu steigern. Moderne Flugzeugtypen machen mittlerweile 31,85 Prozent aller Starts und Landungen in Genf aus, ein Anstieg von 208 Prozent im Vergleich zu 2017. Gleichzeitig testete der Flughafen Gebühren für verspätete Starts nach 22 Uhr. Diese Maßnahme führte bereits im Testbetrieb zu einem Rückgang der nächtlichen Flugbewegungen um 36,16 Prozent. Eine vollständige Einführung dieser Regelung ist für 2025 geplant. Auch im Frachtverkehr verzeichnete der Flughafen ein starkes Wachstum: Das Frachtvolumen stieg um 41,8 Prozent auf 90.705 Tonnen und erreichte damit den zweithöchsten Wert in der Geschichte des Flughafens. Mit 146 Zielen rechnet der Flughafen Genf für das Jahr 2025 mit einer vollständigen Erholung und dem Überschreiten der Passagierzahlen von 2019.

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EuGH: Rückzahlung statt Gutscheine bei Flugabsagen ohne Zustimmung

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat klargestellt, dass Fluggesellschaften bei annullierten Flügen Ticketpreise innerhalb von sieben Tagen erstatten müssen, wenn die betroffenen Passagiere keine ausdrückliche Zustimmung zu Gutscheinen als Erstattungsform gegeben haben. Dies entspricht der EU-Fluggastrechte-Verordnung. Ein Treuekonto allein gilt nicht als Zustimmung, wie die Richter in Luxemburg entschieden (Rechtssache: C-642/23). Laut Urteil muss die Zustimmung zu Gutscheinen auf freiwilliger Basis erfolgen, etwa durch das Ausfüllen eines Formulars auf der Website der Airline. Das bloße Anlegen eines Kundenkontos, das zur Teilnahme an Treueprogrammen dient, reicht hingegen nicht aus, um Reisegutscheine als Erstattungsform zu rechtfertigen. Mit dieser Entscheidung stärkt der EuGH die Rechte von Flugreisenden und schränkt die Möglichkeiten der Airlines ein, Kunden zu Alternativen zur Geldrückerstattung zu drängen. Der Fall wurde dem EuGH vom Landgericht Düsseldorf vorgelegt, das nun unter Berücksichtigung der europäischen Rechtsauslegung über den konkreten Streitfall entscheiden muss. Geklagt hatte das Fluggastrechte-Portal Flightright im Namen eines Passagiers, der seine Rechte an das Portal abgetreten hatte. Die Entscheidung hat Signalwirkung für ähnliche Streitigkeiten in Europa.

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Zürich: Erhöhte Flugaktivität zum WEF 2025 in Davos erwartet

Vom 20. bis 24. Januar 2025 findet das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos statt, und der Flughafen Zürich rechnet mit einer deutlichen Zunahme an Flugbewegungen. Rund 1000 zusätzliche Starts und Landungen werden aufgrund von Geschäftsflugzeugen, Staatsflugzeugen und vermehrten Helikoptertransporte erwartet. Die Schätzungen gehen davon aus, dass der Flughafen während der WEF-Woche mit einer erhöhten Frequenz von Flügen aufgrund der kurzfristigen Anreisen und der begrenzten Standplatzkapazitäten rechnen muss. In den letzten Jahren haben sich zusätzliche Flüge insbesondere durch politische und sicherheitsrelevante Bewegungen während des WEF verstärkt. Um den Gästen des WEF auch in diesem Jahr ein fortschrittliches Serviceangebot zu bieten, wird Jet Aviation weiterhin nachhaltigen Treibstoff (SAF) für die Betankung der Flugzeuge anbieten. Dies soll den Teilnehmern ermöglichen, umweltfreundlicher zu reisen, auch wenn das Hauptaugenmerk während des Forums auf den politischen Diskussionen und den wirtschaftlichen Themen liegt. Für Besucher des Flughafens Zürich wird während des WEF auch die Zuschauerterrasse B verlängerte Öffnungszeiten haben. Diese ist vom 18. bis 24. Januar täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr zugänglich. Spotter haben darüber hinaus die Möglichkeit, das Geschehen an beliebten Standorten wie der Westseite des Flughafens oder in Oberglatt zu verfolgen. Zudem werden während des WEF-Tages spezielle geführte Touren angeboten, die aufgrund der begrenzten Plätze frühzeitig reserviert werden sollten.

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Andreas Senn eröffnet Senns Bar in Salzburg – Kulinarik im neuen, legeren Ambiente

Der vielfach ausgezeichnete Spitzenkoch Andreas Senn, bekannt für seine ausgezeichnete Kulinarik, öffnet im Salzburger Gusswerk die neue Senns.Bar. Die Bar bietet eine Alternative zu den formellen Gourmet-Menüs im angeschlossenen Restaurant, indem sie eine eher lockere Atmosphäre mit einer Auswahl an Gerichten und Getränken im Industrial-Bardesign kombiniert. In der Bar können Gäste aus acht Original-Gerichten des Restaurants wählen, die zu günstigen Preisen ab 8 Euro angeboten werden. Zudem bietet die Senns.Bar rund zwei Dutzend offene Weine sowie von Senn kreierte „Sen(n)sational Cocktails“, die für ein besonderes Geschmackserlebnis sorgen. Mit diesem neuen Konzept schafft Andreas Senn eine Möglichkeit für jene Gäste, die nicht das gesamte Gourmet-Menü erleben möchten, aber dennoch die außergewöhnliche Küche genießen wollen. Die Gerichte aus der 2-Sterne-Küche, wie die „Steamed Buns“ oder „Ochsenmarkknödel“, werden in der Bar in kleinerer Portion zu einem deutlich günstigeren Preis angeboten. Senn betont, dass die Bar als ideale Ergänzung zum Restaurant dient, mit einem informellen Angebot, das auch spontane Besuche ermöglicht. Die Cocktailkarte ist ebenfalls ein Highlight, mit fünf verschiedenen Geschmacksrichtungen, die auf das Restaurantkonzept abgestimmt sind. Die Senns Bar ist von Dienstag bis Samstag ab 18:30 Uhr geöffnet und bietet eine moderne und entspannte Möglichkeit, die kulinarische Vielfalt von Andreas Senn zu erleben.

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Air Baltic erweitert Trainingskapazitäten mit zweitem Airbus A220-Simulator

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat ihre Trainingsmöglichkeiten am Air Baltic Training Center in Riga durch die Einführung eines zweiten Airbus A220 Full-Flight-Simulators erheblich ausgebaut. Dieser Schritt soll die wachsenden Anforderungen an die Ausbildung und Qualifikation der Piloten unterstützen und die steigende Nachfrage aufgrund der Erweiterung der Airbus-Flotte decken. Air Baltic plant, bis 2030 insgesamt 100 Airbus A220-300-Flugzeuge in Betrieb zu nehmen, was eine kontinuierliche Expansion des Trainingsangebots erforderlich macht. Mit derzeit fast 50 Flugzeugen in Betrieb ist die Erweiterung des Trainingsbereichs ein wichtiger Schritt, um die steigende Nachfrage nach Piloten-Ausbildung zu bewältigen. Der neue Simulator wird jährlich 6.000 Stunden zur Verfügung stehen, was für eine optimale Nutzung von 5.500 bis 6.000 Stunden ausreicht. Die Erweiterung stärkt Air Baltics Position als führendes Trainingszentrum für Airbus A220 in Nordeuropa, da nur zwei solcher Simulatoren in der Region betrieben werden – beide durch Air Baltic. Der neue Simulator wird nicht nur die interne Pilotenausbildung fördern, sondern auch für technische Schulungen genutzt und kann von anderen Fluggesellschaften gemietet werden. Damit bietet Air Baltic nicht nur eine verbesserte Ausbildungskapazität für die eigene Crew, sondern auch für externe Kunden, darunter Fluggesellschaften und Ausbildungsorganisationen aus verschiedenen Ländern.

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Lufthansa Group bleibt größter Anbieter am Flughafen Berlin Brandenburg (BER)

Die Lufthansa Group hat auch im Jahr 2024 ihre Position als größter Anbieter am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) behauptet. Rund 30 Prozent aller Verbindungen von und zum Hauptstadtflughafen wurden von den Fluggesellschaften des Konzerns – darunter Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Eurowings und SunExpress – durchgeführt. Mit insgesamt 6,4 Millionen beförderten Passagieren im vergangenen Jahr bleibt die Lufthansa Group am BER der klare Marktführer. Der zweitgrößte Anbieter verzeichnete einen Anteil von etwa 17 Prozent der Flüge. Im Schnitt startete alle 15 Minuten ein Flugzeug des Konzerns vom BER, und die sechs Fluggesellschaften des Unternehmens boten wöchentlich bis zu 500 Direktflüge zu fast 60 Zielen an. Besonders Eurowings trug zu dieser Zahl bei, indem sie den Flughafen mit etwa 45 Zielen in Europa, Nordafrika und der Golfregion verband. Über die Drehkreuze der Lufthansa Group können Passagiere weltweit mehr als 290 Ziele erreichen. Für das Jahr 2025 plant die Lufthansa Group, ihre Präsenz am BER weiter auszubauen, während andere Airlines ihr Angebot reduzieren. So hat Swiss seit Oktober eine tägliche Nonstop-Verbindung nach Genf aufgenommen, und Eurowings wird ihr Sitzplatzangebot um 12 Prozent erhöhen. Zudem wurden neue Urlaubsdestinationen wie Bilbao, Korfu, Faro und Newcastle in das Programm aufgenommen.

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Innovatives „Gate Garden“-Konzept an den Flughäfen Varna und Burgas

Ab 2025 dürfen sich die Passagiere an den Flughäfen Varna und Burgas auf ein innovatives Konzept freuen. Das „Gate Garden“-Projekt, das von Fraport Twin Star Airport Management entwickelt wurde, soll den Reisenden ein einzigartiges Erlebnis bieten. Die neuen, grünen Außenterrassen sollen nicht nur zu einer angenehmen Atmosphäre mit reichlich Sonne und natürlicher Belüftung beitragen, sondern auch den CO2-Fußabdruck durch den Einsatz nachhaltiger Architektur verringern. Die Passagiere können von den offenen Terminalbereichen direkt zum Flugzeug gelangen, was eine noch engere Verbindung zur Umgebung ermöglicht. Das „Gate Garden“-Konzept umfasst auch moderne Gewerbeflächen und großzügige Erholungsbereiche, die inmitten von Grünflächen und lebendiger Vegetation angelegt sind. Durch diese Gestaltung wird der Aufenthalt für Passagiere angenehmer und abwechslungsreicher. Besonders hervorzuheben ist der zentrale Blick auf die Start- und Landebahn, der den Reisenden ein spannendes Erlebnis mit dem Anblick startender und landender Flugzeuge bietet. Diese Neuerungen sollen die Flughäfen Varna und Burgas als attraktive Ziele für Fluggesellschaften und Passagiere weiter stärken. Die offizielle Eröffnung der neuen „Gate Garden“-Bereiche ist für den Sommer 2025 geplant. Dies fällt in die Hochsaison an der bulgarischen Schwarzmeerküste, wenn mit einem verstärkten Passagieraufkommen zu rechnen ist. Der Flughafen Varna sowie der Flughafen Burgas erwarten durch diese Innovation eine noch höhere Qualität des Passagierservices und eine bessere Flexibilität für die Infrastruktur.

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