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Discover Airlines: Vereinigung Cockpit fordert Schlichtung

Nachdem die jüngsten Streiks, zu denen die Vereinigung Cockpit bei Discover Airlines sowie unter den B787-9-Piloten bei Lufthansa aufgerufen hatte, offenbar nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben, schlägt die Gewerkschaft nun eine Schlichtung vor. Damit will man eine mögliche weitere Eskalation des Tarifkonflikts verhindern. „Die fortgesetzte Verweigerungshaltung des Unternehmens ist unverständlich“, sagt Dr. Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC. „Wir haben uns zum wiederholten Male konstruktiv gezeigt mit unserem Vorschlag, das Thema moderiert, zum Beispiel im Rahmen einer Schlichtung zu lösen. Der Ball liegt nun im Spielfeld des Arbeitgebers. Wir warten auf Angebote, die ernsthaft verhandelbar sind. Die Pilotinnen und Piloten haben Besseres verdient, als von ihrem Arbeitgeber mit taktischen Manövern hingehalten zu werden“.

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Lot least elf weitere Boeing 737-Max-8

Die polnische Fluggesellschaft Lot wird ihre Boeing 737-Max Flotte um weitere elf Exemplare aufstocken. Diese wird man bis Ende des ersten Halbjahres 2025 übernehmen. Es handelt sich um Leasingmaschinen des Typs Max-8, die man über international tätige Lessoren beziehen wird. Drei Einheiten sollen bereits im März bzw. April 2024 übernommen werden. Zwei weitere im weiteren Verlauf des ersten Halbjahres 2024 und die restlichen im Laufe der ersten Hälfte des kommenden Jahres, so Firmenchef Michal Fijol.

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Indien: Spicejet und Busy Bee Airways wollen Go First kaufen

Für eine mögliche Übernahme der insolventen Billigfluggesellschaft Go First gibt es offiziellen Angaben nach zwei Interessenten. Es handelt sich um Sky One und Spicejet. Das zuerst genannte Unternehmen sitzt in den Vereinigten Arabischen Emiraten und hat eigenen Angaben nach ein verbindliches Kaufangebot übermittelt. Spicejet hat sich mit Busy Bee Airways zusammengetan und laut Börsenmitteilung ebenfalls ein Offert übermittelt. Die Insolvenzverwalter werden in Kürze entscheiden mit wem exklusive Verhandlungen aufgenommen werden.

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Flughafen Antwerpen meldet erfolgreichen Jänner 2024

Der belgische Regionalflughafen Antwerpen konnte im Jänner 2024 das Verkehrsaufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte, um 2,8 Prozent übertreffen. Gezählt wurden 15.891 Fluggäste. Dazu erklärte der Airport, dass dies auch auf zusätzliche Flüge von Tuifly Belgium sowie die angeblich gut laufenden Verbindungen nach Bozen (Skyalps) und London-City (Luxair) zurückzuführen ist. Im Berichtsmonat führte ASL auch Innsbruck-Flüge mit Businessjets durch. Diese waren zum Beispiel über Reisebüros buchbar.

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Transnusa verwandelt sich in einen Premium-Carrier

Der indonesische Billigflieger Transnusa will künftig nicht mehr als Lowcoster, sondern als Full-Service-Carrier auf dem Markt aktiv sein. Die Änderung des Geschäftsmodelles wäre auch eine Folge des Verkaufs des Unternehmens. Der Carrier betreibt momentan zwei Comac ARJ21, vier Airbus A320 und eine BAe 146. Bislang war man als Billigflieger positioniert. Firmenchef Bernard Francis kündigte an, dass man künftig als Premium-Carrier aktiv sein werde. Hierfür sieht man einen Markt, da in Indonesien Lowcost-Angebote dominieren.

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Maldivian stockt ATR42-600-Order auf

Während der Singapore Air Show hat Maldivian bekanntgegeben, dass man beim europäischen Flugzeugbauer ATR zwei Maschinen des Typs ATR42-600 bestellt hat. Von diesem Hersteller hat man bereits ein Exemplar dieses Typs in der Flotte. Weiters betreibt man zwei ATR72-600. Erst im September 2023 hat der Carrier kommuniziert, dass man zwei ATR42-600 geordert hat. Somit ist die Bestellung nun auf vier Exemplare angewachsen. Die Turbopropflugzeuge sollen noch in diesem Jahr ausgeliefert werden.

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Israir kauft Lessor einen A320 ab

Die Fluggesellschaft Israir hat im Zuge einer Börsenmitteilung bekanntgegeben, dass man den Airbus A320 mit der Registrierung 4X-ABT käuflich erwerben wird. Der Mittelstreckenjet ist seit dem Jahr 2021 im Rahmen eines Leasingvertrags im Einsatz. Der aktuelle Eigentümer ist AviLease. Laut Mitteilung beträgt der Kaufpreis von 24 Millionen U.S.-Dollar, wobei bereits eine Anzahlung von zwei Millionen U.S.-Dollar überwiesen wurde. Der Eigentumsübergang soll voraussichtlich Mitte März 2024 abgeschlossen sein.

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Air Moldova verliert AOC endgültig

Die Zivilluftfahrtbehörde der Republik Moldau hat der insolventen Fluggesellschaft Air Moldova AOC und Betriebsgenehmigung endgültig entzogen. Der Flugbetrieb ist bereits seit längerer Zeit eingestellt. Der Carrier kündigte ein Comeback für den Winterflugplan 2024 an. Dieses konnte unter anderem mangels Fluggerät nicht umgesetzt werden. Die Zivilluftfahrtbehörde hatte AOC und Betriebsgenehmigung zunächst bis zum 31. Oktober 2023 ausgesetzt. Zuvor gab es bereits seit längerer Zeit schwere Vorwürfe, die seitens der Behörde gegen den Carrier und dessen Management erhoben wurden. Innerhalb der gesetzten Nachfrist konnten die Voraussetzungen für das Reaktivieren der Zertifikate nicht erfüllt werden, so dass AOC und Betriebsgenehmigung nun endgültig annulliert wurden. Das Unternehmen betont in einem Statement, dass man weiterhin das fliegerische Comeback anstrebt.

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Stuttgart: Volotea stellt Nantes-Flüge ein

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea wird die vor einigen Wochen in die „Winterpause“ geschickten Nonstopflüge zwischen Stuttgart und Nantes nicht reaktivieren. Damit schrumpft die Präsenz auf dem Landesflughafen von Baden-Württemberg auf eine Destination, die jedoch derzeit nicht bedient wird. Die Bordeaux-Flüge sollen ab 13. April 2024 an den Verkehrstagen Samstag und Dienstag geflogen werden. Das Unternehmen machte keine Angaben zum Grund der Einstellung der Nantes-Verbindung.

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Ancona: Aeroitalia kündigt PSO-Vertrag

Die Fluggesellschaft Aeroitalia zieht sich mit Ende der laufenden Winterflugplanperiode aus Ancona zurück. Der PSO-Vertrag wäre eigentlich noch bis Ende Oktober 2024 gelaufen, jedoch hat man der Enac ein Kündigungsschreiben übersandt. In Ancona ist es von Anfang an für Aeroitlia äußerst holprig gelaufen, denn beispielsweise hat man die Aufnahme der Wien-Strecke mehrfach verschoben und dann nach wenigen Umläufen mangels Nachfrage wieder eingestellt. Nun fallen auch die subventionierten Inlandsflüge nach Rom-Fiumicino, Neapel und Mailand-Linate weg. Zwischenzeitlich hat die öffentliche Hand bereits eine Neuausschreibung eingeleitet. Man will einen neuen Operator für die inneritalienischen Routen finden. Dem Vernehmen nach soll die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps zumindest interessiert sein.

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