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CSA will A220-300 später übernehmen

Verhandlungen mit Airbus Canada laufen derzeit. Abbestellen will man allerdings nicht, sondern lediglich verschieben. Czech Airlines muss seine Pläne durchkreuzen und sich neu strukturieren. Dazu sei es von Nöten, dass sich etwaige Vertragspartner auch dementsprechend kooperativ zeigen. So befinde man sich derzeit in Verhandlungen mit Flugzeugbauer Airbus, um die Auslieferung von vier bestellten A220-Maschinen später durchführen zu lassen. Diese seien aber immer noch nicht in trockenen Tüchern, wie ch-aviation.com berichtet. Im selben Atemzug betont man aber auch, dass man die Bestellung nicht annullieren, sondern lediglich auf einen späteren Zeitpunkt verschieben möchte. Langfristig plane man mit den Flugzeugmodellen. Der neue Termin soll mit Ende des Jahres festgesetzt werden.

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Flughafen Wien AG begrüßt AUA-Rettung

Der Flughafen Wien, Homebase der Austrian Airlines, begrüßt in einer ersten Reaktion das am Montagabend vorgestellte Rettungspaket für die Lufthansa-Tochter. „Damit sind der Fortbestand und eine wachstumsorientierte Ausrichtung des Luftfahrtdrehkreuzes Wien gesichert. Der gesamte Wirtschafts- und Tourismusstandort Österreich braucht diese Anbindung, um am globalen Handel und internationalen Reiseverkehr teilzunehmen, tausende Arbeitsplätze im ganzen Land hängen daran. Auch der Flughafen Wien kann mit der erzielten Einigung seine Rolle als Drehkreuz im Lufthansa-Verbund nach Osteuropa und vor allem auf der Langstrecke nachhaltig absichern und weiterentwickeln. Die Luftfahrt bleibt eine Wachstumsbranche und wird sich, wie schon nach vergangenen Krisen wie 9/11 oder SARS auch von der Covid-19-Krise wieder erholen und stärker wachsen als zuvor. Denn der Bedarf nach Mobilität ist ungebrochen und gerade eine Volkswirtschaft wie Österreich, deren Bruttoinlandsprodukt zu 60 Prozent vom Export abhängt, braucht gute internationale Flugverkehrsanbindungen auf der Kurz- und Langstrecke. Die Grundlage dafür ist ein wachstumsorientiertes Luftfahrt-Drehkreuz Flughafen Wien mit einem starken Netzwerk-Carrier Austrian Airlines. Beides konnte mit der erzielten Einigung nun nachhaltig abgesichert werden und das schafft eine wachstumsorientierte Zukunftsperspektive für den gesamten österreichischen Wirtschafts- und Tourismusstandort“, halten die Vorstände der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner, zur heutigen Entscheidung betreffend Austrian Airlines fest.

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Frankfurt: United schließt Crew-Station

Rund 840 Flugbegleiter werden im Oktober 2020 ihre Jobs verlieren. Ein Wechsel in die Vereinigten Staaten soll allerdings möglich sein. United Airlines wird die Crew-Bases in Frankfurt am Main, Hong Kong und Tokio schließen. Damit schließt der U.S.-Carrier drei von vier Standorten, an denen man außerhalb der Vereinigten Staaten Flugbegleiter beschäftigt. London soll allerdings erhalten bleiben. In einem Reuters vorliegenden Rundschreiben von Kabinenchef John Slater ist zu lesen, dass die Schließungen effektiv zum 1. Oktober 2020 durchgeführt werden. Betroffen sind etwa 840 Flugbegleiter, wobei diese die Möglichkeit haben sollen in die USA zu wechseln, sofern diese das wollen und formell die behördlichen Voraussetzungen erfüllen können.

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Amsterdam: Ohne Maske kostet 300 Euro

Weil er sich renitent weigerte eine Maske zu tragen, kassierte ein Mann am Flughafen Amsterdam-Schiphol eine Geldstrafe in der Höhe von 300 Euro. Die Weigerung einen Mund-Nasen-Schutz an Bord eines Flugzeuges zu tragen kam einen Reisenden am Flughafen Schiphol teuer zu stehen. Laut Mitteilung der Koninklijke Marechaussee wurde dieser aus der Maschine begleitet und hatte eine Geldstraße in der Höhe von 300 Euro zu berappen. Auf welchem Flug sich der Mann befand wurde allerdings nicht mitgeteilt. Mit derartigen Vorfällen ist in nächster Zeit öfters zu rechnen. Die meisten EU-Länder schreiben das Tragen von MNS-Masken an Bord von Flugzeugen und innerhalb von Flughafengebäuden verbindlich vor. Wer sich daran nicht hält kann eine Geldstrafe riskieren. Auch der Ausschluss von der Flugreise ist durchaus möglich.

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Dortmund will die Piste voll ausreizen

Die 2.000-Meter-Landebahn soll künftig vollständig genutzt werden. Hauptkunde Wizzair drängt seit einiger Zeit auf den Einsatz von Airbus A321, jedoch ist das momentan nicht möglich. Die einzige Runway in Dortmund ist 1.700 Meter lang und damit insbesondere für die vom wichtigen Kunden gewünschten Airbus A321 zu kurz. Durch die Verlegung des Aufsetzpunktes kann der Airport allerdings 300 Meter zusätzlich „herausholen“. Ein entsprechender Antrag wurde nach Behördenangaben nun beim Bezirksregierungsamt Münster gestellt. Baulich ist die Runway bereits 2.000 Meter lang, jedoch aufgrund der so genannten Landeschwelle können derzeit effektiv nur 1.700 Meter genutzt werden. Eine echte Verlängerung erscheint derzeit politisch nicht durchsetzbar, weshalb die Geschäftsleitung des Dortmunder Flughafens nun versucht die volle Länge der Start- und Landebahn ausreizen zu können. Insbesondere der ungarische Billigflieger Wizzair soll hier Druck machen, denn der Carrier drängt auf den Einsatz von Airbus A321. Die zuständige Behörde teilte lediglich mit, dass man nun den Antrag prüfe und dann entscheide welches Verfahren eingeleitet werden muss. Zu den Erfolgschancen machte die Bezirksregierung Münster keine Angaben.

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Streit mit den USA: China rudert zurück

Nicht einmal 12 Stunden nachdem die Vereinigten Staaten vier chinesischen Fluggesellschaften das Landerecht entzog, rudert die Volksrepublik zurück und lockert ihre Einreisebestimmungen. Ab dem 8. Juni erlaubt Peking ausländischen Carriern, einmal in der Woche einen beliebigen Flughafen anzufliegen. Damit sendet man ein positives Signal in Richtung Washington und legt – zumindest vorerst – den Streit über den Wolken bei. Die neuen Lockerungen würden mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen einhergehen, wie n-tv.de berichtet. So müsse man nach der Ankunft auf den neuartigen Covid-19-Erreger getestet werden. Überdies stellt man weitere Erleichterungen in Aussicht: Sollte in den nächsten drei Wochen kein Corona-Fall auftreten, so dürfe zweimal wöchentlich geflogen werden.

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Air Mauritius steht vor der Auflösung

Die Corona-Krise traf viele Fluggesellschaften wie ein Schlag ins Gesicht. Während sich die meisten Unternehmen von diesem Schock allmählich erholen, sieht die Zukunft für Air Mauritius alles andere als rosig aus. Berichten zufolge könnte der Fluglinie langsam die Puste ausgehen. Erst Ende April stellte sich der Carrier unter Gläubigerschutz. Damals erklärte man noch die Rettung des Unternehmens vor der Pleite als oberstes Ziel. Heute sei man davon aber weit entfernt, wie aerotelegraph.com berichtet. „Die Möglichkeit einer Liquidation wird immer sichtbarer“, so auch der Sonderverwalter. Ausgerechnet zum 50. Jahrestag könnte es für die Nationalairline des Inselstaates zu Ende gehen.

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Lufthansa Group baut weiter aus

Die Airlines der Lufthansa-Gruppe erwachen langsam aber sicher aus ihrem Corona-Schlaf und bauen ihr Flugangebot weiter aus. So sollen im September 90 Prozent aller ursprünglich geplanten Kurz- und Mittelstreckenziele und 70 Prozent der Langstreckendestinationen wieder angeflogen werden.  Allein Mutterkonzern Lufthansa werde im Herbst über die Drehkreuze Frankfurt und München wöchentlich mehr als 100-mal Nordamerika anfliegen. Außerdem sollen in der Woche rund 90 Flüge nach Asien, über 20 in den mittleren Osten und über 25 nach Afrika geplant sein. „Auf der Kurz- und Mittelstrecke bietet Lufthansa ab September insgesamt 1.800 wöchentliche Verbindungen an. Ab Frankfurt werden dann wieder 102 Ziele angeflogen, ab München 88“, heißt es in der Mitteilung. Swiss gibt auch einen Ausblick in die Zukunft. So wolle die Lufthansa-Tochter im Herbst mit etwa einem Drittel der Kapazitäten rund 85 Prozent aller Destinationen, welche vor der Corona-Krise bedient wurden, wieder anfliegen. Dies soll „im Einklang mit den Lockerungen der Einreisebestimmungen der jeweiligen Zielländer“ geschehen, wie man mitteilt. Eurowings stockt ihr Flugprogramm für Fluggäste ebenso auf und will im Laufe des Sommers wieder 80 Prozent der Reiseziele anfliegen. „Nach Aufhebung der Reisewarnung steigt insbesondere das Interesse an Ferienzielen wie Italien, Spanien, Griechenland und Kroatien sprunghaft an. Deshalb wird Eurowings im Juli bereits wieder 30 bis 40 Prozent ihrer Flugkapazitäten in die Luft bringen – mit den Schwerpunkten ab Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn“, teilt das Unternehmen mit.

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Emirates kehrt nach Wien zurück

Nach der Ankündigung der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate, die Beschränkungen für den Flugverkehr aufzuheben, wird Emirates ab dem 15. Juni mit seinen Maschinen vom Typ Boeing 777-300ER Passagierflüge zu 16 Destinationen anbieten. Unter diesen befindet sich auch Wien. Die Flugverbindung in die österreichische Hauptstadt soll dabei ab dem 18. Juni wieder aufgenommen werden. Die Flüge finden donnerstags, samstags und sonntags statt, wie man mitteilt. „Emirates führt ja bereits seit einiger Zeit regelmäßige Frachtflüge nach Wien durch. Es freut uns sehr, dass es ab dem 18. Juni auch wieder Passagierflüge ab und nach Wien geben wird“, so Martin Gross, Direktor von Emirates in Österreich. Flüge zwischen dem Flughafen Dubai und folgenden Reisezielen können ab sofort auch gebucht werden: Wien, Zürich, Bahrain, Manchester, Amsterdam, Kopenhagen, Dublin, New York-JFK, Seoul, Kuala Lumpur, Singapur, Jakarta, Taipeh, Hongkong, Perth und Brisbane. Mit diesen zusätzlichen Zielen wächst das Streckennetz des Carriers auf insgesamt 29 Zielflughäfen.

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Friedrichshafen ist wieder am Netz

Der Flughafen Friedrichshafen ist nach der „Corona-Pause“ wieder am Netz. Am Freitag startete die Billigfluggesellschaft Wizzair in Richtung Tuzla. Der Betrieb ruhte seit dem 22. März 2020 aufgrund der Pandemie. Mit Tuzla startet Wizzair ihr reguläres Flugprogramm. Am kommenden Montag, den 08. Juni wird die nächste Maschine zu dieser Destination starten. Laut dem Carrier wird am 16. Juni auch der Flugbetrieb vom Bodensee-Airport nach Skopje wiederaufgenommen. Beide Ziele sind dann wieder planmäßig zweimal wöchentlich erreichbar.

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