
Suche nach MH370 im Indischen Ozean erneut ergebnislos eingestellt
Zwölf Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden der Malaysia-Airlines-Maschine mit der Flugnummer MH370 bleibt das Schicksal der Boeing 777 und ihrer 239 Insassen weiterhin ungeklärt. Das hochspezialisierte Tiefsee-Erkundungsunternehmen Ocean Infinity hat seine jüngste Suchmission im südlichen Indischen Ozean beendet, ohne Spuren des Wracks oder der Flugschreiber gefunden zu haben. Firmenchef Oliver Plunkett bestätigte, dass das Forschungsschiff das Einsatzgebiet bereits Ende Januar 2026 verlassen hat. Trotz des Einsatzes modernster autonomer Unterwasserfahrzeuge und einer Kartierung von über 140.000 Quadratkilometern Meeresboden konnten keine neuen Hinweise auf den Verbleib des Flugzeugs gesichert werden. Für die Angehörigen der Opfer aus 14 Nationen bedeutet dieser Ausgang einen weiteren Rückschlag in ihrem jahrelangen Streben nach Gewissheit. Das Verschwinden der Maschine am 8. März 2014 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking gilt damit weiterhin als das größte Rätsel der modernen Luftfahrtgeschichte. Die technische und geografische Komplexität der Suche in Tiefen von bis zu 6.000 Metern stellt die internationale Gemeinschaft vor beispiellose Herausforderungen, die auch mit aktuellster Robotik bisher nicht überwunden werden konnten. Die Chronologie einer beispiellosen Suchaktion Seit dem Tag des Verschwindens wurden mehrere großangelegte Operationen initiiert, um das Wrack zu lokalisieren. Zunächst konzentrierte sich die Suche auf das Südchinesische Meer, bevor Satellitendaten des Unternehmens Inmarsat eine dramatische Kursabweichung nach Süden offenbarten. Die darauffolgende internationale Suche unter Führung Australiens erstreckte sich über mehrere Jahre und kostete rund 150 Millionen Euro, blieb jedoch erfolglos. 2018 trat Ocean Infinity erstmals auf den Plan und handelte mit der malaysischen Regierung ein Abkommen auf Basis von Erfolgshonoraren aus. Nach einer mehrjährigen








